Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554891
2023. 
871 
Aus dem Hause im Grunde kommt die Heerde. Das Zeichen mit dem 
Worte fecic steht rechts unten zu den Füssen der Hagar. H. 7 Z. lL. 
Br. 8 Z. 10 L. 
2) Der Engel und der junge Tobias. Letzterer sitzt rechts auf 
der Bank vor dem Hause, und neigt den Kopf auf die rechte Hand. 
Vor ihm auf dem Boden liegt ein grosser Fisch. Der Engel in wei- 
tem Gewande klopft an die Thürc des Hauses, neben welchem links 
der Brunnen sich zeigt. Der Hund lauft nach rechts hin, und den 
Grund schliesst eine Mauer ab. H. 5 Z. 4 L. Br. 4 Z. 1 L. 
Dieses Blatt ist ohne Zeichen, und man legt es auch dem Salo- 
mon de Bray zu. Man kennt aber unseres Wissens keine Radirung 
mit dessen Namen. 
3) Die ruhende hl. Familie von Engeln bedient. Joseph sitzt 
links, und hinter ihm bemerkt man den Stab, und einen Korb mit 
Beil und Flasche. 
Dieses sehr seltene und zart radirte Blatt ist 0hne_Zeichcn und 
Namen. R. Weigel (Kuustkatalog N0. 9163) möchte es für Arbeit 
des J. de Bray halten. 
4) Der Täufer Johannes in der Wüste. Er sitzt links auf einem 
Steine, und wendet sich nach rechts gegen das mit einer Rolle um- 
wundene, in einer Steinritze stehende Kreuz. Das Lamm liegt am 
Fusse des Steines mit demselben. Links unten steht: de Bray in. 
H. 10 Z. 9 L. Br. 7 Z. 9 L. 
Dieses schöne Blatt wird dem J. de Bray zugeschrieben. Es hat 
Aehnlichkeit mit jenem, welches einen Schachspieler vorstellt, und 
mit J. d. Bray bezeichnet ist. Sternberg 611;, Thlr. 
5) Der Täufer Johannes mit dem Lamme bei einer Quelle, welche 
links aus dem Felsen kommt. Er ist in halber Figur dargestellt, 4. 
Dieses Blatt ist ohne Zeichen und Namen, und wird in WeigePs 
Catalog N0. 15763 dem J. de Bray zugeschrieben. 
6) St. Johannes der Evangelist.  
Im Catalogue d'une collection dlun Amateur par Bermann I. p. 28 
N0. 566 wird eine schöne Radiruxig mit dieser Vorstellung dem J. de 
Bray zugeschrieben. 
7) Das alte Weib auf dem Esel, links des Blattes. Das Thier ist 
mit einem Kerbe belastet, in welchem man Kessel und andere Uten- 
silien bemerkt. Vor dein nach rechts hin schreitenden Esel geht ein 
junges Weib, welches mit der Alten zu sprechen scheint. Links 
hinter dem Esel erhebt sich ein Strauch, und rechts auf dem Wege 
nach der Kirche im Grunde geht ein Mann. H. 4 Z. 2 L. Br. 5 Z. 6 L. 
8) Der Schachspieler hinter dem Tische. Vor letzterem steht 
eine gepolsterte Bank, und an der Mauer links im Grunde hängt eine 
Lorbeerkrone. Im Rande steht: Aen Eedele Schaeclc-dis Set üw neär. 
Het Stryd-Spcl gßeft een Krems van Eeer. Rechts in halber Höhe des 
Blattes; J. d. Bmy fe. d Harlem. (Jd mit B verschlungen). H. 5 Z. 
11 L. Br. 4- Z. 9 L. Rand 8 L. 
Dieses geistreich radirte Blatt ist durch J. de Bray's Namen be- 
glaubiget, und stimmt mit dem folgenden. 
9) Antike Monumente in Ruinen. Rechts vorn steht ein grosser 
Baum, und unten an der Terrasse: 1671 DBray fecit. H. 4 Z. 10 L. 
Br. 6 Z. 8 L. 
Im Catalog Rigal wird dieses Blatt dem Salomon de Bray beige- 
legt, dieser Meister starb aber vor 1671. 
10) Der von Räubern angefallene Bauer. Er sitzt in dem von 
einem Pferde gezogenen Karren, und reicht die Börse den drei Rau- 
bern zu Pferd hin. Rechts steht ein vierter, und nagh links unten 
60'
        

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