Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555507
932 
CA 
CAD. 
2196 
2200. 
2196- Unbekannter Radirer, welcher wahrscheinlich der französi- 
xx sehen Schule angehört. Wir verstehen darunter den 
ä KB g Träger des ersten, aus GAB bestehenden Zeichens, 
jß  n  wozu die Jahr-zahl 1724 gehört. Durch das zweite 
4724- Monogramm ist Stephan della, Bella angedeutet, 
nach welchem das hier in Frage stehende schöne Blättchen copirt ist. 
Es gibt das Brustbild eines nach rechts gerichteten Satyr. Höhe 2 Z. 
7 L. Breite 2 Z. 4 L. 
2197. Unbekannter nadii-er. Nach _Brulliot ii. No._ 321 findet 
C  I0 man diese Buchstaben auf einem schon radirten Blatte, 
welches einen Knaben mit der Mausfalle vorstellt, 4. 
Der genannte Schriftsteller entnahm seine Notiz aus dem Schneider- 
schen Auktionskataloge, in welchem die_ Zeichnung des Blattes einem 
Aiigeli zugeschrieben wird. Künstler dieses Namens gibt es mehrere, 
die Unbestimmtheit der Angabe setzt uns aber ziusser Stand, anzu- 
geben, welcher Künstler darunter zii verstehen sei. 
2198. Unbekannter Goldschmied, welcher um 1670 thätig war. 
Er stach verschiedene Musterblätter für seine Kunst- 
 "ß genossen. Sie bestehen in Arabesken mit Figuren, 
Vögeln und anderen Thieren, meist en Silhouette. Diese Bläztter hilden 
Folgen, welche aber in voller Zahl selten verkommen: Die Initialen 
des Stechers stehen wohl nur auf wenigen ßlattern. Ein solches stellt 
eine Arabeske mit Figuren schwarz aut weissem Grunde vor. In der 
Mitte ist ein Vogelbauer, und zu den Seiten sieht man Meerkatzen. 
Brulliot II. N0. 321 nimmt die an O. A.B. sich schliessenden _Buch- 
staben für J. J. 8„ undh deutet sie sing .11 J. Schollenberger; allein sie 
bedeuten wahrscheiiilic nur 11V. e cu p. 
2199. Unbekannter Zeichner. Nach Christ (Monogrammen- 
Erklärung S. 133) findet man dieses Zeichen auf Handrissen 
mit der Jahrzahl 1653. Dieser Schriftsteller spricht sich 
entschieden aus, und scheint daher Zeichnungen mit dem 
Monogramme gesehen zu haben. Doch bemerkt er nicht, 
welcher Schule der Verfertigcr angehöre. Sollte das Monogramm nicht 
genau gegeben seyn, und namentlich in dem das A bildenden linken 
Schenkel der Fehler liegen, so wäre an Gerhard Dov zu denken, 
dessen G im Monogramme für AC genommen werden könnte. Das 
Zeichen des G. Dov kennt Christ nicht, und daher gilt dieses nur für 
den Fall, dass der genannte Schriftsteller das Monogramm jenes Meisters 
unrichtig gegeben hat. Heller nimmt nach Christ einen unbekannten 
Monogrammisten als Zeichner an, Brulliot gesteht, nie eine Zeichnung 
mit dem obigen Namenszeichen gesehen zu haben. Es ist daher nicht 
gerathen, eine weitere Vermuthung aufzustellen, obwohl das Zeichen 
auf den französischen Maler Charles Alfons Dufresnoy, und auf Adam 
de Coster, den Nachahmer des Theodor Rombouts, passt. Sie waren 
um 1653 thätig.  
2200. Gaspar Amort, der Sohn eines gieichnamigen Künstlers, übte 
c A neu in München die Malerei. Er zeichnete die vielen Vignetten 
   folgenden Werkes; Monumentum ewzremi honoris  Ferdinandi 
Marine Bavar-iae Ducis Monachii 167.9, fol. Die Initialen des Namens 
findet man aber nur auf einem Blatte mit der Ueberschrift: Post Tem- 
pora mulm. Michael Wening hat es gestochen. 
C. Amort. jun. starb 1684.
        

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