Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567507
GDR-GDS. 
2870 
2875. 
1011 
Werke scheinen aber von jenen des Georg Dupre 
zu seyn. Letzterer pxjoducirte von 1597- 1643. 
ein aus G D V bestehendes Monogramm. 
nicht Vausgeschieden 
Unten bringen wir 
2870. Georg Daniel Bötenbeok, Zeichner, Maler und Medailleur 
w, von Nürnberg, stammt aus einer Familie, welche mehrere 
f Goldschmiede und Bossirer zählte; ihm vindicirt aber 
  Doppelmair vor allen den Namen eines Künstlers. Brulliot 
 "I. N0. 1566.14 gibt das erste Zeichen, ohne zu bemerken, 
0b es auf Gemälden, oder auf Zeichnungen vorkomme. Er scheint es 
aber auf plastischen Werken zu vermuthen. Dagegen fügt Schlickeysen, 
Abkürzungen auf Münzen etc. S. 121, das zweite Zeichen bei, welches 
auf Medaillen vorkommen muss. Wir wissen indessen nur von einer 
Denkmünze auf den Gottesgelehrten J. W. Baier, es müssen aber 
mehrere Münzen vorhanden seyn, auf welchen auch die Initialen 
G. D. B. f. vorkommen können. Rötenbeck war Münzmeister in Nürn- 
berg, und starb nach Doppelmair 1705 im 50. Jahre. Damit stimmt 
aber die Jahrzahl 1668 bei Schlickeysen nicht. In diesem Jahre trat 
Rötenbeck wahrscheinlich als Künstler auf. Er wurde demnach um 
1645 geboren. 
2871- Geoägqgleänieldliötenbelfk behauptett den vorhfrgehäznden 
m e un es ist ereits gesag wie es sie mit iesen 
G' D' F'  Initialeh verhalte. Nach Schlickgysen kommen sie auf 
Geprägen dieses Künstlers vor. 
2872- Gaspard Dughet, genannt Poussin, wurde im ersten Bande 
8 U) N0. 2469 als der angebliche Träger dieser Initialen ein- 
 geführt, und wir kommen hier darauf zurück, weil der 
erste Buchstabe dem Anscheine nach nicht für C sondern für G zu 
nehmen ist. Im Uebrigen verweisen wir auf den allegirten Artikel. 
2873- Gaspard Dughat, der oben erwähnte Künstler, soll nach 
 Malpe I. p. 233 radirte Blätter mit diesen Initialen be- 
 zeichnet haben. Bartsch und Robert-Dumesnil. welche die 
Radirungen desselben beschreiben, kennen aber kein Blatt mit diesen 
Buchstaben. Im Cataloge der Kupferstichsamnilung des Assessors 
Schmidt in Kiel wird ieine Landschaft mit einer Brncke_ als mit 
G. D. S. bezeichnet angegeben, wir haben aber kein Blatt dieser Art 
vorgefunden. 
2874. Unbekannter Zeichnerpder Formschneider, welcher um 
D 1530 thätig war. Brulhot II. N0. 978 kennt einen Holz- 
D S schnitt, welcher das Wunder von den fünf Broden vorstellt. 
Den Grund des Blattes bildet Landschaft, und in der Ferne liegt eine 
Stadt. Oben rechts stehen die Buchstaben G D S, und noch weiter 
die Initialen I W. mit der Jahrzahl M031 darüber. H. 2 Z. 6 L. 
Br. 3 Z.  
2875. Garl Adolph Gottfried von Sohaohmanu ist im ersten Bande 
 N0. 2471 als Radirer eingeführt, da, man mit C. d. S. 
G- d- S- 176a bezeichnete Blätter von ihm findet. Auf einem solchen 
mit der Ansicht von Todtenstein in der Lausitz sollen aber die Ini- 
tialen G. d. S. mit der Jahrzahl 1768 vorkommen, wenn nicht eher 
C. d. S. zu lesen ist. 
64'"
        

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