Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558259
232. 
Anwcrpiae ex officina Plant. Balth. Moreti 1635, fol. Verschiedene 
Blätter in diesen Werken sind mit CI. oder ICI. bezeichnet. 
Die beiden ersten, grösseren Initialen stehen auf einem grossen 
Holzschnitt, welcher den Herkules vorstellt, wie er die Zwietracht mit 
der Keule erschlägt. Unten in der Mitte steht C. I., und nur im 
zweiten Drucke darüber: Christoffel Jegher fc. Rechts ist die Adresse: 
P. P. Rub. delin. et exc. Cum Privilegiis. H. 22 Z. Br. 13 Z. 1 L. 
Die grösseren Initialen CI mit dem Messerchen findet man auf 
einem Blatte mit der Krönung Maria. Unten im Rande links steht: 
P. P. Bub. delin. et ewcud, und rechts im zweiten Drucke: Christoffel 
Jegher fc. H. 12 Z. 1 L. Br. 16 Z. 5 L. 
Die Buchstaben C I stehen ferner auf einem Holzschnitte mit 
Christus am Kreuze zwischen den Mördern, und den Freunden mit 
der Mutter am Fusse desselben. Unten liest man: F. Franck inueru, 
und links am Steine: CI. 1637. H. 6 Z. 4 L. Br. 5 Z. 7 L. 
Brulliot II. No. 483 macht auch auf ein mit C I bezeichnetes, aber 
zweifelhaftes Blatt des Ch. Jegher aufmerksam. Es stellt die Esther 
vor Ahasverus vor, ohne Angabe des Malers oder Zeichners. H. 5 Z. 
9 L. Br. 4 Z. 10 L.? 
Besonderer Erwähnung verdienen hier auch folgende, mit C I und 
dem Messerchen bezeichnete Buchdrucker-Vigxietten. 
Die Vignette des Balthasar Moretus, mit dem Motto: Labore et 
Constantia. Herkules hält mit einer weiblichen Figur einen Kranz. 
Man findet diese Vignette am Schlusse des botanischen Werkes von 
Dodonaeus mit 1452 Abbildungen von Kräutern, Fruchtbäumeu 8m, 
deren mehrere von Ch. Jegher geschnitten sind. Das Krauterbuch er- 
schien unter dem Titel: Cruydt-Ifoeck Remb. Dodonaei, volghens syne laetste 
verbeteringhe  meest ghetrocken uyt de schriften van Carolus Ctusius.  
TAntwerpen, inde Planlymsche Druckerye van Balth. Moretus 1644, gr. fol. 
Die Vignette des Jakobus Meursius mit dem Motto: Nocw Inw- 
bando Divque. Eine brütende, über Eiern sitzende Henne bildet den 
Mittelpunkt einer Einfassung, welche nach oben rechts und links in 
den Kopf der Minerva, und den des Merkur endet. Ueber ersterem 
sitzt die Eule, und über letzterem der krähende Hahn. Zwischen 
diesen Thieren krönt eine brennende Lampe das Ganze. Auf dem 
sich durchschlingenden Zettel steht das obige Motto. Unten kreuzt 
sich eine Tuba mit dem Caducens, und zwischen den Enden beider 
bemerkt man die kleinen Buchstaben CI mit dem Messerchen. Diese 
schöne Vignette wurde zu Druckwerken des J. Meursius verwendet. 
Wir fanden sie auf dem Titel zu Antonim" Diana Resolutiones Morales. 
Anwerpiae, Jo. Meursius 1637 , fol.' Neu geschnitten scheint sie auf 
dem Titel folgenden Werkes zu seyn: De sacramentis. per Jo. de Ca- 
stillo. Antverpiae, Jo. Meursius 1652, fol. 
Die kleine Etikette des J. Meursius, ebenfalls mit der brütenden 
Henne in der Einfassung, und demselben Spruchzettel. Wir fanden 
sie auf dem Titel des Buches von Ludovicus de Scildere: De Prinvi- 
piis Conscientiae Formandae Tractatus Sex. Antverpiae. Jacob Meursius 
1664, 8. Diese Vignette ist mit C. I. ohne Messerchen bezeichnet. 
Nach 1664 dürfte Ch. Jegher nicht lange mehr gelebt haben. 
232- Gastellus Inventur bedeuten diese Buchstaben auf Kupfer- 
C  stichen von Camillus Congius. Bernardo Oastelli fand 
  aber bereits eine andere Stelle; auch C. Gongius ist zu 
wiederholten Malen eingeführt, und daher sind die betreffenden Artikel 
zu vergleichen. Die Buchstaben C.I. kommen auf Kupferstichen mit 
Darstellungen aus Tasso's befreitem Jerusalem vor.
        

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