Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1554097
1825- 
4828. 
791 
nur auf dem allegorischen Titelblatte mit dem Bildnisse des Erzher- 
zogs Ferdinand, und zeichnete kein anderes Blatt mit B F. Der 
Stich ist bekanntlich von Domenicus Custodis. Vergl. auch den fol- 
genden Artikel. 
1825. Battista Franco? Nachf Brulliot II, EApILBINSt. 37 duldet 
8 man diese Bezeichnung au einem ra n'en a e, wec es 
T3511? vielleicht von dem Meister B F. 1586 herrühret. Es stellt die 
 Ruhe der hl. Familie auf der Rückkehr von Aegypten dar. 
Maria sitzt mit dem Kinde in den Armen auf einer Bank, und links 
reichen zwei Engel vom Baume herab dem Kinde Fruchte. Joseph 
ist ebenfalls links zu sehen, und rechts füttert ein Engel den E881- 
Im Rande steht: Ex Aegypto vocavi filium meum etc. Hohe mit dem 
Rande 13 Z. Br. 9 Z.   
Dieses Blatt soll in der Manier des _Battista Franco radirt seyn, 
doch kanln es viilnbdiesem Meäster wohl tnicht herriiläiiegi, Älriit erstiiin8dü 
r am e en war o er wem s ens- in so m er , 
lddgsm 3': eine Knnstthätigkeit nicht äiehr zu denken ist. Mit B_F 
zeichnete er nur zwei Holzschnitte. Auf Kupferstichen stehen die 
Initialen B. F. V. F. 
1826. Sisto Badalocchio oder Jamäues Belly. Heller deutet in 
seinem Monogn-Lex. S. 53 ie Initialen B. F. auf Siste 
B-  Rosa, genannt Badalocchio. Schüler des Annibale Oarracci 
B F kam er mit Lanfi-anco in Berührung, welchem er wenigstens 
'  in seinen radirten Blättern nachahmte. Bartsch P. gr.XVIII. 
p. 352 beschreibt 34 Blätter, worunter aber keines mit B. F. bezeichnet 
seyn soll. Heller's Angabe unterliegt daher noch der Bestätigung. 
Wir verinuthen indessen, dass es sich hier um radirte Blätter 
nach Annibale und Agostino Carracci handle. Sie rühren von Jacques 
Belly aus Chartres her, und gehören in folgendes Werk: La Gallecfe 
du palais Famaise an la ville de Rome etc. par J. Belly 1641. Wir 
werden unter dem Monogramm I. B. fec., _und unter den Initialen I. B. F. 
darüber handeln. Nur wenige Blätter sind mit B. F. bezeichnet. 
1827. Bemard Baron, Kupferstecher, geb. zu Paris um_1700, 
B F gest._ zu London 1766. Schuler von Nicolas Tardieu, lieferte 
' er eine bedeutende Anzahl von Blatternniach verschiedenen 
Meistern. Auf einigen Bildnissen stehen die Initialen  F. Ch: le 
Blanc, Manuel de PAmateur d'Estampes I. p. 150, gibt ein Verzeich- 
niss seiner Blätter. 
1828. Unbekanlnteiä Kupfprsgcohg, jvlelcheär bin der lzväeiten ällälft: 
B F cieeschlgagtagläi un erts in ran reic gee t zu_ a en so ein. 
(P. gr. XV. p. 545) findet man diese Buchstaben 
auf einem Kupferstiche, welcher einen Portikus von dorischer Ordnung 
vorstellt, anscheinlich in Gopie nach jenem Meister, welcher an das 
Monogramm GJ das Wort ALION setzt, d. i. Jean de Gourmont aus 
Lyon. Bartsch setzt aber diesen Künstler unter die deutschen Meister, 
und beschreibt das Original IX. p.-149, unter dem Titel "Laokoon  
Dieses Blatt stellt nämlich im Mittelgrunde den Laokoon vor, wie er 
mit den beiden Söhnen von Schlangen umwunden wird, der Copist 
liess aber die Gruppe weg. Er nahm das Gebaude von der Gegen- 
seite, indem der Portikus links am Ufer des Meeres Slßh erhebt- 
   
Bartsch scheint die Copie einem Meister der romischen Schule 
zuzuschreiben, der Meister dürfte aber in Frankreich zu suchen SQY": 
indem J, de Ggurmgnt um 1570-1580 in Paris lebteääyir wagen es
        

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