Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553807
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1736  1738. 
3) Der Riesensturz durch Jupiter, iigurenreiche Composition in 
vier Blättern von drei Platten. Auf dem ersten steht links oben im 
Gnrtouche: Jovem Giganten Triumphe clara Guidonis Rhami manu deli- 
neatum imitandi  Barthol. Coriolanus Eques D. D. D. Das vierte 
Blatt ist bezeichnet: G. R. B. F.  B. C. EQF SC. 1638. Jedes 
Blatt ist 16 Z. hoch, und 11 Z. 5 L. breit. Zusammengefügt: H. 32 Z. 
Br. 23 Z. B. VII. N0. 11. 
Die Wiederholung dieses Gegenstandes hat die Jahrzahl 1641, 
und im zweiten Druc e 1647. 
1736. Unbekannter deutscher Künstler, dessen Lebenszeit die 
B C 1614 beigefügte Jahrzahl bestimmt. Frenzel beschreibt im 
   Catalog Sternberg V. N0. 609 eine Zeichnung von sei- 
ner Hand, welche die Verkündigung der Maria vorstellt. H. 10 Z.4L. 
Br. 10 Z. Der genannte Schriftsteller hält dieses Blatt für Arbeit 
eines Schülers. 
1737. Bernardo Oapitelli, Maler und Radirer von Siena, war 
BC Schüler von Alessandro Casolnni und Rutiho Manetti. Seine 
' Malereien sind selten, man findet aber eine bedeutende Anzahl 
von Radirungen, welche theils mit dem Namen, theils mit BC. be- 
zeichnet sind. Bartsch P. gr. XX. p. 153 1T. beschreibt 43 Blätter, 
aus welchen hervorgeht, dass Capitelli um 1622  1637 geblüht habe. 
Nachträge zum Peintre-graveur von A. llartsch. 
1) Andromeda an den Felsen geschmiedet. Sie ist in sitzender 
Stellung dargestellt, mit erhobenem rechten Arm. Rechts naht sich 
das Ungeheuer. Mit Dedication an Faustino Nino. H. 11 Z. 1 L. 
Br. 7 Z. 4 L. Diese Darstellung ist nach einer Zeichnung von R, 
Manetti radirt. Bartsch hatte nur nach Gandellini Kunde davon. 
2) Der Raub der Proserpina, nach einem antiken Basrelief, das 
Gegenstück zur Geschichte der Medea, B. N0. 30. H. 3 Z. 8 L. Br. 13 Z. 
3) Die Aldobrandinische Hochzeit, verschieden von der grossen; 
in drei Blättern bestehenden Radirung, welche Bartsch N0. 31 be- 
schreibt. Die Wiederholung ist auf eine Platte radirt, und kleiner, 
gr. qu. fol. 
 4) Die Todtenfeier des Meleager, nach einem antiken Bas- 
relief, qu. fol. 
_5) Composition von Musen und Kriegern, nach einem antiken 
Basrelief. In drei Blättern, gr. qu. fol. 
6) Sechs sitzende und stehende Figuren, nach einem antiken Bas- 
relief. In zwei Blättern, gr. qu. fol. 
7) Gomposition von zehn Kindern, nach dem Basrelief eines anti- 
ken Sarkophages. H. 6 Z. 2 L. Br. 15 Z. 9 L. 
8) Composition von drei Kindern, wovon das eine eine Rolle hält. 
Nach einem ähnlichen Basrelief. H. 6 Z. 2 L. Br. 5 Z. 9 L. 
Die letzten zwei Blätter erwähnt Brulliot II. N0. 230. 
1738. Balthasar Oaymox? Brulliot II. N0. 234 sagt, man finde 
B C diese Buchstaben auf Blättern, welche Anton Eisen nach einem 
 ' Meister aus der Schule des Heinrich Goltzins gestochen haben 
dürfte. Die zwei von ihm erwähnten Blätter: die Charitas und 'I'em- 
perantia, in gr. 8., gehören zu einer Folge von sieben Blättern, welche 
die Haupttugenden zum Gegenstande haben. Sie erschienen 1591 im 
Verlage des Balthasar Caymox in Nürnberg, dessen Name unten bei 
der Fides steht, und die Buchstaben B. C. könnten sich ebenfalls auf 
ihn beziehen. Der Stecher heisst aber nicht Anton Eisen, sondern
        

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