Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555247
906 
BVF- 
21H 
2115. 
2111- Bernard Vaillant, Maler und Knpferstecher, geb. zu Lille 
1627, gest. 1674. Bekannt durch schöne Bildnisse in 
Oel und schwarzer Kreide, und durch Kupferstiche 
  nach solchen arbeitete er auch Platten nach der 
"V Weise des Piinzen Rupert von der Pfalz, oder in 
der sogenannten schwarzen Manier aus. Wir haben iin Küiistlcr- 
Lexicon XIX. S. 293 zehn Blätter von seiner Hand verzeichnet, welche 
meistens den Namen des Meisters tragen. Das Schabblatt mit obigen 
Initialen stellt einen Mann und eine Frau vor, wie sie sich in das 
Ohr reden. H. 4 Z. 10 L. Br. 3 Z. 9 L. 
Die Schabblätter dieses Meisters gehören zu den Seltenheiteii. 
Sie sind sehr gut gearbeitet und von grosser Wirkung. Vaillant lebte 
in der Periode der Erfindung dieser Kunst. 
2112. Thomas Bewick, der berühmte englische Formschneider, 
(Bvk über welchen wir unter B. N0. 1572 ausführlich gehandelt haben, 
kürzte zuweilen seinen Namen in der angegebenen Weise ab, 
wie auf etlichen Blättern in Tha Beauties of the Crcation.  London 
1793, 12. 
2113- Baron von Leiser soll nach der gefälligen Mittheilung ldes 
  r IIerrn J. A. Börner zwei rosse Blätter lithogra irt 
5' V-L "1832- haben, wovon das eine deizi Kunstreiter Mr. Bapltiste 
B- 71 L-H als Wilden auf der Cronpe des Pferdes, das andere 
den Kunstreiter Oalpestri vorstellt, wie er auf zwei galoppirenden 
Pferden reitet. 
2114 Gütl Bennewitz von Löfen, Landschaftsmaler in Berlin, 
machte seine Studien an_der Akademie daselbst, 
und unternahm (lann Reisen durch Deutschland, 
V England und Schottland. Auf der Kunstausstellung 
   in Berlin 1853 sah man von ihm eine Landschaft 
mit Wasserfall, welche nach der Beurthcilung im deutschen Kunst- 
blatt einen Künstler von grosser Begabung verrüth. Man fand nur 
das Golorit etwas monoton. Im Lokale des Kuiistvereins zu München 
sahen wir 1853 eine grosse Landschaft, welche in jeder Hinsicht einen 
tüchtigen Meister der neuen Schule beurkundet. Dieses Gemälde ist 
mit B. v. L. bezeichnet, und dem Vernehmen nach soll der Künstler 
auch andere Bilder auf solche Weise signirt haben. Auf der grossen 
Kunstausstellnng in München 1854 sahen wir eine schottische Land- 
schaft, und (laiin ein (äreinalde, hzultwelcgeiä BcfnnäwitzBvotnnLöfen das 
Motiv aus Tyrol entnaiin. Aue ese i er an eii ei'a  
2115. Etienne Bourgevin Vialart, Gomte de Saint-Moi-ys, Kunst- 
    liebhaber, geb. zu Paris 1772, gest. 
0396 [0 ä 1817. 12er Sohn eines Ognseiller de 
I, la grance Chambre, suc te er zur 
 n 07b 17a? Zeit der Revolution in England Zu- 
w f X ß) flucht, und radirte da eine bedeutende 
 Clßf? y Anzahl von Blättern nach Zeichnungen 
grosser Meister, welche er glücklich 
iniitirte. Die Zahl seiner Platten belief sich auf 175, von welchen 
einzelne Abdrücke existiren. In ein WVerk vereiniget sind sie aber 
auf 95 gi-osse Bogen abgedruckt, welche unter folgendem Titel er- 
schienen: Disegni originale? dwcccllentillgätßri inciisiled imitati nell' loro 
randezza e collore. ll- Parte. London  - 1-. gr- 0  
g Dieses Imitationswerk ist sehr selten. Die Blätter tragen meist 
das Zeichengdes Comte de Saint-Morys.
        

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