Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567680
2932 
2933. 
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nur zur Hälfte gezeichnet. In der Mitte, unten stehen nach Brulliot 
die Buchstaben G. F. Br. 5 Z. 2 L. PI._10 L. Der genannte Schrift- 
steller glaubt, dieses Blatt rühre von dem Meister F. G. N0. 2115 her. 
Wenn sich dieses so verhält, so hat eine Versetzung der Buchstaben 
stattgefunden, welche zum zweiten Male nicht mehr vorkommt. Es 
fragt sich aber noch, 0b das Blatt von jenem Meister F. G. gestochen 
ist, und ob nicht ein etwas jüngerer Zeichner dafür eintreten dürfte. 
Wir wissen aus dem Catalogue wümements  provenant du Cabinet de 
M. Reynard lI. p. 76, dass Etienne de PAuIne, oder Stephanus, fast 
alle seine Ornamente nach Zeichnungen des Maitre Guido und des 
Jean Cousin gestochen habe. Mr. Reynard fand mehrere Zeichnungen 
auf Pergament, und darunter eine solche mit einem von Ornamenten 
umgebenen Cartouche, in welchem steht: S' ensuivent les desseins de 
M. Guido et Jean Cousin dcssigneurs denviron loulte Poeuure de Stephanus 
exceplä une grande parlie dessignees de son fils et quelque peu d'autres 
L; Penis etc. Unten stehen die Buchstaben G. F., welche demnach 
Guido Fecit bedeuten. Dieser M. Guido war nur Zeichner, und es 
könnten die Initialen auf dem erwähnten Blatte sich auf ihn beziehen. 
In diesem Falle müsste es aber von Stephanus gestochen seyn, und 
nicht von dem Meister F.  dessen Thatigkeit um 1534-1537 fällt. 
Letzterer gehört der Schule von Fontainebleau an, und ist auch mit 
dem Monogrammisten GF N0. 2914 Eine Person. Der Zeichner Guido 
ist jünger, da die Ornamente des Stephanus von 1560-1578 datiren. 
Letzterer starb aber erst 1590. 
2932. Giovanni Fraucesoo Mnßßi, Maler und Radirer, behauptet 
G F unter GFMF eine Stelle, und dort handeln wir auch über ein 
  landschaftliches Blatt mit St. Hieronymus, auf welchem links 
unten G. F. (Gio. Francesco), in der Mitte S.  (Simone Cantarini 
Inv) und rechts MF (Mucci Fecit) steht. H. 10 Z. 1 L- Br. 7Z. l L. 
Es wird nicht Jeder die Buchstaben G. F. mit M.I1'. verbinden, und 
desswegen fanden wir Nachhülfe nöthig.  
2933. Unbekannter Radirer, welcher zu den Dilettanten gezählt 
s werden kann. Er war vielleicht in der zweiten Hälfte des 
18. Jahrhunderts thätig, wenn nicht zu Anfang des folgenden. 
Man findet dieses Kreuz mit G F auf einem Blatte, welches 
eine Landschaft vorstellt. In der Mitte erhebt sich ein Hügel, und 
auf diesem reicht eine Gruppe von drei Bäumen bis an den oberen 
Plattenrand. Links führt der Weg nach dem Dorfe, dessen Häuser 
unter Bäumen liegen. Rechts vorn sitzt neben dem Baumstamm ein 
Mann, und ein Weib mit dem Hunde steht vor ihm. Links unten be- 
merkt man das Kreuz. H. 2 Z. 4 L. Br. 3 Z. 8 L. 
2934. Stempelschneider und Münzmsister, welche" Gepräge G. F. 
G: F_ zeichneten. Derauf gäht gchlickeyeen (Etrkläifung der Anker- 
G F Zungen auf Munzen c. ".1_122) 8111, w1r fugen aber elnlge 
  Notizen bei, um den gehongeil Anhaltspunkt zu geben. 
Girolamo Facoioli scheint den Stempel zu einem seltenen, vier 
Dukaten wlegendlen Goldstücke mit dem Bildnisse _des Dogfen _Aloisi0 
Mocemgo, W16 1 rn St. Marcus_ die Dehne uberrelchlz, ge ertiget zu 
haben. Im Ab_schn1_tte stehen die Bnchstahen Gfl? zwischen Bosetteyy 
in: Ravenna)? rydizeäags: 32Min Dlysellxllupzefstl  
re er gi I'll]  pr nam 1c 1m a re 577. D  
mals war Girolamo Faccioli der Sohn thyätig. Sein gleichnamiger Vati;- 
stalrb 1577. Beide "waren Goldschmiede.
        

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