Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553885
770 
BDA 
BDH. 
1765 
1769. 
Von diesem Blatte haben wir durch Herrn Direktor Passavant 
ebenfalls Kunde. Er fand es im Cabinet zu Paris vor, nach dem von 
ihm gütigst mitgetheilten Facsimile des Künstlerzeichens sind aber 
die Buchstaben jene der zweiten Reihe, so dass Gd zu lesen ist, wäh- 
rend der erste, von Mr. le Blanc gegebene Buchstabe eher für b statt 
für die alte Form des g zu nehmen ist. Passavant beschreibt das 
Blatt genauer, als Ch. le Blanc. Er erklärt es für Arbeit eines nieder- 
deutschen Meisters zu Anfang des 16. Jahrhunderts. 
"Die halbe Figur des Heilandes mit der Dornenkrone auf dem 
Haupte. Er halt gebunden Ruthe und Geissel, und neben ihm ist 
Pilatus. Unten steht: (Erre ljülllü, und das Künstlerzeichen. H. 3 Z. 
10 L. Br. 2 Z. 7 L. Unter g d werden wir zum Rückweise den Stock 
wiederholen. 
1765- Abraham de Bruyn fand unter dem Monogramm ADB 
No. 410 eine ausführliche Stelle, auf welche wir verweisen. 
45)- {8 Das gegebene Zeichen findet man auf einem Kupferstiche 
m mit den apokalyptischen Reitern, welcher auch von Heinecke 
angezeigt werden. H. 3 Z. 1 L. Br. 4 Z. Die Zeichnung 
dürfte von Peter Borcht herrühren. 
1755. Peter Baldenbach, Medailleur, geb. zu Lintz am Rhein 
B D B 1762, widmete seine Kunst dem österreichischen Kaiserhause, 
  " und starb 1802. Wir haben seiner bereits unter dem Buch- 
staben B erwähnt, und daher ist dieser Artikel nur als Nachtrag zu 
betrachten. Auf einigen Schaumünzen steht auch der Name des Künst- 
lers: BalDenBach, oder in regelmätssiger Orthographie. Hier erwähnen 
wir der beiden Medaillen auf den Tod dcs Königs Ludwig XVI. von 
Frankreich, und seiner Gemahlin Marie Antoinette 1793. Beide sind 
im "Tresor de Numismatique et Glyptique, Med. de la Revolution 
pl. 41" abgebildet. Eine andere Medaille von 1793 enthält das Bild- 
niss des Feldmarschall Prinzen Friedrich Josias von Coburg, bei Ge- 
legenheit der Vertreibung der Franzosen aus den Niederlanden geprägt. 
1767. B. Dürbeck, einer der früheren Lithographen Berlins, zeich- 
B Db k nete auf solche WVeise einige seiner Blätter aus dem 
' 3c '  Verlage der Brüder Gropius. Auf anderen stehen die 
Buchstaben B D. 
1768- Balthasar di Uaro, Maler von Neapel, machte sich durch 
schöne Blumenstücke bekannt, malte aber auch Thiere 
mit Vorliebe, besonders Vögel und Jagden. Diese Bilder 
verrathen ein ernstes Studium der thierischen Natur, und 
ein bestimmtes Eingehen auf die charakteristischen Eigen- 
schaften der Thiere. Auf Bildern dieser Art steht das 
Monogramm des Meisters. Die Mehrzahl seiner Werke 
blieb in Italien, in den 'S()hlÖSS8l'l1 des Königs Carl von Bourbon. B. di 
Caro war um 1730 thatig. 
"B9. Unbekannter Kupfer-Stecher. Das erste Zeichen findet man 
auf einem in Kupfer gestochenen Bildnisse des Königs 
E]: H Heinrich IV. von Frankreich. Es ist in einem mit Wein- 
' laub schön verzierten Rahmen, und oben im abgeschlosse- 
nen Felde steht: Henr. IV. Rechts unter dem französischen Wappen 
steht das Zeichen, und links enthält ein von Krone und Lorbeeren 
umgebenes Wappenschild dieselben Buchstaben BDH in ähnlicher 
Verschlingung, so dass man wohl Henri De Bourbon lesen muss. Das 
Blatt ist inLder Weise des Martin Rote. gestochen. H. 9 Z. 3 L. 
Br. 6 Z. 4 
        

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