Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554500
832 
1937- 
1939. 
Er malte Landschaften mit Figuren und Thieren, und konnte sich 
älbst in Italien des vlämischen Einflusses nicht entäussern. Dieser 
ünstler starb 1642. 
Die Folge, zu welcher die obigen Thiere gehören, besteht aus 20 
Blättern, welche vielleicht unter einem Titelblatte erschienen. 
1937- Unbekannter Maler oder Zeichner, welcher in der ersten 
B L Hälfte des 17. Jahrhunderts in Italien thätig war. Giovanni 
' ' Tcmini (1620-1650) radirte nach seinen Zeichnungen ungefähr 
20 Blätter mit Arabesken, welche mit B. L., oder mit einem aus diesen 
Buchstaben gebildeten Monogramme versehen sind. Auf anderen Blättern 
dieser Folge steht: Gio. Temini F. Vmetia. 4. 
Mit B. L. bezeichnet sind auch Blätter mit Ansichten römischer 
Monumente. Ob unter diesen Initialen der Zeichner, oder der Radirer 
zu verstehen sei, können wir nicht bestimmen. Sie fallen ebenfalls 
in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts. Vielleicht handelt es sich um 
den oben erwähnten Balthasar Lauri, welcher lange Zeit in Rom lebte. 
1938. Balthasar Le Mercier, oder Balthasar Lemken? Nach Christ 
B_ L_ (Monogrammen-Erklärung S. 126) sollen die Buchstaben B. L 
B L einem unbekannten Balthasar Lemken angehören, er sagt aber 
- nicht, ob sie sich auf Kupferstichen, oder Holzchnitten be- 
finden. Wir kennen Blätter mit Mustern für Goldschmiede in zwei 
Folgen mit grottesken Verzierungen und Figuren. Sie sind etwas steif 
radirt, und bieten verschiedene drollige, und bizarre Gegenstände. Die 
eine Folge enthält 12 Blätter in 4, welche von dem Meister L. K. 
(Lukas Kilian) copirt wurden. Ob unser B  in Deutschland, in 
Italien oder in Frankreich gelebt habe, wagen wir nicht zu entscheiden. 
Atlßtll] diehrängablelhliasä  Leänllrletn äie Blälilttirgestoclllien, 13118]: gä; 
zeic ne a e ei a inges e a sic eine sic ere ac ric 
über einen Kiinstler dieses Namens findet. Wir möchten aber den 
Blick nach Frankreich wenden, wo um 1626 ein Zeicher Balthasar 
Lemersier oder Le Mersier lebte. Nach ihm stach Balthasar Moncornet 
eine Folge von 6 Blättern mit Mustern für Juweliere. Unter den 
Schmucksachen in Erbsenschottenform sind landschalftlicheFParthien 
mit Figuren einradirt sowie auf Blättern der erwä nten olge von 
B L. Das erste Blatt der französischen Folge ist bezeichnet: Baltazar. 
    
A? 132i"  Mdicdteri:  252i. 
die Notiz bei Brulliot App. II. No. 38. Dieser Schriftsteller erhielt 
Kunde von einer Folge gestochener Arabesken, welche von einem 
französischen Meister gegen Ende des 16. Jahrhunderts herrühren 
sollen. H. 6 Z. 9 L. Br. 5 Zoll. 
Die zweite Folge von dem Meister B L. enthält Goldschmieds- 
muster mit Figuren  und Arabesken in Friesforin. Jedes der Blätter, 
deren wenigstens zwolf vorkommen, hat zwei Zierstreifen, qu. 8. 
1939- Unbekannter Medailleur. welcher mit den Initialen B.L 
B L zeichnete. Er lebte in der Zbeit äes Xrgäallshder yinäiturpllastik, 
' seine Werke zeichnen sic a er urc a r eit er arste ung 
BL und durch zierliche Behandlung aus. Somit nimmt er durch 
seine Leistungen eine hervorragende Stelle ein, wie sie keiner der 
um 1660-1670 producirenden Künstler seines Faches behaupten kann. 
Er fertigte Medaillen zur Geschichte des Churfürsten Johann Georg III. 
von Sachsen, und auf ausgezeichnete Personen im Lande, wie solche 
mit den Bildnissen des Hans Andreas Hommel Martin Geier Johann 
Adam Scherzer etc. Die seltene ovale Gussdiedaille mit Shherzeüs
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.