Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567568
GEI-GEM. 
2896 
2899. 
1017 
sie auf dem Kupferstiche mit St. Anton, wie er in Gegenwart mehrerer 
Personen einem knieendenuKinde den Namen Jesu zeigt. Rechts unten 
im Rande steht der abgekurzte Name. H. 14 Z. 4 L. Br. 10 Z. 7.L. 
2896- Gßütg Eiseniann, Maler _und Radirer, ündet unten unter 
G Eis M den Initialien G.E. eine ausführliche Stelle, und daher 
' ' verweisen wir auf dieselbe.  
2897- Ludwig Emil. Grimm, Maler und Radirer, geb. zu Hanau 
1'791, stand in München unter Leitung des Kupferstechers 
 und Professors C. E. Hess und hatte bereits im Radiren 
groslse Uebung erlangt, als ihn 18i3 der Krieg in die Reihen der 
Vaterlandsvertheidiger rief. Nach hergestelltem Frieden, und bereits 
als Offizier, widmete er auch der Malerei ernste Studien, und das 
Resultat derselben sind mehrere schöne Bilder religiösen Inhalts, deren 
der Kurfürst von Hessen-Gasse] erwarb. Im Jahre 1832 wurde er 
Professor an der Akademie in Cassel. Ob eines der gegebenen Zeichen 
auf Gemälden vorkomme, wissen wir nicht, man findet aber beide auf 
Radirungen des Künstlers. Diese trefflichen Blatter bestehen in histo- 
rischen Darstellungen, Genrebildern, Landschaften, Studien nach der 
Natur, Köpfen und Bildnissen u. s. w., gewöhnlich nach eigenen 
Zeichnungen. Grimm war in seinen Erfindungen sehr glücklich, und 
die geistreich sorgsame Nadel hatte ihm Ruhm erworben. Seine Blätter 
datiren von 1809 an, und sind an verschiedenen Orten erschienen. 
 Im Jahre 1840 veranstaltete R. Wei el eine Ausgabe von 100 Blättern 
g     
verschiedenen Formats auf Untersatzbogen in einem Foliobande; in 
schönen Abdrücken auf chinesisches Papier zu 46 Thlin, auf weisses 
36 Thlr. Im Jahre 1855 kam ein Supplenientband von 30 Radirungen 
hinzu, welche in gleichen Abdrücken ebenfalls bei Weigel in Commis- 
sion erschienen. . 
2893. Giovanni Evangelisten Martinotti, Landschaftsmaler von 
G E M Casal-Monferato, war in Rom Schüler des Salvator Rosa, 
' '  und machte sich durch schöne Landschaften mit Figuren 
und Architektur bekannt. Auf solchen Gemälden findet man die Ini- 
tialen des Namens. Martinotti starb 1694 im 60. Jahre, wie Guarienti 
versichert.  
2899. Georg. Eisemann, auch Eiseninann, Maler und Itadirer, 
GE  war um 1700 -1730 in Nürnberg thatig, ist aber 
' " nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt. Gemälde 
9' ' dieses Meisters, _welcher_ BemmePs  Richtung folgte, 
keimen wir nicht, und auch die malerischen Radirungen desselben 
sind selten geworden. Auf sollchen Btliättlern filndleieft män die Initialen 
des Namens. Der Künstler sc eint je oc auc E gezeichnet zu 
haben welche Buchstaben aber nur von rechts nach links auf ihn 
passen, können. Gemälde und landschaftliche Radirungen mit der Be- 
zeichnnng M EGwerden aber gewöhnlich einem P. Megan zugeschrieben, 
einem vlämäschi-gl gnäidschaftär, ligelcherd uän ltgiddnach Wien berufen 
wurde. In er   a erie ase st sin rei i er von ihm, welche 
jedenfalls vor 1690 entstanden sind. Landschaften mit M E G kommen 
aber auch mitddär Jaälrzahl iääg v3; Vgir glauben also, dass die 
Radirnngen un emä e mit    un M E G. von G. Eisemann 
herrühren.  
1) Eolge von 4 Landschaftem mit Ungarn zu Pferd, die Jahres- 
zeiten vorstellegdl. Im Rande sind lateinische Benennungen: Ver, 
Aesla: etc. qu. 0 
        

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