Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555161
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BTH- 
2092- 
2095. 
2) Sophonisbe nimmt das Gift; welches ihr Massinissa, der Ge- 
mahl, überschickt hatte, um der Schmach zu entgehen, dem Triumphator 
beim Einzuge in Rom zu fblgen. Rechts unten steht nach Bartsch 
das Zeichen mit der Jahrzahl 1564 verkehrt auf dem Täfelchen. 
Copie nach Aldegrever, B. N0. G2. H. 4 Z. 3 L. Br. 2 Z. 9 L. 
2992- Beneworth gehört zu den berühmtesten Formschneidern 
unsererdZeit. äEr machte seine Studien 
T in Lon on un Paris, und hielt sich 
B H V l dann einige Zeit in Brüssel auf, wo er 
mit dem berühmten Formschneider Henry 
Brown in Verbindung trat. Blätter aus jener Zeit findet man in 
folgendem llierke: Las Belges peinls par eux-memes. Publie par M. 
Edouard de Friedbcrg, illustre pur M. M. de Keyser, Madou, Iluart. 
Leys etc. Gravure s-ur bois par Brown, Beneworlh etc. A Bruxelles 
1840, (f, roy. 8. Die Holzschnitte, welche dieses Werk zieren, {iber- 
treffen in malerischer Hinsicht fast alle gleichzeitigen Leistungen die- 
ser Art. Eben so vortrefflich sind Beneworth's Blätter in „The thou- 
sand und one Nights. London 184-1, gr. 8. Der Künstler lebte aber 
zu dieser Zeit nicht in London, sondern in Leipzig, wo er fortan eine 
grosse Thätigkeit entwickelte. Blätter mit obigen Zeichen findet man 
in F. Kugler's Geschichte Friedrichs des Grossen. Mit 500 [Iolzschnitten 
nach Zeichnungen von Adolph zllenzel. Leipzig 1839 ff, gr. 8. 
2093. Budzilowicz, Formschneider, übte um 1840  1845 seine 
 Kunst in Paris. Blätter von seiner Hand Endet man in folgen- 
 dem Werke: Der schweizerische Robinson oder der schiffbrüchige 
BLL Schweizerprcdiger und seine Familie. Von J. II. Wyss. Neue 
mit Ilolzschnitten illuslrirte Ausgabe. Nach den Originalzeichnungen von 
Lemercier, gravirt von Breval, Budzilowicz etc. Zürirh 1841, gr. 8. 
Andere Blätter des Künstlers, thoils wie oben bezeichnet, sind in 
Myszäres de Plnquisilion par M. V. de Färcal. Paris 1845. 
2094- Jean le Beuf, Kupferstecher, war in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts thätig, bereits vor 1617. In 
folgendem Werke findet man Blätter von ihm: Tableau 
 de l'histoire des Princcs et Pr-incipaulä dTM-ange etc. 
A la Haye, Th. Maire MUCXL., fol. Auf zwei Blät- 
tern, welche die östliche und westliche Ansicht eines 
 römischen Triumphbogens geben, steht die Abbre- 
viattir. Das Blatt mit der Face orientale hat die Jahr- 
zahl 1617. 
Jean le Beuf hat auch Bildnisse gestochen. Auf jenem Crillonis 
steht: Beuf. f. Ferner kennt man auch ein Portrait des B. de Salignac 
von ihm. Ob dieser Meister im Haag, oder in Frankreich gearbeitet 
habe, ist nicht bekannt. Die Platte von 1617 kam wohl später in den 
Besitz des Verlegers Th. Mztire. 
ZÜQÜ. Theodor de Lubienisky, Maler und Radirer von Krakau, 
geb. 1653, gest. 1726. Ueber diesen Meister werden wir 
SH  unter JD L handeln, und (iaher sei hier nur bemerkt, 
 W  dass die Namens-Abbrcviatur auf einer radirten Land- 
schaft vorkommt. Sie zeigt im Vnrgrnnde links bei der Baumgruppe 
einen Bauer mit dem Kerbe, und rechts sieht man im Buche einen 
Knaben. H. 5 Z. 6 L. Br. 7 Z. 5 L.
        

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