Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554539
1949. 
835 
L. Brasser radirte einige Blätter, von welchen N0. 14-4 unten 
im Rande das erste Zeichen tragen. Sie bilden eine Folge, zu welcher 
vielleicht die Blätter nach J. van Goyen gehören. H. 4 Z. 3  4 L, 
Br. 6 Z. 2  3 L. 
i) Landschaft mit einem Zeichner, welcher Ruinen abzeichnet. 
2) Landschaft mit dem jungen Tobias und dem Engel. 
3) Landschaft mit der Findung des Moses durch die Tochter 
des Pharao. 
4) Landschaft mit Ruinen und einer Säule, auf welcher eine 
Figur ohne Kopf steht. 
Diese vier Blätter beschreibt Brulliot I. N0. 915, und er glaubt, 
das folgende Blatt gehöre als fünftes zur Folge. Es differirt aber 
in der Grösse. 
5) Die Landschaft mit dem runden Thurme auf dem steilen Felsen 
links im Grunde des Blattes. Rechts vorn sieht man ein Weib vom 
Rücken mit einem grossen Korbe auf dem Kopfe. Ein zweites Weib 
daneben trägt ein Kind in den Armen. Links neben einer grossen 
Säule sieht man zwei Männer, wovon der eine zu Pferd sitzt. Im 
Rande ist das zweite Zeichen. H. 4 Z. ll L. Br. 6 Z. 8 L. 
Diese Vorstellung beschreibt Bartsch im Artikel des Ludolf Back- 
huizen P. gr. IV. p. 282 No. 12, gibt aber ein anderes Maass an: 
H. ß Z. 2 L. Br. 4 Z. 3 L. Mr. Ottley in den Notices of Engravers. 
London 1831, für welchen J. Sheepshanks den Artikel über L. Back- 
huizen ergänzte, spricht das Blatt dem lezteren Meister ab, und auch 
Brulliot I. N0. 1047 sagt, dass Bartsch dieses Blatt irrig in das Ver- 
zoichniss der Radirungen Backhuizews gebracht habe. Allein Weigel 
(Supplßments au Peinzre-graocur I. p. 199) sehauptet, dass das von 
Bartsch beschriebene Blatt jedenfalls Original sei, dass man aber kaum 
drei Exemplare finde. Ottley und Sheepshanks hatten daher die Ori- 
ginalradirung nicht gesehen, sondern nur nach dem modernen _Ansehen 
der Copie Brasser's geurtheilt. 
Folgende Blätter nach J. van Goyen werden im Winkleüschen 
Cataloge beschrieben. Sie bestehen in Landschaften mit Dörfern in 
in der Ferne, qu. 4. 
6) Die Unterhaltung auf dem Eise, mit Schlittschuhlaufern. 
7) Eine Strandansicht mit einer grossen Anzahl von stehenden 
und sitzenden Figuren. 
8) Marine mit verschiedenen Schiffen auf dem Meere. 
9) Die Viehweide. Der Hirt mit seinem Knaben sitzt, und rechts 
sieht man Reisende zu Fuss und zu Pferd. 
1949- Best, Leloir, Hotelin und Regnier gehören zu den frucht- 
B L HR barsten Formschneidern in Paris, welche in einem ge- 
    - mernschaftllchen Atelier arbeiten. Sie lieferten bereits 
eine Menge von Holzschnitten zur Illustration verschiedener Werke. 
Die Initialen aller vier Künstler findet man auf Blättern nach J. J. 
Grandville in "Jeröme Paturot ä la recherche d'une position sociale, par 
L. Reybaud. Paris 1846." Ferner in R. Toppfefs "Nouvelles Gene- 
voises, illuslräes d'apräs les dessins de 1' auteur. Paris 1845," gr. 8, in 
E. Suels „Le Juif errant Edition illusträe, pru- Gavami, 4. Tom. Paris 
1846," gr. 8. etc. Best und Leloir bedienten sich auch eines gemein- 
schaftlichen, als BL bestehenden Monogramms, und zuweilen der Ini- 
tialen. Bei gemeinschaftlicher Arbeit mit Andrew besteht das Zeichen 
aus ABL, so dass diese Meister zu wiederholten Malen eine Stelle finden.
        

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