Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554948
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2037- 
in Wien für Kaiser Carl VI. Er schnitt in Wien die schönen Schau- 
niünzen, welche Heraus inventirt und beschrieben hat. Auf seinen 
meisten Geprägen steht der Name, auf einigen deutete er auch durch 
R._ und BR: denselben an. Mit BR. bezeichnet ist die grosse Medaille 
mit den Bildnissen des Kaisers Carl VI, und seiner Gemahlin: lmp. 
Carolt VI. et Elisabethae Augustae unrt-zo Begia. Im Revers steht: 
gagäebcofzgiträe millgagio primob üfägCXlfll. Vgl. Voigt, Böhm. Med. 
 a.  56. ic ter star  
Balthasar Reinhard wurde 1765 Münzwardein in Cassel, und be- 
 Sltäalle eines Münzmeisters dziselbst. Von 
 6)6 er in etmo  
Nicolaus Guy Antoiiie Brenet gehört zu den berühmtesten Miniatur- 
plastikern seiner Zeit. Er producirte von 1806-1836 eine grosse An- 
zahl von Medaillen, worunter viele als Meisterstücke bezeichnet werden 
können. Sie gehören fast alle der Geschichte des ersten französischen 
Kaiserreichs und der Restauration an. Nur wenige Schauniünzen dürf- 
ten mit BRÜ bezeilgläiä sSymD Dler Künstler gräib gewöhnlich den Na- 
men ein.  nter   E.  ommen wir au ihn zurück. 
2037. Antoine Brillen, Kupferstecher und Radirer, wurde um 
1725 zu Rheims geboren, übte aber seine Kunst in Paris. 
ß K Diehgegebenen Initial? findet man auf radirten Blättern 
Q nac Skizzen von A. aiteau in folgendem Werke: Fi ures 
Ja R" de dilferents caracteres, de paisages e? d' emdes, dessineegpar 
A. Wülääßifä. Paris chlezz äudran et F. Cheraau, gr. fol. Andere schreiben 
diese ä er einem  rion zu. 
2Ü38. Christian Bernhard Rode, Maler, Kupferstecher und Ra- 
direr, geb. zu Berlin 1725, gcst. 1797. Schüler _von 
B Rß   Pesne, Vanloo und Restoiit, erfüllte er alle Beding- 
cß Ä nisse, welche zu seiner Zeit einen Künstler berühmt 
   machten, und Bode wurde auch in weitem Kreise ge- 
priesen, da er eine merkwürdige Bravour entwickelte, und in Folge 
derselben ausserordentlich viel producirte. Sein Lob ist aber ver- 
schollen, und wenn früherseine radirten und gestochenen Blätter eifrig 
gesammelt wurden, so ist jetzt die Zahl seiner Liebhaber sehr gering, 
Wir haben 1m Kunstler-Iiexikon XIII. S. 2701i". 246 Blatter aufgezahlt, 
R. Weigel macht aber in seinen Kunstkatalogen auf ein completes 
Werk von 348 Blättern aufmerksam, und werthet es auf 35 Thl. Eine 
Anzahl von radirten Blättern des Künstlers, welcher jedenfalls viel 
grössere Berücksichtigung verdient, als ihm jetzt zu Theil wird, ist 
mit den Buchstaben B K. bezeichnet, wie die 25 Blätter mit den Mas- 
ken sterbender Kriegei nach hden berühmten plastischen Arbeiten des 
Andreas Schlüter am  Zeug aiise zu Berlin, u. s. w. 
  Unbekannter Maler. Diese Buchstaben findet man auf einer 
schön radirten Marine, welche wahrscheinlich einem 
gkf holländischen Meistergegen Ende des 17. Jahrhunderts 
 angehört. Rechts zeigt sich ein Sehiif mit_ Kanonen, 
welches nach dem Grunde zu Wind hat. Drei andere Schiife durch- 
schneiden die mittlere Flache des Wassers, und dasjenige, welches 
rechts hingeht, hat nur ein Segel. am Horizonte links erscheinen 
zwei andere Fahrzeuge, und rechtä scälieäien eiiäige geräe 3b. Rechts 
unten an der Tonne stehen die Buc sta en  .5 .6  r. 7Z. 7L. 
2040. Francesco Barattini Romano, oder ein unbekannter Form- 
schneider. Ueber (lenhTrälger dieses Zeichenshhaäen wär 
n schon unter dem Buc sta en b. Nr. 1612 ge an elt, a 
 Bllk er sich noch öfter desselben bediente. Er schnitt die
        

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