Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555021
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BRP 
BRU. 
2060 
2061. 
Wien, welches das lebensgrosse Kniestück der Madonna 'mit dem 
Kinde und dem kleinen Johannes vorstellt. Mit dem Buchstaben A 
vor dem Namen ist auf Alessandro Bronzino Allori Rücksicht zu neh- 
men. Dieser Meister malte ebenfalls Bildnisse und historische Bilder. 
Er lebte von 1535 bis 1607, Angiolo Brouzino starb aber im November 
1572. Dieses erhellet aus einem Briefe des Giorgio Vasari an Vin- 
cenzo Borghini d.d. 5. December 1572. Letzterer meldete dem in 
Rom anwesenden Vasari den Tod Bronzinws. Darnach sind die ver- 
schiedenen Angaben über das Ableben des Meisters zu berichtigen. 
Er erreichte ein Alter von 69 Jahren und ist somit 1503 geboren. 
Vgl. auch den Artikel ALEXADER BRONZINVS ALLORVS. 
ZÜÜÜ. Pierre Brebiette, Maler und Radirer, geb. zu Mantes-sur- 
Seine um 1596, gilt als der Träger dieses Zeichens. 
ßl1ßäxx Man findet es auf einem schön und geistreich radirten 
Blatte, welches die Marter des hl. Sebastian vorstellt. 
Der Heilige liegt auf dem Boden ausgestreckt, umgeben von vier Frauen, 
wovon jene in Profil (St. Irene) einen Pfeil aus der Schulter des Hei- 
ligen zieht. Eine andere Frau bringt eine Vase herbei, um die Wun- 
den des Märtyrers mit Oel zu begiessen. In der Nähe ist eine Baum- 
gruppe, deren Aeste bis an den oberen Rand der Platte reichen, und 
rechts im Grunde breitet sich die Stadt aus. In der Mitte unten be- 
merkt man das Zeichen. H. 7 Z. 5 L. Br. 6 Z. 
Dieses Blatt hat zwar einige Aehnlichkeit mit andern Radiruxigen 
des P. Brebiette, es scheint aber doch nicht von ihm zu seyn. Die 
meisten Blätter dieses Meisters sind mit dem Namen bezeichnet, nur 
wenige mit den Initialen P. B. Die Form des Monogramms wäre daher 
für ihn ganz ungewöhnlich. Auf keinem der anerkannten Blätter 
Brebiette's wiederholt es sich. 
ZÜÜI. Hans Brauner, Genremaler, machte um 1830 seine Studien, 
B an der Akademie in München. Von 1834 an brachte 
 T- P- 34- er daselbst mehrere Gemälde zur Ausstellung, besonders 
Scenen aus dem bürgerlichen Leben, welche Br. p. bezeichnet sind. 
Später liess sich der Künstler in Salzburg nieder, wo ihm die Sage 
vom Untersberg Stofl" zu mehreren trelflichen Gemälden gab. Auch 
verschiedene andere Bilder findet man von ihm, in welchen die Staffage 
und die Landschaft in gleichem Grade anziehend sind. 
 Brugnot, Formschneider in Paris, ist durch architektonische 
BR Ansichten bekannt. Die Abbreviatur BRU. steht auf einer 
U ' Ansicht von St. Mery in Paris. Dieser Künstler gehört un- 
sereähZeätlan. Wie hundert andere, so arbeitet auch er für den 
Bnc an e. 
 Die Familie der Bgellglääl, welche von  Brenghel 
Brugel 17W. Eäläonieanign-l hat, nrsprnngich m der 
  Breda dem Bauernsta d 
Brugtll. 13mm. angehörte, und dann in Brüssel Emil 
Bruqle Im - Antwerpen Zweige ansetzte, zählte meh- 
 ieie Maler, welche SlCh 1m 16. und 17. 
BRVEGEL  Jahrhunderte auszeichneten. Es ist aber 
BRVEGEL INVENTOR! 3:21.33:uiazißätiüasäeillri  
. -  n ISC en eist- 
BRVEGHEL   hingen einzugehen, wir haben es nur mit 
der ungewöhnlichen, theils fehlerhaften Orthographie des Namens zu 
thun. Unter Brugill ist Jan Breughel von Brüssel, genannt Sammet-
        

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