Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553828
BCF- 
1744 
1748. 
1744. Unbekannter Mnslvarbeiter. Die Initialen seines Namens 
B C F fanden wir auf einem kleinen, sehr fein gearbeiteten Mosaik- 
 bilde. Es enthält eine sitzende weibliche Figur in antiker 
Kleidung, wie sie sich gegen eine auf einem Untersätze stehende Vase 
wendet. Der Verfertiger lebte im vorigen Jahrhunderte, wir kennen 
aber seinen Namen nicht. 
1745. Jan Boskam, Medailleur, eine oben No. m0 eine Stelle, 
B C F da er sich zur Bezeichnung seiner Werke auch eines aus 
 BC gebildeten Monogramms bediente. Die Buchstaben BCF. 
findet man ebenfalls auf Münzen und Medaillen. 
1746. Bernardo Oastello, Maler und Kupferstecher von Genua, 
ist oben No. 1739 eingeführt, und auch N0. 1743 mussten wir 
ihm eine Stelle einräumen. Das gegebene Zeichen kommt 
nur auf ein paar Kupferstichen von Camillus Congius vor. 
'77. Ausserdem zeichnete der Künstler: B C im, B C F und 
B C I. Diese Initialen kommen auf Stichen nach seinen 
Zeichnungen vor. 
1747. Barend Gornelis Koekkoek, Landschaftsmaler, wurde 1803 
zu Middelburg in Zeeland geboren, und von seinem 
 Vater Johann Hermann unterrichtet, bis er an der Aka- 
 demie in Amsterdam seine weiteren Studien fortsetzen 
konnte. Den Landschaftsmaler bildet aber die Natur, 
 und dass Koekkoek ihren Rath getreulich befolgt hatte, 
beweisen die ausgezeichnet schönen Bilder desselben, 
deren man in den vorzüglichsten Cabinetten findet. Im Jahre 1841 
wurde zu Amsterdam eine Winterlandschaft aus dem Cabinet des ver- 
storbenen H. Toelaar mit 8025 f. bezahlt. In demselben Jahre kam 
auch die Sammlung des H. Jacopssen in Brüssel zur Versteigerung, 
bei welcher Gelegenheit Koekkoek's Sommerlandschaft um 3100 f. 
wegging. Seine Gemälde sind von überraschender Naturwahrheit, und 
gewöhnlich durch eine charakteristische Statfage gehoben. 
Uebrigens findet man auch meisterhafte Aquarellen und Original- 
lithographien von seiner Hand. Acht Blätter erschienen unter folgen- 
dem Titel: Vues pittoresques du Boyaumc des Pays-Bas, gr. qu. fol. 
Späteren Datums ist eine Partie des Aarthales, qu. fol. T. Fourmois 
hat 1836 eine von Koekkoek gemalte Winterlandschaft lithographirt, 
wahrscheinlich das oben erwähnte Bild, gr. fol. Auch Tempeltey in 
Berlin zeichnete eine Winterlandschaft auf Stein, qu. roy. fol. Bilder 
dieser Art gründeten namentlich den Ruf des Künstlers, welcher jetzt 
ein europäischer ist. In neuester Zeit erschien noch ein weiteres 
Originalwerk von ihm: Landschap-Stullien of Steen getevkend door B. C. 
Koekkoek. 6 Hefte a 6 Blätter, qu. fol.  
Koekkoek gab auch folgendes Werk heraus: Herinneringen enMede- 
deelingen van een Landschapschilder. Amsterdam, Beyerink 1841, 8. Er 
lebte anfänglich in Hilversum der Kunst, dann liess er sich zu Beek 
in Gelderland nieder, und 1841 wurde zu Kleef unter seiner Leitung 
eine Zeichnungs-Akademie gegründet. Schon 1839 erhielt der Künst- 
ler den Orden des niederländischen Löwens, und 1842 wurde er Ritter 
des Leopoldordens. Immerzeel gibt in „De levens en werken der hol- 
landsche an vlaamsche Kunstschilders etc. II. p. 124" das Bildniss 
dieses Meisters. 
1748. B. G. Maturino, Maler von Florenz, war Schüler des Poli- 
B C M 1523 doro da Caravaggio, und hatte als Verfertiger mono- 
  '  chromer Darstellungen besonderen Ruf. Die Bilder
        

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