Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553833
BOO- 
1749 
1752. 
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dieser Art tragen den allgemeinen Charakter der Schule Rafaells, sind 
aber ohne namhafte Vorzüge. Ein mit B. C. M. bezeichnetes Bild die- 
ser Art, eine Kreuzigung Christi mit vielen Figuren, befindet sich in 
der Gallerie des k. Museums in Berlin. Es ist grau in Grau auf Holz 
gemalt. Maturino starb 1527 zu Rom an der Pest. 
1749. Bartolomeo Ooriolano fand oben unter B. C. No. 1735 eine 
Stelle, wo die nöthigen historischen 
B- CÜT-  F- Anhaltspunkte gegeben sind. hHier 
machen wir nur auf die Holzsc nitte 
B' Conlolh  SCVLR aufmerksam, welche mit der Ab- 
B- CÜT- breviatur des Namens versehen sind. 
F_ 1) Die heil. Jungfrau mit dem 
schlafenden Kinde im Schoosse, 
erstere in halber Figur. In halber Höhe der Platte steht: G. B. In. 
B. Cor. EQ. F. Helldunkel von drei Platten. Höhe des Ovals 6 Z. 
7 L. Br. 5 Z. 5 L. B. XII. p. 53. 
Die zweiten Abdrücke unterscheiden sich dadurch, dass man nur 
zwei Druckplatten bemerkt. Auf den Exemplaren dritter Art fehlt 
die Abbreviatur, dagegen ist aber unten der Name des Formschnei- 
ders und die Jahrzahl 1630 aufgedruckt. Unter dem Ovale steht: 
JESUS MARIA. 
2) Dieselbe Darstellung von der Gegenseite. In den vier Ecken 
der viereckigen Einfassung sind Rosen angebracht, während im ersten 
Blatte die Felder leer erscheinen. Links unten steht: G. RHENVS. 
BON., rechts: B. CORIOL. EQ. SOVLP. Unten auf der Bandrolle: 
JESVS MARIA. Höhe des Ovals 6 Z. 5 L. Br. 5 Z. 3 L. Höhe 
der Einfassung 7 Z. 5 L. Br. 5 Z. 7 L. 
3) Dieselbe Vorstellung mit einigen Aenderungen in der Draperie 
der Madonnas Helldunkel von drei Platten. Oben in halber Höhe: 
G. B. In. B. Cor. F., und in der Mitte unten: JESVS MARIA. In 
den Ecken ausserhalb des Ovals fehlen die Rosen. In der Grösse 
des obigen Blattes.   
1750. Unbekannter Iladirer, welcher durch das gegebene Zeichen 
seinen Namen andeutete. Man ündet es auf einem roh, aber 
in eigenthüinlicher Weise radirten Blatte, welches ein Feuer- 
werk vorstellt. Das Beste ist ein von Löwen gezogener 
Triumphwagen. Ausser obigem Zeichen liest man auf einem Streifen: 
Well: Inuent: H. 8 Z. 6 L. Br. 9 Z. 6 L. Dieses Blatt ist in der 
Geschichte des Kupferstich-Cabinets in Kopenhagen von B. v. Rumohr 
und J. M. Thiele S. 40 beschrieben. Wir vermuthen unter dem Mono- 
gramme den Geometer Lucas Beselin, welcher auch die Platten seiner 
Trigonometria curiosa. Hafniae 1606, radirt hat, 
"51- Domenico Bettini, Maler, geb. zu Florenz 1644, gestorben 
zu Bologna 1705. Schüler von J. Vignali und M. Nuzzi, hatte 
E er als Decorationsmaler Ruf, und malte auch vierfüssige Thiere, 
so wie Fische und Vögel in Oel. Bilder dieser Art sind nach 
Brulliot I. No. 850 mit dem Monogramme versehen. Eines ähnlichen 
Zeichens bedienten sich aber auch andere Künstler, so dass zu unter- 
scheiden ist. 
1752- Domenico Maria. Bonavera, Kupferstecher, wurde um 1640 
E zu Bologna geboren, und von D. M. Canuti unterrichtet. Er 
radirte mehrere Blätter, vollendete aber die Platten grössten- 
theils mit dem Stichel. Die Aetzung ist gewöhnlich kräftig und breit, 
bei feinerer Führung vollendete er daher nicht mit dem Stichel,
        

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