Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555235
BVA- 
2107 
2110. 
905 
und Leloir, Breviäre, Caquä und Godard geschnitten. 50 Hefte. 
Paris 184-0, 8. 
Vitmil Gothique, composä par Klein, gravä sur bei: par Breviäre. 
Imprimö an 15 coleurs par G. Silberman 1855, gr. fol. 
Oeuvrcs choisies de Gavarni, revues, corrigäes et nouvellement classäus 
pa-r Pzlutcur. Etudcs des moeurs contemporaines. Les cnfanls terribles, 
les loreltes, les actricßs etc. Avec des notcs par Th. Gauthier et Laurenl-Jan. 
In 30 Lieferungen zu 4 trefflichen Holzschuitteu von Breviäre, Gus- 
man, Cottard u. A. Paris 1811-6,  gr. 8. 
2107. Die Abtissin Bertradis in Quedlinburg liess von 1270-1308 
 V A Münzen prägen, auf welchen die altgcfornmtexl Buch- 
 ' '  stauben B. V. A. stehen. Es ist Bertrad-is Vencrabilis 
Abbatissa zu lesen. 
2108. Grlspin van den Broeok, Maler, Architekt und Kupfer- 
aö stecher, geb. zu Antwerpen 1530, bediente sich gewöhnlich eines 
Zeichens, welches der regelmiissigen Reihe nach aus C VII. be- 
steht, und daher kommen wir unter diesem ausführlicher auf ihn 
zurück. In obiger Form findet man das Zeichen auf einem Kupfer- 
stiehe allegorischen Inhalts. Oben erscheint der Heiland in einer 
Gloriewon Engeln, wie er einem vor ihm knieenden Krieger die 
Krone reicht. Unten kämpft derselbe für den Glauben mit dem Teu- 
fel, während Christus als Angelus Foederis ihn und die Gläubigen 
segnet. Links unten ist das Monogramm, und etwas tiefer steht H. C. F. 
(H. Oollaert Fecit). Im Rande liest man: Horida Magnanimus Vicit 
Stratagcmata Miles etc. , fol. 
2109. Unbekannter Goldschmied, welcher um 1652 in Nürnberg 
a v D als Meister auftrat, und vielleicht aus der Familie der 
n  c Bemmel stammt. Herr J. A. Börner kennt einen Kupfer- 
stich mit den gegebenen Buchstaben und der Jahrzahl 1652, welche 
ebenfalls verkehrt erscheint. Dieses schildförmige Blättchen zeigt eine 
Rose und eine chaledonische Lilie zusammengebunden, und verräth 
eine fertige Hand. Platten dieser Art wurden nach Börner in der 
Lade der Goldschmiede niedergelegt, und noch vor wenigen Decennien 
waren solche in Nürnberg vorhanden. Die Abdrücke sind meistens 
sehr selten, da nur der angehende Meister einige Exemplare zur Probe 
behielt. H. 1 Z. 10 L. Br. 1 Z. 9 L. 
2110. Unbekannter Formschneider, welcher in der ersten Hälfte 
W des 16. Jahrhunderts lebte. Sein Zeichen fand Börner auf 
B einem Blatte satyrisehen Inhalts, welches das Schifflein Christi 
vorstellt. In diesem ist ansser dem schlummernden Heilende Dr. M. 
Luther, Philipp Melanchton und ein dritter Iteformator zu sehen. Vor 
der allegorischen Gestalt der Religion steht auf dem Schiifsschnabel 
Kelch und Ilostie. Ueber den Figuren sind fliegende Schriftzettel, 
und in der Luft schwebt die Dreieinigkeit. Der Papst mit Welt- 
priestern und Mönchen, und die Türken beschiessen das Sehifflein 
Luther's mit Kanonen. Der Kaiser mit den Churfürsten und Her- 
zogen wirft den Anker aus, während der Brandenburger zu Pferd mit 
der Lanze nach dem aus dem Meere auftauchenden Drachen stösst. 
Auf der Achsel des Herzogs von Würtemberg sitzt das Christkind. 
Ausserdem sind noch viele andere Figuren auf diesem Blatte, meistens 
mit Aufschriften. Der Zeichner verdient geringes Lob, da die Figuren 
kein Verständniss der Form zeigen. H. 8 Z. 10 L. Br.  Z.
        

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