Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555575
CAH 
CAL. 
2221 
2227. 
939 
2221. Oarl AuäuiitHHsrlmsgäeg, ßerfolflen ulxäter (llergläonogramm 
1 0. enme ü rte unst ie 1a. er dürfte 
Cß  18,4 durch diese ßuchstäben seinqn Namen angedeutet 
haben. Man findet sie auf radu-ten Blilttexjn mlt Landschaften und 
Figurcn, welche eine Folge bilden, und Dllettautenarbeit verrathen. 
H.3Z.1L. B1'.2Z.1L. 
2222 Annibale Garracci und Simon Guillain haben auf solche 
 Weise ihre Namen angedeutet. Man iindet diese Signatur auf 
 radirten Blättern, welche die Ausrufer der Stadt Bologna vor- 
SQS. stellen, und ein eigenes Werk bilden. Wir haben darüber 
unter A. G. I. N0. 327 gehandelt, und enthalten uns daher jedes 
weiteren Nachweises. 
2223. 0. A. J. Ginquembra, französischer Münzbeamter in Ham- 
C A I  burg zur Zeit Davoustfs, Iiess_die Stempel der Doppel- 
   1' marken mit den Initialen seines Namens bezeichnen. 
Diese Gepräge fallen in das Jahr 1813, sie tragen aber die Jahr- 
zahl 1809. Davoust hatte das Silber dazu geraubt, und schämte 
sich vielleicht des Jahres, welches den Hamburgern lebhaft im Ge- 
dächtnisse ist. 
2224. Gajetan Testelini oder Testolini, Kupferstecher, arbeitete 
Cax- Test in_der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Abkürzung 
1'  seines Namens findet man auf etlichen Blättern nach David 
Teiiiers. Zwei kleine Landschaften mit Figuren sind „Caj. Testolin so." 
bezeichnet. Auf kleinen Marinen nach Joseph Vernet steht: Gaet. Test. 
 Garl August Lebschäe, Maler, Radirer und Lithograph, 
wurde 1800 zu Schmygel in Polen geboren, kam 1807 
mit seinen Eltern nach München und widmete sich in 
CAL ß 
   dieser Stadt mit grösstem Erfolge der Kunst. Seine 
Werke bestehen in Landschaften und Arehitekturbildern in Oel und 
Aquarell, so wie in trefilichen Zeichnungen in verschiedenen Manieren. 
Die Zahl seiner Radirungen und Lithographien ist bedeutend, und sie 
gehören zu den schönsten und geistreichsten Erzeugnissen ihrer Art. 
D' benen Zeichen findet man auf Gemälden in Oel auf Zeich- 
Illllflgälfglell Aquarell und Tusch, und auf radirten Blätterii mit Land- 
schaften und Tliieren. Sie kommen auch schief oder liegend vor, je 
nach dem Gegenstaiide, worauf sie gezeichnet sind.   
C. A. Lebsehee ist noch gegenwärtig zu München in voller Thätig- 
kcit. Unter dem Monogramm CL. kommen wir auf ihn zurück. 
2226. Gallisto Ferßaniäe, Kuustäiindler in Rom, vertlegte laräit 
 t at er mit 'ariiien welche Ste ano ce a 
Callism Fewe FOML Bella dem Grossherzog, Lorenzo von Toscana 
dedicirt hatte, gr. qu. 8. Man lindet aber auch Exemplare mit der 
_Adresse von Cigrtresl; und solche aus Westerhouüs Verlag, welche aber 
zu den späten ruc eii ge ören. 
2227. Uallisto Piazza, genannt Gallisto da Lodßddelrl Säihn 
 es ar m0 
CALIXTVS LAVDENSIS FACIEBAT 1524 Piazza de' 
CALLISTVS LAVDEN. F. 112328181111)? 
zeichnete auf solche Weise einige Gemälde. Zu seinen früheren gehört 
jenes von 1524, welches sich in der Sacristei von S. Clemente zu 
Brescia befindet, und die Geburt Christi vorstellt. Dieselbe Be-
        

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