Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555829
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23 04 
12308. 
2304- Giovanni Battista Filosi, Kupferstecher von Florenz, war 
(B j: um 1740-1765 thätig, und mit ihm gleichzeitig ein Gin- 
 seppe Filosi. Beide stachen verschiedene Ansichten in und 
um Florenz, so wie von anderen Städten und Gegenden Toscanaüs, 
unter dem allegorisch verzierten Titel: Vedute delle ville ed allri luoghi 
delta Toscana, disog. da G. Zocchi. Mit Dedication an den Grafen 
Gerini. Fircnze 1744, gr. fol. Ein Theil der Blätter dieses Werkes 
ist von Filippo Morghen, Giamlaicoli, Benedetti, Saiter u. A. Dann 
Stach er auch Platten für den Thesaurus anliquitatzzm graacarum, aulore 
Grrmovio. Veneliis 1732, und für die Folie-Ausgabe der Werke des 
berühmten Philosophen Christian Wolf. Veronae 1755- 1762. Auf 
einigen Blättern in diesen Werken findet man das gegebene Mono- 
gramm, welches aus den Buchstaben GB bestehen muss. Das kleine f 
bedeutet gewöhnlich fecit, hier ist aber "Filosi" zu lesen. 
2305. Alessandro Gonte Pompei von Bologna? Das erste der 
GB o! gegebenen Zeichen iindet man auf Blättern in dem architekto- 
CB",  nlsclien Werke des Conte Alcssandro Ponipci, dessen Titel wir 
"P unter dem Monogramm AP No. 1114 angegeben haben. Es 
äeht aufbeinigen rzidirten ßlätäerinBuni beäieht sich vielleicht auf {len 
erausge er, wenn es aus cn iic sta en CPB beste it so (ass 
man "Conte Pompei Bolognese" lesen könnte. D,as zweite 
Zeichen, wohl jenes desselben Meisters, steht auf der Vignette zum 
ersten Gesange des Gedichtes: Bertoldo con Bertoldiino e Cacca smno 
in_ oltava rimq (da G. C. Crece e C. Scoiligeroh Bologna, V. Edizione, 8. 
Die Ausgabe in gr. 4. erschien 1736 mit Räldlhllllgen von L. Mattioli, 
in der kleineren Ausgabe sind aber keine Copien. 
2306- G. Bellekin? Das gegebene Zeichen steht nach Brulliot I. 
6- No. 8115- auf einem Basrelief in Holz, welches den 
(B! l 4 Kindermord vorstellt. Es befindet sich in der Samm- 
lung des Kaufmanns Heinlein zu Nürnberg, und oifenbaret in der 
manierirten Zeichnung keinen Künstler von grosser Bedeutung. Der 
Verfertiger heisst vielleicht C. Bellekin, welcher durch seine Schnitz- 
werke aus Perlmutter Beifall erwarb. Er zierte grosse Muscheln mit 
flachen Relief -Darstellungen, theils mit einer grossen Anzahl von Fi- 
guren, welche fein ausgearbeitet, aber nicht sehr correkt in der Zeich- 
nung sind. Zuweilen sind Landschaften schwarz eingeiitzt. In den 
holländischen Cabinetten, und auch in den Kunstkammern zu Berlin 
und Dresden sind Werke von ihm. 
2307- G. Bytleld? Unter diesem Zeichen führen wir einen eng- 
CB (B lischen Formschneider ein, welcher wahrscheinlich zur Fa- 
x milie der Bylield gehört. Man findet sein Monogramm auf 
Blättern in folgendem Werke: Tales of homour, gallantry und Romance, 
selectcd und translated from the Italian,  wilh 16 illuslrate drawings 
by Gge. Cruilcshanlc. London 1824-. 
2308- Unbekanntes Monogramm, dessen sich zwei Künstler, ein 
ß Kupferstecher und ein Zeichner bedient haben. Das erste 
AB Zeichen findet man auf dem Titelblzttte zu Kindermannis 
deutschem Redner. Wiltenberg 1671 , 8. Es stellt einen Saal vor, in 
welchem ein Fürst im Hermelinmantel vor dem mit einem Globus be- 
setzten Tischc sitzt. Links tritt gestikulirend ein junger Mann her- 
vor. Ini Grunde zeigt sich das Gefolge des Fürsten. Das zweite 
Monogramm gehört einem italienischen Meister an. Man findet es auf
        

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