Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555605
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CAM- 
2232- 
2237. 
nola weder ein Gemälde, noch eine Sculptur nachweisen kann, so fehlt 
auch jeder Anhaltspunkt, ihn zum Kupferstecher zu machen. Auch 
J. H. Gampagnola ist nur mutlimasslich als Ersatzmann zu nehmen. 
2232- Gamillo Procaccini, yalera uüd ätadire-(RI ilron Iäologäa, 
  wurde daselbst eii 2. 'ai 57 avasia in ie 
Camzllo znv- Malergilde aufgenommen, licss sich aber nach eini- 
gen Jahren in Mailand nieder, und starb in dieser Stadt 1626. Ucber 
ihn als Maler haben wir im Künstler-Lexicon XII. S. 83 gehandelt, 
und auch die von Bartsch P. gr. XVIII. p. 18 beschriebenen fünf 
radirten Blätter des Meisters sind aufgezählt. Auf keinem derselben 
steht aber obiger Name allein, sondern in Verbindung mit dem Ge- 
schlcchtsnanicn. Auf dem Blatte mit der 'l'ransiiguratioii schreibt der 
Künstler Camitlo percacino statt Procaccino. Die Signatur „Cam-illo 
inv." findet man daher nur auf Kupferstichcii nach Zeichnungen und 
Gemälden des Meisters, und sicher nur auf wenigen Blättern. Ein 
solcher Stich stellt die hladonna mit dem Kiiide auf einer Tribüne, 
rechts St. Peter, und links St. Anton den Eremiten vor. Unten steht: 
Camillo inv. Hieran. David sculp., fol. 
2233. Gamillo Gongiu, Zeichnerhund Fupfcrstecher,  zÄiRolin 
 in ziemic e nza 
Camlllus C-   ilgilitlternljltiälelilise eabzr meist mit CC, 
 oder C. C. F. bezeichnet sind. Den e ebe- 
Camlllus  scuL nen Namen findet man auf radirten Eng ge- 
stocheuen Blättern mit antiken Büsten nach Zeichnungen von Salvio 
Castelliicci, kl. fol. 
2234. Gamillo Lorio vonh Urläine hintirliess gegen Iäliide ges 
  7. -hr uncerts in 'riau versciie ene e- 
Camluus Lomus idiäldü In der Kirche della Vigna zu Udine 
  sind Wandbilder mit Darstellungen aus der 
mzlnenszs  Bibel. Unter jenen des Streites der Kirclien- 
väter steht die gegebene Inschrift. Im Künstler-Lexicon ist dieser 
Meister zu kurz abgefertiget. 
2235. Uaroline Nalldet soll sich nach Briilliot I. N0. 229 dieses 
Zeichens bedient haben. Der genannte Schriftsteller _wusste 
 aber damals (1832) die Arbeiten der Künstlerin nicht zu 
bestimmen. Das Monogramm muss nun iu folgendciiiWerke 
vorkommen: Recueil d'0bjcts d'Art ct de Curiosites dessinäs dkipres natura 
pur J. de Jolimont et J. Gagniet, graue d Feau-forte et publie par Caro- 
line Naudet. 5 Hefte mit 20 Blättern. Paris 1837, qu. fol. 
2236. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1750 in Paris 
(JAN m lebte. Er stach das Bildiiiss des Duc Louis de Bour- 
  ' u?" ben I. Prince de Conde für die „Eui'cpe_illustre  
par Dreux du Radier. Paris 1755", gr. 4.  Es ist nach einem Maler 
C. B. gestochen, welcher ebenfalls zur Zeit unsers Künstlers gelebt 
haben dürfte, da viele Maler ältere Bildnisse zum Stiche für das ge- 
nannte Werk in Farben copirthatteii. Der Prinz_Oeiide_ starb 15_69. 
In der Gallerie zu Versailles ist ein anonymes gleichzeitiges Bildniss, 
welches wohl zum Vorbilde gedient hat, und von C. B. copirt werden ist. 
Bei der Illustration der Histoire düngleterre (par Hume), Paris 1783, 
wurde die Platte wieder benutzt. 
2237. Christoph Andreas Nilson? Man findet vier Kupferstiche, 
welche links oben mit N. L V., rechts oben mit 1-4 
-  nummerirt, und unten links mit den gegebenen Ini-
        

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