Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555617
CANF- 
22384 
2241. 
943 
tialen versehen sind. Jedes dieser Blätter enthält drei kleine Blumen- 
strausse, oder auch einzelne Blumen. I1. 5 Z. 4 L. Br. 7 Z. 5 L. 
Der Stecher wird wohl Christoph Andreas Nilson seyn, welcher 
nach Stetten II. S. 18 im Jahre 1786 zum Professor der Mathematik 
bei St. Anna in Augsburg ernannt wurde, und auch als Zeichner in 
Ansehen stand. 
 Unbekannter Goldschmied, welcher zu Anfang des 17. Jahr- 
hunderts lebte, anscheinlich in Italien. lIIan kennt von ihm 
m eine Folge von sechs Blättern mit Vasen, welche mit Sirenen 
und anderen phantastischen Thieren der alten Mythe verziert 
sind. Das Zeichen des Meisters findet man nur auf dem ersten Blatte, 
welches in der Mitte eine Sirene en face, und zu jeder Seite eine 
solche in Profil zeigt, fol. Diese Blätter sind gestochen, und ver- 
rathen einen ziemlich geübten Künstler. 
2239- Gantius Dillis, Landschaftsmaler und Radirer, geb. zu 
U Giebing in Ober-Bayern 1779, stand an- 
_ fangs unter Leitung seines Bruders, des 
(Mm 9 bekannten Georg von Dillis, und bildete 
1 ' sich auf Reisen in Tyrol und Italien weiter 
aus. Er malte gewöhnlich kleine Bilder, abgeschlossene Gegenden, 
und die Waldeinsamkeit, welche nur von den einfallenden Sonnen- 
strahlen und dem blauen Himmel belauscht wird. Auf einigen Ge- 
mälden steht obiger Name in Charakteren, welche wenig wechseln. 
Theils ist der Buchstabe p. (pinxit), und die Jahrzahl beigefügt. 
O. Dillis lebt noch gegenwärtig in München. Unter dem Mono- 
gramm CD, und den Initialen J K I) werden wir auf ihn zurück- 
kommen. 
2240- Domenico Maria Ganuti, I-Iistorienmaler und Radirer, geb. 
w zu Bologna 1623, gest. 1677 (nach Grespi 1634 im 64. Jahre). 
Ca" J- Schüler des Guido Reni, eiferte er diesem Meister mit 
Ganm I Glück nach. Dass er aber auch den Carracci nicht feind- 
  lich gegenüberstand, beweisen namentlich die Blätter, um 
welche es sich hier handelt. Heinecke u. A. legen die Nadelarbeit 
dem Canuti selbst zu, Bartsch vindicirt sie aber dem Domenico Santi 
(Mingaccino), und zwar nach Analogie des von diesem Meister radirten 
und bezeichneten Bildnisses des Simone Cantarini Pesarese. Auf die 
eigenhändigen Blätter CanutPs gehen wir unter den Initialen D. M. C. F. 
ein. Obige Abbreviatur bezeichnet ihn nur als Erfinder (Invcntor). 
1) Ludovico Carracci, Büste von vorn irach rechts. In verzierter 
Einlassung, oben die allegorischen Figuren der Malerei und Sculptur 
in Umarmung. In einem kleinen Cartouche unter der Bordüre steht: 
LODOVICO CARRACCI, und links unten: CunW J. H. 6 Z. 7 L. 
Br. 4  6 L.   
2) Agostino Carracci, Büste von vorn in Oval von Lorbeerblattern 
mit drei geflügelten Genien. In dem unter dem Ovale angebrachten 
Cartouehe: AGOSTINO CARRACOI, und gegen die Mitte: Cum" I. 
H.6Z.6L. Br.4Z.5L. 
3) Annibale Carracci, Büste von vorn in einer Nische mit drei 
Genien. Ohne Namen. H. 6 Z. 6 L. Br. 4 Z. 8 L. 
2241. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1580 in Deutsch- 
land thätig war. Sein Zeichen findet sich auf einem schön ge- 
Q6! shochenen Wappen, welches die Büste eines spitzbäirtigen Man- 
nes mit Stülpkappe zeigt. Derselbe ist auch auf dem Helme
        

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