Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567357
996 
GCF 
GCI. 
2810 
2822. 
derselben sind G. C. E. del. bezeichnet, und von J. U. Kraus gestochen. 
Auf eigenhändigen Blättern kommen gewöhnlich die Cursiven vor. 
Eimart starb zu Nürnberg 1705 im 67. Jahre. 
2819. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr- 
hunderts thätig war. Man findet das gegebene Zeichen, und 
 jenes eines Monogrammistexi BP auf einem radirten Blatte, 
welches den hl. Hieronymus vor dem Crucif-ixe vorstellt. Es ist unter 
BP im ersten Bande N0. 1995 beschrieben, und daher verweisen wir 
nur auf jenen Artikel. 
2820- Guido Oagnacci oder Gagnazzi, Historienmaler, mit sieinem 
Familiennamen Canlassi, wurde 1601 zu Caste -Sau- 
G' C' F' Arcangelo bei Rimini geboren, und von G. Reni unter- 
richtet. In Italien findet man viele historische Bilder von seiner Hand, 
und auch im Auslande kommen deren vor, besonders weibliche Heilige. 
Die hl. Magdalena malte der Künstler zu wiederholten Malen." Bilder 
dieser Art sind in den Gallerien zu München, Dresden und Wien. 
Cagnacci verlebte seine letzten Jahre in Wien, und starb daselbst 1681. 
I-Ieinecke, Dict. des Art. III. p. 486, schreibt diesem Künstler zwei 
G. C. F. bezeichnete radirte und gestochene Blätter zu, welche beide 
zu den Seltenheiten gehören. Das eine stellt die Kreuztragung qu. fol., 
das andere die allegorische Figur der Malerei vor, wie sie ein auf 
dem Boden liegendes nacktes Weib aufhebt, 8. Es scheint uns aber 
nicht ausgemacht zu scyn, dass diese Blätter von Cagnacci herrühren. 
Wir möchten sie dem Girolamo Cialdieri zuschreiben, dem Schüler 
des Claudio Ridolfi, welcher um 1650 blühte. Ein radirtes und mit 
dem Stichcl retouchirtes Blatt des Cialdieri stellt den leidenden Heiland 
stehend auf einer Tribüne mit dem Rohre in einer der auf der Brust 
gekreuzten Hände vor. Rechts und links stehen zwei Henker, welche 
das Gewand von seinem Leibe ziehen. Hinter dieser Gruppe stehen 
noch zwei andere Männer, der zur Linken mit der Lanze bewaffnet. 
Unten rechts an der Ballnstrade steht: Hieronimus Cialderius Vrbinas 
I. F. , und im Cartouche: ECCE HOMO. Et si hic non esse! Homo non 
liberaretur homo. Ganz unten P. S. F., d." i. Pelri Stefanom" Formis. 
Höhe mit dem Cartouche 10 Z. Breite 7 Z. Dieses Blatt ist selten, 
und in keinem der uns zu Gebot stehenden Werke beschrieben. 
2321- Giovanui Goli und Filippo Gherardi aus Lucca, Schüler 
9_  G1 des Pietro da Cortona, malten gemeinschaftlich, und 
  daher kommen auch auf den nach ihren Gremalden 
ÄcoÄMo ww- und Zeichnungen vorhandenen Kupferstichen die 
Namen beider Künstler vor. Obige Buchstaben Endet man aber auf 
einem schön radirten Blatte von Giacomo Barri. Es stellt das Wunder 
im Tempel Ara Coeli vor, wo die Sibylle dem Kaiser Augustus das 
Bild der heil. Jungfrau in Wolken zeigt, qu. fol. Frenzel macht im 
Catalog Sternberg I. N0. 6639 auf einen sehr guten Gegendruck auf- 
merksam, in welchem also die Buchstaben verkehrt vorkommen müssten. 
Er bemerkt indessen nicht, dass das Blatt mit den Initialen des Namens 
bezeichnet sei. Wenn FrenzePs Angaben immer ganz genau und ver- 
lässig wären, könnte man glauben , dass erste Abdrücke vor den Ini- 
tialen vorhanden seien. G. Coli starb 1681, und Gherardi 1704. 
2822. D. giulio Glovio, Miniaturmaler, genalgnt Mafsedo, geb, 
zu rizan in Croatien 1498, gest. zu om 5  Schule;- 
G' 0' 1' des Giulio Romano, malte er in seiner frühen Zeit Bilder 
in Oel, pflegte aber dann auf Anrathen jenes Meisters die Malerei in
        

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