Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554454
1918 
1922. 
827 
1918. Bartholomäiis Kilian, Kiipferstecher und Radirer, wurde 
BK B K J. den 6. Mai 1630 zu Augsburg geboren, und von M. Me- 
B I  l"  rian unterrichtet, bis er siclr nach Paris begab, um unter 
JC-fwll  Leitung des F. de Poillärn seine ligolllle Ausbildung zu er- 
langen. Er stach eine grosse Anza von icnissen sowie auch 
historische Darstellungen und Titelblätter. Aulf deäi klgineren Stichen 
und Radirunwen findet man meistens die Initia en es 1. amens welche 
mit geringerbVariation vorkommen. Im Kiinstlcr-Lenicon VI,I. S. 14 
haben wir eine ziemliche Anzahl von Blättern verzeichnet. In tech- 
nischer Hinsiclit verdienen sie grosse Beachtung, besonders die Bild- 
nisse.  Kilian starb zu Augsburg den 11. Jänner 1696. 
bk t T" d" Z'h "hlt 
1919. 13' Ä 5' Helihfgcklel:  lggdllrigägäll rhiäesS. fmzsuzaden 
Kupferstechern des 15. J ahrhundlertsl, er diliqrfte ihm abir ein zulhoheäs Alter 
eingeräumt haben. Bartsch na m 'eine otiz von 1 m wei er as von 
Heinecke beschriebene Blatt wahrscheinlich nicht gesehen hatte. Heller 
gibt im Monogrammen-Lexicon nur kurz an, dass der Meister b. k. 
um 1500 gelebt habe, und Brulliot übergeht ihn. Heinecke beschreibt 
folgendes Blatt, welches uns nie zu Gesicht kam, und daher müssen 
wir dahin gestellt seyn lassen, ob die dem Buche dieses Schrift- 
stellers entnommene Copie des Zeichens mit jenem auf dem Blatte 
übereinkomme. 
Der gekreuzigte Heiland. Links ist Johannes der Evangelist, und 
Magdalena kniet am Fusse des Kreuzes. Sie umarmt die hl. Jungfrau, 
welche neben ihr in Anbetung kniet. Hinter Maria stehen zwei Frauen. 
H.6Z. Br.4Z.3L. 
1920. Balthasar Kruse war 1561 Münzineister in Schwerin, und 
B K nach zwei Jahren erscheint er in gleicher Eigenschaft zu 
  Wismar. Auf Münzen aus jener Zeit deuten die Buchstaben 
B. K. seinen Namen an. 
Auf Regensburger Münzeihv8nB177ä-1772 beziehen sich diese 
Initialen auf den Münzmeister   usc , und den Stempelschneider 
Johann Ilicolaus Körnlein. 
1921- Bartholomäus Kilian? Diese Initialen findet man auf einem 
B K F Kupferstiche, welcher das Jüngste Gericht vorstellt, in 
' - ' Copie nach F. Villamena und Ph. Thomassin. Unten 
steht: Philippus Ihomassinus  B. K. F. De Vlmprimeric de Balthazar 
Moncomet etc. H. 24 Z. Br. 17 Z. 
Dieses Blatt will man dem Bartholomä. Kilian zuschreiben, allein 
es ist nicht wahrscheinlich, dass dlixeserhAugsburger Künstler für Mon- 
cornet in Paris die Platte gestoc eii abe. Kilian befand sich zwar 
in Paris, stach aber in der Schule des F. Poilly nur kleinere Blätter. 
Um 1655 kehrte er nach Augsburg zurück, und gründete daselbst 
einen eigenen Verlag. Die grosse Platte mit dem jüngsten Gerichte 
hat seine Verlags-Adresse nicht. Möglicher Weise liess er aber die 
Platte zu Paris von B. Moncornet drucken. 
1922. Unbekannter Kupferstecheigddesäen älätäer von geriiigeiä 
Kunstwerthe sin er en enz wegen, un 
als Seltenheiten aber doch nicht geringe Be- 
achtung verdienen. Der Künstler lebte in 
36. o f 75' 0 Deutschland, und ist wahrscheinlich Eine Per- 
d '9 B' n   "N stlin mit ldezn ltägnogrginmlistenülfi? H S B F? 
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zwei satyrischen Blättern komischen Inhalts.
        

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