Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555354
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unten erwähnen, indem sie die Hand eines älteren Künstlers ver- 
rathen. Auf anderen _Blä.tteri1 des Dante stehen _die Buchstaben CC 
zu den Seiten einer Saule, und ein paar Holzschnitte haben die Säule 
mit den Buchstaben  Unter den Buchstaben CC mit der Säule 
werden wir auf ihn zuruckkommen. Vorlauiig sei nur noch bemerkt, 
äass cäer lglcislter Crrstoforo Oa-stelli heissen konnte, und dass 
iess er eic iier sei. 
2153. Philipps Glaude Anne de Tubieres, Gomte de Gaylus, ist 
C nach der Angabe des Mr. Leon de Laborde (Histoire de 11a gra- 
vure eii maniere noire p. 340) der Verfcrtiger eines Sc warz- 
kuiistblattes, welches den Kopf eines Greises mit Bart vorstellt. Links 
über der Balustrade steht R, in der Mitte 1734, und rechts C. Die- 
ses Blatt verrath wenig Uebung, und ist offenbar die Arbeit eines 
Dilettanten. Als solchen führen wir No. 2162 unter dem Buchstaben C 
den Comte de Caylus zum zweiten Mal ein. 
2154. Oesare Fantetti, Zeichner und Radirer, wurde 1648 in 
C Florenz geboren, und übte seine Kunst in Rom. Er bezeichnete 
' seine Blätter gewöhnlich mit dem Namen, so dass hier wenig zu 
sagen ist. Der Buchstabe C steht auf einer Radirung mit Christus 
am Oelberge nach Ludovico Carracci, fol. Das Hauptwerk des Mei- 
sters ist die sogenannte Bibel Rafaells. Die Blätter N0. 1-- 36 n. 44 
sind von Fantetti, und N0. 37-52 von Pietro Aquila gestochen, 
qu. fol. Das Schlussblatt mit dem Propheten Jesaias ist ebenfalls 
von Fantetti. Mit dem Titel, der Dedication an die Königin Christina 
von Schweden. und dem Bildnisse Rafaells zählt das Werk 55 Blätter. 
Geistreich radirt ist auch das Blatt nach Francesco Rosa, welches die 
Agrippina vorstellt, wie sie die Asche ihres Gemahls nach Brundusium 
bringt: Cesar Fantetti fec. 1673, s. gr. roy. qu. fol. 
Nach Brulliot II. N0. 313, und Heller S. 63 wird der BuchstabeC 
auch auf Giovanni Battista Ooriolano, und auf Cesare Ca- 
pranica bezogen. Ersterer war Radirer und Formschneider, letz- 
terer Kunsthändler (um 1601). Wir kennen kein Blatt mit C, wel- 
ches dem einen oder dem anderen zugeschrieben werden könnte. 
2155. Juste Ghevillet scheint durch diesen Buchstaben seinen 
C Namen angedeutet zu haben. Man findet ihn auf einem 
    ' gestochenen Blatte welches unter dem Titel: Le tendre 
Desir, das Brustbild eines Mädchens am Bette nach J. B. Grenze vor- 
stellt. In runder Einfassung, fol. Chevillet war Schüler von G. F. 
lächmidt, und der Schwager des berühmten Wille. Er starb zu 
aris um 1800. 
2156. Unbekannter Kupferstecher. Diese Bezeichnung findet man 
C i . t d auf einem Blatte, welches die Bildnisse der Päpste Pius VI. 
 und Pius VII. enthält beide in Medaillons. Für den Ver- 
fertiger haben wir keinen Namen, 
2157. joseph Antoine Grozat, Baron de Thiers, findet in der 
franzosischen Kunstgeschichte eine höchst ehrenvolle Erwahnung. 
Cf Er besass eine reiche Sammlung von Zeichnungen und Kupfer- 
stichen berühmter Meister, welche er mit einem Stempel ver- 
sah, der hier nachgebildet ist. Einen unvergänglichen Ruhm sichert 
ihm folgendes Werk: Recueil lfGSIOWIpBS d'apre's les plus beaua: tableaux 
et dbpräs les plus beaux dassins qui sont en France dans le Cabinct du, 
Roy, dans celuy de Myr. le Duv d'0rleans et dans d'autres Cabinets. 
Divise suivant (es differenlea äcoles.  Tom. I. vom. Fäcole Romaine. 
Moiiogrammisten. 63
        

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