Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553639
BAU- 
1697- 1700. 
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1697- Unbekannter Kupfersteoher, welcher in Italien gelebt zu 
BAU haben scheint. Die Sylbe BAU steht auf einem Blatte mit 
' einer allegorischen Darstellung zu Ehren desPaQStes Cle- 
15182513? Der Zeliqchner nennt] sich C. 0111226 wof-äiägterhvielleicht Oaglo 
as e i zu vers e en ist wec er um  t ätig war. ie 
Composition rührt indessen von Irentura Borghese her. gr. 4. 
 Benoit Audi-an, Kupferstecher von Lyon, fand oben unter 
ß vom, v  den Initialen B. a. f. Sc. und B. A. S. N0. 1690_eine 
B a J, Stelle, da auf solche Weise Radirungen des Meisters 
V WAfV ß- bezeichnet sind. Er signirte aber auch in obiger Weise, 
wie auf radirten Blättern in dem bekannten Werke des Antoine Wat- 
teau, auf welches wir unter W. zurückkommen. Mit B. au. f. So. ist 
das Bildniss des Frater Blaise Feujllan, Kniestiick nach de Troy, be- 
zeichnet, gr. fol. Dieses Portrait. gehört zu den Haiiptwerken des 
Künstlers. Es ist radirt. 
1699. Battlsta Pittoni, Maler und Radirer, wurde 1520 zu Vi- 
v cenza geläiren, list zillaerlnalchf seinen Lexbeiglsvelrhältnissen unbe- 
kannt. r ma te antsc ateii mit rc ite tur, gewöhnlich 
ßws Ruinen,_ doch kommen Werke dieser Art selten vor. Oefters 
findet man Radirungen von der Hand dieses Meisters. Doch kennen 
wir nur Ein Blatt mit obigem Zeichen. Es stellt die Ruinen auf Monte 
Cavallo in Rom ver, mit der Inschrift: Rvmis iiTö CAVALVS m 116. 
Rechts unten auf einem Steine bemerkt man das Monograinni, welches 
"Battista Vicentino Sculpsit" zu lesen ist. Diese Radiruiig gehört zu 
einer Folge von 24 Blättern: Praecipua aliquot Bomanae antiquitatis 
Ruinarum monumenta  Per Baptistam Pitcmum vicentinzam mense 
September ano MDLXI. H. _7 Z. 8 L. Br. 10-12 Z. Einige Blätter 
dieser Folge tragen die Initialen B. P., B. P. V., B. P. V. F, B. V. F, 
und den Namen BATISTA P. V. etc. 
 1700. Bartolomäus Brun oder Bruyn von Göln? Hier führen 
{[1 wir einen deutschen 
Meister ein, wel- 
ä . cher in der k. Gal- 
äx lerie zu Stuttgart 
z, durch ein schönes 
  i Bild der Kreuzig- 
  ung Christi vertre- 
Y- ten ist, und auf 
die gegebene Weise 
seinen Namen andeutete. Wir vermuthen darunter den Maler Bartho- 
lomäus Brun oder Bruyn, welcher ausser einigen historischen Werken 
Bildnisse hinterlassen hat, die jenen eines Holhein zur Seite gestellt 
werden dürfen. Merlo (Kunst und Künstler in Cöln, S. 69) hat die 
biographischen Nachrichten über diesen Meister zusammengestellt, und 
auch ein Verzeichniss der Werke desselben gegeben. Im Jahre 1852 
lieferte aber der genannte Schriftsteller einige Nachträge (Die altkölni- 
sehen Meister, S. 158); es war ihm aber auch jetzt noch nicht mög- 
lich, zu ermitteln, ob Brun in Cöln oder anderswo geboren wurde, da 
die Schreinsbücher darüber schweigen. Erst mit dem Jahre 1533 tritt 
der Künstler in Cöln als Meister auf, und die Zeit seines Todes kann 
nach Merlo muthmasslich zwischen 1553 -1556 festgestellt werden. 
Genauere Auskunft gab uns eine Medaille mit dem Bildnisse des 
Künstlers. In der Umschrift wird er Agrippinas genannt, und die 
Angabe des Alters: Ano Aetatis XLVI lässt schliessen, dass der Mei-
        

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