Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554584
840 
19584 
1959. 
Jungfrau im Strahlenglanze. Unten in der Mitte BM. H. 8 Z. 6 L. 
Br. 5 Z. 7 L.  Dieses Blatt ist ebenfalls im Style des M. Schön 
componirt, und wohl nach einer Zeichnung desselben gestochen. 
8) Die hl. Barbara, B. N0. 4. Sie steht in a], Ansicht nach rechts, 
und hält das Schwert in der linken Hand während sie mit der rech- 
ten nach diesem deutet. In der Mitte dnten B M. H. 5 Z. 8 L.? 
Br. 3 Z. 6 In? 
1958. Unbekannter Zeichner oder Maler. Brulliot App. II. No. 39 
hatte Kunde von einer Zeichnung in Feder und Tusch, 
welche den Leichnam des Herrn auf dem Schoosse der 
B A Maria vorstellt, kl. qu. fol. Der genannte Schriftsteller 
bemerkt dass der Meister in der zweiten Hälfte des 
16. Jahrhunderts gelebtlhabe, und somit gehört sie jenem BM, von 
welchem man Kupferstiche in der Weise des Martin Schön hat, nicht 
an. Auf den Namen des Zeichners müssen wir verzichten. 
1959. Benedetto Montagua, Maler und Kupferstecher aus Vicenza, 
ist nach seinen Lebensverhältnissen unbe- 
' B'_M'IPB 4 MP kannt. Was sich über ihn sagen lässt, haben 
M vB AM-l wir im Künstler-Lexicon IX. S. 406 zusam- 
B ' mengestellt, und hier sei nur bemerkt, dass 
seine Thätigkeit von 1500-1535 fällt. Der anonyme Reisende des 
Morelli (Notizie dlopere di disegno della prima metä. del secolo XVI.) 
beläauäiitästä lgatss Betnedegzi) (itäät Sohn des Bartoläiinelo MÄintagiia sei, 
un   o iz is wo nic zu verwer en a er nonymus in 
Kunstsachen erfahren war, und dem Meister nahe stand. Bartolomeo 
äiienils elitär alläläißäl; 215.? siäärlliääiovüoiäilf diziaiäfit 15533; 
detto's bezeichnet wird, so haben wir zwei Künstler dieses Namens, 
was um so wahrscheinlicher wird als die Werke welche dem Bai-to- 
lomeo zugeschrieben werden, ungleich sind. Die, anscheinlich älteren 
verrathen die Schule des A. Mant-egna, andere Bilder deuten auf die 
Richtung des Gian Bellini. Auch die Kupferstiche des Benedetto 
Montagna verrathen eine gewisse Verwandtschaft zur Schule Bellini's, 
verkünden aber zugleich einen originellen Meister in Composition und 
Zeichnung. Er liebte eine andere Formengebung, keine schlanken 
Verhältnisse, wie andere Meister seiner Zeit. Desswegen sind auch 
seine Gewänder breiter und bauschiger, als jene des Bellini. Bene- 
detto- gehört aber sicher der altvenetianischen Schule an. Als Stecher 
scheint er sich jedoch nach A. Dürer gebildet zu haben, da er einige 
Blätter dieses Meisters copirt hatte. Mai-c Antonio blieb ihm anfangs 
fern, und in der letzteren Zeit seiner Wirksamkeit konnte er sich der 
Kunstweise desselben nicht mehr fügen. Seine Blätter sind daher 
ungleich _in der Behandlung, die früheren fein gestochen mit zarten 
Punkten in den Uebergängen, welche man aber in den späteren Ab- 
drücken wenig mehr bemerkt. Den Beweis liefern die alten Drücke 
von brillanter Schwarze der N0. 2, 14, 17, 19, 22, 27-29 8m. bei 
Bartsch. Andere Blätter sind dagegen auffallend roh behandelt, 
und so verschieden, dass man auf eine andere Hand schliessen möchte. 
Diess ist mit dem Opfer Abrahams, B. N0. 1, mit dem Orpheus, B. 
N0. 25, und besonders mit dem zankendenBauei-n, B. N0. 30, der 
Fall. Dieses und andere analoge Blätter sind wohl sicher nicht von 
Benedetto, wenn sie auch die Initialen BM tragen. Es ist aber selbst 
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