Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567332
994 
2810 
2811. 
George Cruikshankh Illustrations of Humphrey Clinker, Roderik Banden, 
Peregrine Pickle, 'Tom Jones. Vicor of Wakefield etc. 41 Plates with 
emtracts describing each subject. London 1836, 8. 
The Bonle. In 8 Platos designad und etohed by G. Cruikshank. 
London (1848) fol. 
The Drunltards Children, in 8 Platos designed am! etrhed by G. Cruik- 
shank. London (1848) tol. 
Uncle Tom's Cabin. Hy Harriet Beecher Stowe. With 27 Illustration: 
an Wood by G. Cruikshank. London 1852, 8. 
The Life of Ser Jolm Fallstaff". Illustrator! by George Cruikshank. 
Wim a Biography of the Knigt from authentic Sources by Robert Brough. 
London 1858. Ein antiquarisch und artistiseh werthvolles Buch über 
John Oldcastle, d. i. Fallstaff. 
Um in Summa das reiche Talent dieses Meisters kennen zu lernen, 
machen wir" auf folgendes Werk aufmerksam: Essay on the Genius of 
George Cruikslzank, with numerous illustrations of his works. London 
1840. Die Verleger mehrerer mit Cruiltshanksclien Illustrationen ver- 
sehener Werke lieferten die Stöcke. Sie sind von Branston, J. Thomson, 
S. und Th. Williams u. A. geschnitten. Auf Blättern dieser Art kommen 
die obigen Buchstaben vor.  
2810. Jacques Gourtois, genannt Le Bourguignon und Gia- 
G.  como Co rtese, wurde zu Saint-Hippolyte im Departement Du 
-c' Dubs 1621 geboren, und starb zu Rom als Jesuitenbruder 1676. 
Schüler seines Vaters Jean Courtois, kam er als Knabe von fünfzehn 
Jahren nach Italien, und trat da unter Leitung des Guido Rein und 
Francesco Albani. Seine früheren Werke sind daher historischen und 
mythologischen Inhalts, später aber widmete er sich nach dem Vor- 
bilde des Michel Angelo Oerquozzi ausschliesslich der Schlachtenmalerei. 
Seine militärischen Bilder sind auch vor allen geschätzt, da er seine 
Schlachten gleichsam mit dem Pinsel selbst mitfocht. In wenigen an- 
deren Bildern dieser Art herrscht mehr Feuer und originelle Kraft, 
als in jenen desBourguignon. Auch seine äusserst seltenen radirten 
Blätter sind mit aller Energie behandelt, und als unmittelbare Ergüsse 
seines Talentes zu betrachten. Robert-Dumesnil, P. gr. fr. I. p. 201 
beschreibt 16 Blätter, welche fast alle den Namen des Künstlers 
tragen: G. Cortese f. Nur auf einem stehen die obigen Buchstaben, 
darunter aber im zweiten Drucke auch der Name. Dieses Blatt stellt 
ein Gefecht vor. Fünf Reiter kämpfen, und links ergreifen andere die 
Flucht. Im Vorgrunde links stürzt ein Pferd auf den Reiter. Rechts 
unten sind die Buchstaben G. C. Oben links steht N0. 6. Dieses 
Blatt gehört zu einer Folge von SRadirungen, welche Robert-Dumesnil 
N0. 1-'8 beschreibt. Im ersten Drucke sind sie ohne Nummern und 
ohne Künstlernamen, das beschriebene Blatt hat aber die Initialen G. C. 
H. 4 Z. 2 L.-4 Z. 4 L. Br. 5 Z. 11 L.-6 Z. 2 L. 
Ein anderes Blatt dieses Meisters ist mit I. C. bezeichnet. 
2311. Giuseppe Banale, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu Rom 
9' C jagt 1725, Schüler von Jakob Frey und Beneiiali daselbst, 
  wurde 1751 von August III. von Sachsen nach Dresden 
Ä.f7777- berufen, wo er allen Prinzen und Prinzessinnen Unter- 
richt im Zeichnen ertheilte. Er bekleidete auch die Stelle eines Hof- 
kupferstechers, und bei Errichtung der Akademie wurde ihm die Pro- 
fessur übertragen. Canale hintcxliess eine ziemlich grosse Anzahl von 
Blättern, hier handelt es sich aber nur um eine Folge von Radirungen 
unter dem Titel: One hundred und nineteen Etchings ofter the Original 
Designs of Raffaele, Parmegiano. Guido Reni und other great Musters.
        

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