Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554384
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1897. 
sechs Zeilen: Zwingl. tet.  etngnommcn etc. H. 3 Z. Br. 2 Z. 6 L. 
 Bartsch N0. 30 beschreibt ebenfalls ein Bildniss des U. Zwingli, 
behauptet aber, es sei ohne Zeichen. 
46) Conradus Klingenbeck, halbe Figur mit dem geschlossenen 
Buche. Aetatis Sue XLI. Der. Gerechte. Wirt. seines. Glaubens etc. 
Darunter links und rechts: 1.5.6.7. B I. H. 3 Z. 2 L. Br. 2 Z. 7 L. 
47) Wilhelm von Grumbach, in starkem Brustbilde. Zu beiden 
Seiten über den Schultern: 15-67, und im Rande: Wilhelm von 
Grvmbach actatis. sue. LXIX. H. 4 Z. 8 L. Br. 3 Z. 7 L. 
48) Georg Major, Brustbild nach links. Gote. Werk. Seint. Nötig etc. 
Unter der Schrifttafel: 1565. B. I. H. 3 Z. 1 L. Br. 2 Z. 6 L. 
49) Johann Sartorius, Professor der hebräischen Sprache in Am- 
sterdam. H. 4 Z. 9 L. Br. 4 Z.-Dicses Blatt ist sehr selten. Wir 
fanden es nur im Cataloge der Sammlung des Rathes Carl von Rouer, 
Wien 1848, erwähnt. 
50) Hans Sachs, halbe Figur hinter dem Schreibtische. Im offe- 
nen Buche steht: 5876 geticht Hanns Such: Etatis '73. Auf einem der 
Papiere: B I. Im Rande: Hans. Sachs. Tevuzsclter. Poet. etc. H. 4 Z. 
5 L.? Br. 3 Z. 2 L.? 
51) Virgil Solis in halbem Leibe, hinter seinem Arbeitstische. Er 
hält mit der Rechten den Grabstichel, und" mit der Linken ein Blatt 
Papier, auf welchem sich ein Wappen zeigt. Oben rechts und links 
sind zwei Wappenschilde, links darüber das Monogramm des V. Solis, 
rechts die Initialen V. S. Auf der Tafel unter dem Tische steht: 
Virgilvs. Solis. war. ich. gcnät.  Kunst. in. aller. wett. bekät etc. In 
halber Höhe der Platte bemerkt man die Buchstaben B: I: H. 4 Z. 
4L. Br.3Z.2L. 
Bartsch beschreibt dieses Blatt N0. 28 unter den Stichen des ihm 
unbekannten BI., welchen man Balthasar Jenichen nennt. Allein der 
Stich dieses Bildnisses weicht mehr als je von den Blättern desselben 
ab. Er rührt sicher von einem Schüler des V. Solis her, als welcher 
aber Jenichen nicht zu nehmen ist. Das Bildniss ist 1562 gestochen, 
da V. Solis in seinem 48. Jahre dargestellt ist. Von Jenichen lässt 
sich aber kein Blatt von 1562 nachweisen, und da die Arbeit so ver- 
schieden ist, so wird wohl Barthel Jamitzer für das Bildniss eintreten 
müssen. Dieser Künstler war ein Schüler des Virgil Solis, seine 
Blätter sind aber nicht ausgeschieden. 
W. Y. Ottley gibt in seiner Coltection of Fac-similes of scarce und 
curtous prints. London 1828, fo1., eine Copie dieses nicht vorzüglichen 
Bildnisses, welches auch nicht einmal zu den Seltenheiten gehört. Er 
schreibt es dem B. Jamitzer zu, worin wir ihm beistimmen möchten. 
1397. Stempel eines englischen Gold- und Silberschmiedes, 
welcher um 1700 t atig war, und zwar in Diensten des 
Königs Willem III. Auf seinen Gefassen und Platten 
m sind die gegebenen Stempel eingeschlagen, mit zwei ande- 
ren, wovon der eiue den Kopf des Leopard, der andere 
die Brittania enthält. Die Buchstaben B 1 beziehen sich auf den 
Silberarbeiter, welcher wahrscheinlich Bird heisst, indem unter den- 
selben ein Vogel (bird) angebracht 1st. Der Buchstabe (E) im zweiten 
Schilde deutet die Jahrzahl 1700 an. Von 1696 an bis 1717 bediente 
sich die Gilde der lombardischen Buchstaben zur Bezeichnung. Ueber 
dieses Verhältniss haben wir unter dem gothischen und lombardischen 
Buchstaben A. N0. 6 gehandelt.
        

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