Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554995
BRF. 
2051- 
2052. 
881 
und Zeichen. H. 6 Z. 9 L. Br. 5 Z. 5 L. Damit ist der Rand nicht 
gemessen. Wir sahen nur ein beschnittenes Exemplar, und daher 
könnte der Name des Meisters im Rande stehen. 
12) Der hl. Hieronymus in halber Figur nach rechts von einer 
Lichtgloric umgeben, und nach dem Orucifixe am Felsen blickend. 
Der Heilige schlitgt mit dem Steine die Brust, während er in der 
Linken das Buch halt. Vor ihm sieht man einen Schädel, eine Sand- 
uhr und einige Bücher. Links zeigt sich der Löwe, und am Baume 
hängt der Cardinalshut. Im unteren Rande steht: Barth. Reiner von 
den eltesten alhier dis zu Namens inuent et ßguravit Monacluj 1610. 
H. 7 Z. 2 L. Br. 5 Z. 9 L. Der Rand 3 L. breit. 
Dieses Blatt ist wohl von dem im Lexicon Nr. 8 nach dem Ca- 
talog Sternberg II. N0. 1614 beschriebenen verschieden, da. nur fol- 
gende Schrift angegeben ist: Bart. Reytwr piclor inv. et ewcud. Jenet ew. 
13) Der Satyr und die Nymphe. Ersterer sitzt links auf einer 
Erderhöhung, auf welche er die rechte Hand stützt. Die auf seinem 
Schoosse sitzende, von vorn gesehene Nymphe hält sich mit dem linken 
Arme ebenfalls an den Hügel, fasst aber mit der rechten Hand den 
Satyr am Kopfe. Zu ihren Füsscn schläft Amor. Im Grunde links 
reicht ein auf dem Felsen stehender Baum bis an den Rand der Platte, 
und im Mittelgrunde frisst der Bock von den Blättern eines anderen 
Baumes. In der Ferne breitet sich eine Stadt aus. In der Mitte un- 
ten: Bart. Reiter Fcc. Monachy 1610. H. 6 Z. 4 L. Br. 4 Z. 6 L. 
14) Neptun mit dem Dreizack in der erhobenen Linken. Er sitzt 
auf einem Seepferde, von welchem man aber nur den Kopf und einen 
Theil des linken Schenkels sieht. Im Rande steht: (Jeorg Becham 
Innen. Monachii, das Zeichen Reiteüs und die Jahrzahl1610. H. 3Z. 
9 L. Br. 2 Z. 4 L. Rand 1 L. 
15) Das auf dem Todtenkopfe sitzende Kind mit Seifenblasen be- 
schäftiget. Rechts am Fusse einer Mauer steht ein Blumentopf, und 
über den Rosenstrauch zur Linken gehen die Seifenblasen hin. Links 
unten ist das Zeichen mit dem Beisatze: Monachi. H. 3Z.9L. Br.2Z.9L. 
16) Das Kind mit dem Todtenkopfe in beiden Händen, fast von 
vorn gesehen, nur ein wenig nach rechts gerichtet, wo man eine Sand- 
uhr und einen Leuchter mit erloschenem Lichte sieht. Vor dem Bein- 
hause links im Grunde bemerkt man einen Kelch, und eine Rose auf 
dem Steine. Links unten: B. Reiter Fecit 1610, und im Rande: Hodie 
mihi cras tibi. H. 3 Z. 6 L. Br. 2 Z.  L. 
Diese beiden Vorstellungen sollen zu einer Folge von acht gleich 
grossen Blättern gehören, welche theils mit dem Monogramme versehen 
sind. Im Künstler-Lexicon N0. 10 ist nur die Darstellung mit dem 
Kiudc, welches Seifenblasen macht, beschrieben, seit dieser Zeit fan- 
den wir aber nur ein zweites Blatt vor. Durch das obige Verzeichniss 
ist jenes im Lexicon fast vollständig ersetzt. Das daselbst N0. 8 be- 
schriebene Blatt mit Venus und Amor unter dem Baums ist uns seit- 
her nicht vorkommen, und somit muss die genauere Beschreibung 
unterbleiben. 
2052. Unbgkannter Kupfersteqher, wqlchex: wahrschexnlxch 1n 
 Holland thätig war. Seil] Zexcheg glelcht _]_enem des Bartolome 
 Reiter, es gehört aber elnem spatereg Melster an, Welßhef Zl1_ 
Anfang des 18. Jahrhunderts gelebt haben durfte. Man findet es auf 
fo] tte:  
geggflläl  dem Scepter in der Rechten auf einem Hügel steheqd. 
Zu ihren Füssen sieht man dvn Pfau, und im Grunde rechts erschemt
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.