Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554835
BPF- 
2011- 
865 
Caesar August. 
1588. Höhe 
Unter dem Mittclbilde liest man 
des Rahmens 19 Z. Br. 14 Z. 
Passarus innen. 
Bern. 
2) Imago Dei Pame Virginis Itriae. Die Mutter Gottes steht mit 
dem Kinde in einem Schrein in der Glorie, und wird von Engeln ge- 
krönt. Oben auf einem Bande ist die gegebene Inschrift. Unten 
links: Ber. Passarus Fa. Im Unterrande sind vier Zeilen Schrift: 
Aligerum te, Virgo etrn. und rechts: Romae: apud Erades Claudii Du- 
chetti formis 1588. H. 15 Z. 2 L. Br. H Z. 4 L. 
2011. Unbekannter Kupferstecher, und vielleicht auch Maler, 
B  welcher um 1625 in Antwerpen gelebt zu haben scheint. Ein 
  mit den Initialen seines Namens bezeichnetes Blatt enthält in 
einem ovalen Rahmen das Bildniss des Peter Molinäus mit der Schrift: 
Petrus Molinaeus Phil. et Theol. D. olim Leidae Phisic. Prof. dein Paris. 
Eccl. Pastor, demum Sedani Pastor et Tlz. Prof. Aet. LXXI V. Unten 
nach rechts: C. Dankerts Exc. . im Unterrande lateinische Verse. 
H.-10 Z. 5 L. Br. 8 Z. 
Dieses Bildniss ist in der Geschichte der k. Kupferstichsammlnng 
zu Ccpenhagen von B. v. Rnmohr und J. M. Thiele S. 34 beschrieben. 
Die Verfasser nennen es ein feines, gefühltes Blatt, in einer aus den 
besten Mustern des 17. Jahrhunderts zusammengesetzten Manier. Sie 
setzen die Entstehungszeit um 1650, damals war aber Oornelis Dankerts 
nicht mehr am Leben, indem er 1561 geboren wurde. In R0st's Hand- 
buch wird das Bildniss des P. hflolinäus dem C. Dankerts selbst zu- 
geschrieben, und das Format gr. fol. bezeichnet. Diess muss aber ein 
früheres Portrait des Molinäus seyn, da jenes des Tßljährigen Greises 
in kl. fol. gestochen ist. 
2012 Bologna Pinxit, Ferdinand Fecit bedeuten diese Buch- 
staben auf Blättern eines Zeichenwerkes, wel- 
B P F F ohes unter folgendem Titel erschien: Le livre 
69'   ' ' ' original de la portraiture pour la jeunesse, tire 
de F. Bologna et aulres bons peinlres. A Paris chcz P. Mariette le fils 
rue St. Jacques aux colonnes d'Hercule. L. Ferdinand fecit, fol. Unter 
Bologna oder Bologne ist Francesco Primaticcio zu verstehen, wie wir 
oben unter der Abbreviatur BOL N0. 1986 nachgewiesen haben. Einer 
weiteren Bemerkung enthalten wir unS hier, da Primaticcio auch unter 
dem Monogramm A P N0. 1109 eingeführt ist. Louis Ferdinand, wel- 
cher das erwähnte Zeichenwerk bearbeitet hat, war Maler und Kupfer- 
stecher, und wurde 1640 zu Paris geboren. Er deutete seinen Namen 
durch F. F. an. Auf einigen dcr 30 Blätter stehen aber die Buch- 
staben B. F., d. i. Bologna, Ferdinand. 
2013. Hans Bocksperger der Jüngere? Die ersten Initialen fanden 
, -  wir auf einer Zeichnung im k. Cabinet zu München. 
B - P -  Sie stellt eine Hirschjagd vor, auf röthliches Papier 
ßPJ mit der Feder ausgeführt und mit Weiss gehöht. Ein 
 Jäger zu Pferd schleudert den Spiess nach dem Hirsch. 
Zwei andere Hirsche werden von Hunden verfolgt, und ein dritter ist 
bereits von Hunden zu Boden geworfen. Der Zeichner lebte in der 
zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, und gehört jedenfalls zu den 
tüchtigsten Meistern seiner Zeit. 
Man deutet die Buchstaben B. P. I. auf Hans Bocksberger, oder 
Bocksperger junior von Salzburg. Heller (Monogramrnen-Lexicon S. 59) 
gibt die beiden ersten Buchstaben in derselben Form, nur zeichnet er
        

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