Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555127
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BSB- 
2080- 
2082. 
38) Der Mann, welcher mit seinem Weibe tanzt. Ueber ihren 
Köpfen sind Zettel. Mit dem Zeichen. H. 6 Z. 6 L. Br. 7 Z. 8 L. 
 Heinecke N0. 25. 
39) Das Weib, welches den Mann mit einem Spinnrockeil schlägt. 
Ohne Zeichen, 12.  Heinecko N0. 26. 
40) Ein Mann mit dem Gesichte eines Vogels, welcher Frau und 
Kind auf einem Knmeel herumführt. Ohne Zeichen.  Heinecke 
N0. 27, ohne liiassangabe. 
41) Ein Blatt mit Lnubwerk, ohne Figuren. Mit .dem Zeichen. 
 Heinecke N0. 16. 
2030. Unbekannter Kupfersteeher, welcher um 1570 thittig war. 
B_S_B Das gegebene Monogrannn iindet man auf einem Kupfer- 
 stiche, welcher das Urtheil des Paris vorstellt, in gegen- 
seitiger Copie nach H. S. Beham, B. N0. 89. Paris sitzt rechts auf 
einem viereckigen Steine, und reicht der einen der vor ihm stehenden 
drei Göttinnen den Apfel. Ihm zur Seite sieht man Merkur, und 
links oben schwebt Amor. Rechts oben auf einem Tafelchen steht 
das Zeichen mit der Jahrzahl 1570. H. 2 Z 7 L. Br. 2 Z. 
Malpö I. N0. 67 deutet das llionogramm auf Hans Sobald Beham, 
welcher aber lange vor 1570 starb. Wir müssen auf den Namen die- 
ses Oopisten verzichten. Er wollte vielleicht nur "Bart. Beham Srmlp- 
mr" ausdrücken, wodurch llrlallne irregeführt wurde. 
2Ü8l- Angele Salimbene? Man findet ein gestochenes und radir- 
tes Blatt mit diesem Zeichen. Es stellt die Geburt Christi 
BQX vor. Maria kniet links neben dem Kinde in der Wiege, und 
ein stehender Mönch faltet die Ilätnde. Rechts betrachtet ein 
anderer Mönch auf den Knieen das Jesuskiud. Im Grunde links sieht 
man Joseph neben einer Ruine. Das Künstlerzeichen steht unten nach 
links im Vorgrunde. H. 6 Z. 10 L. Br. 5 Z. 4 L. 
Dieses Blatt wollte man dem Angele Salimbeni zuschreiben, dem 
Vater des Vcntura, welcher vor 1565 starb. Die (Tompositioil rührt 
jedenfalls von einem italienischen hleister aus der Mitte des 16. Jahr- 
hunderts her, die Radirung und der Stich deuten aber auf einen spä- 
teren Meister. Somit könnte der Monogrammist BA S. eine Zeich- 
nung des Arcangiolo Salimbene von Siena zum Vorbilde genommen 
haben. Auf diesen Meister lässt sich aber das Zeichen nur ge- 
zwungen deuten. 
2082. Balthasar Schwan, Kupferstecher, arbeitete im ersten 
Q Viertel des 17. Jahrhunderts zu Frankfurt a. M., und in 
ß  Cöln. Seine Blätter sind nicht ohne Verdienst, und 
   kommen nicht hituüg vor. Mit seinem Namen bezeichnet 
{E  f ist das Bildniss des Philipp Melanchton nach A. Dürer, 
   B. N0. 105, fol. Eben so schön, als dieses Portrait, ist 
auch die Copie des Erzengels Michael nach Martin Schön, kl. 4. Mit 
den grossen Buchstaben B. S. F. bezeichnet ist "das Titelblatt zu: De 
mercatttra decisiones, et trartatus varii.  Coloniac. apud C. ab Ege- 
mont de Grassis 1622, fol. In den kleinen Abtheilungeil der Ein- 
fassung sind verschiedene Scenen, und zu den Seiten stehen die Ge- 
lehrten Bartolus und Baldus. Der radirte Titel des Büchleins: Opera 
ewqztisitissima Barlh. Fonli, Francofurni 1621, ist mit B.  fe. be- 
zeichnet. Das heigcgebene Bildniss des Herzogs August Jllll. von 
Braunschweig-Lüueburg tragt den Namen des Steehers. In Böcklerls 
Werk: Schauplatz der Mechanischen Künsten. Nürnberg 1661, f0l., sind 
ebenfalls Blätter von Schwan. Sie stellen ltlühlwerke und andere,
        

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