Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555409
922 
2167. 
 Gaspar Rytker, Münzmeister zu Olkusz in Polen von 1593-1604. 
Er zeichnete auch CR. 
Unbekannter Medailleur, welcher eine Denkmüxaze auf das Ab- 
leben des Markgrafen Ludwig von Brandenburg 1687 mit C. f. 
bezeichnete. 
Eberhard Vülkmäl" Glaus, lXlünzmm-ister in Stolberg 1750  1760, 
und dann in lilrfurt l799il8ül. Er zeichnete Münzen und hhrdaillen 
mit dem Buchstaben C. 
EIIISI Dietrich UYOII, Müuzmeistel" in Weilburg 1749 -1752, in 
Leipzig 1753-1763, und in Dresden 1764-1778. Er zeichnete 
auch E. D. C. 
Johann GOIIPMISBII, Stempelschneider in Copenhagexl 1809- 1840. 
Er zeichnete auch I. C. 
2lÖ7. Adrian Oollaert junior? Der Meister, welcher durch dieses 
w. Zeichen seinen Namen andeutete, copirte das Blatt von 
(311 A. Dürer, welches Bartsch VII. p. 83 N0. 69 unter dem 
ä Titel der Familie des Satyr beschreibt. Im Originale steht 
der Boeksfüssler links mit der Schalmey, und neben ihm 
sitzt das Weib auf einer ausgebreiteten Thierhaut. Letz- 
teres betrachtet das in ihrem Schoosse liegende Kind, und hält sich 
mit der rechten Hand am Baumast. Rechts oben am Baume hängt 
das 'l'äie1chen mit dem Monogramme Dürer's und der Jahrzahl 1505. 
H.4Z.3L. Br.2Z.7L. 
Bartsch IX. p. 130 N0. 29 schreibt eine Copie dieses Blattes dem 
Alaert Claas zu, und verweiset im Artikel des A. Dürer auf N0. 8 
seiner Monogrammentafcl, auf welcher die Zeichen des A. Claas ge- 
geben sind. Unter diesen kommt aber das obige Monogramm nicht 
vor, und daher scheint es sich um eine bisher nicht beschriebene 
Copie der Familie des Satyr zu handeln. Das Blatt, welches Bartsch 
erwähnt, ist von der Seite des Originals, da nach seiner Angabe der 
Satyr links steht, wie in jenem. Das Zeichen des A. Claas bemerkt 
man links unten neben dem rechten F usse des Satyrs, es geht aber 
bei Bartsch nicht hervor, Welches der vier von ihm dem A. Glaas zu- 
geschriebenen Zeichen eingestochen sei. Heller (A. Dürer S. 465 
N0. 825) fügt jenes in Copie bei, welches das C im gothischen A gibt, 
und sich von einem ähnlichen dadurch unterscheidet, dass der zweite 
Verbindungsstrich über dem C fehlt. Heller schreibt die Copie eben- 
falls dem A. Claas zu, sagt aber, die Vorstellung sei von der Gegen- 
seite genommen, in welcher nun der Satyr rechts stehen müsste. Das 
Format geben Heller und Bartsch gleich an, nämlich ein Rund von 
2 Z. 3 L. Durchmesser. Der eine oder der andere dieser Schrift- 
steller scheint nicht nach Autopsie berichtet zu haben, und jedenfalls 
waltet ein Irrthum vor, da dasselbe Blatt nicht zugleich von der 
Original- und von der Gegenseite seyn kann. Eine kleine Copie 
der Familie des Satyr mit obigem Zeichen findet sich in der k. 
Sammlung zu Amsterdam, und die Copie des lilonogramms derselben 
verdanken wir Herrn E. Harzen. Das fragliche Blatt kann aber 
nicht von Alaert Claas herrühren, da dieser 1567 sicher nicht mehr 
gelebt hat. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Stich des 
Adrian Collaert junior, welcher von einem älteren Künstler 
dieses Namens nicht unterschieden wird, so wie die Blätter des 
älteren A. Oollaert mit jenen des A. Claas vermengt werden.
        

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