Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553565
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BAM. 
BAP. 
1678 
168i. 
und an dessen Saum stehen zwei schlecht gezeichnete Hirsche. Zwei 
Männer gehen nach dem Walde zu. Unten in der Mitte ist das Zeichen. 
H. 7 Z. 1L. Br. 10 Z. 8 L. 
Unter den Initialen B. M. geben wir Supplemente zum Peintre- 
graveur, und da kommt auch eine Landschaft mit Venus und zwei 
Liebesgöttern vor, angeblich mit dem Zeichen del Morols, doch nur 
im späteren Drucke. Wir haben dieses ziemlich grosse Blatt nicht 
gesehen, und da häufig auch die Initialen als Künstlerzeichen ange- 
geben werden, so nehmen wir Anstand, das Blatt hier zu beschreiben. 
Unter B. M. No. 5 ist es angegeben. 
Ein dem Verfasser des Peintre-graveur unbekanntes Blatt kommt 
auch unter No. 1523 vor. Auf diesem nennt sich der Künstler 
Batista Dangolo, in ganz ungewöhnlicher Bezeichnung. 
167a Bambüütz m- steht auf Kupferstichen nach Peter de 
Laer, welcher den Beinamen Bamboots oder Bamboche hatte. Unter 
den Initialen DL P und P. D. L. werden wir auf ihn zurückkommen. 
1679. Baptista Parmensis wird zu deihSchülern des Francesco 
ßaP- Par- WRO-  geiäiißf äpiffßeäiilliil 
Bapt. Parmonsts dedzcaott. dem 1540 erfolgten Tode 
Bapeste Parmensis Formis Romae 1586. dieses Meisters noch nicht 
Baptista Parmensis fec. Romae 1588. Pvölf-Tahfe alt- Auch er- 
Baptista Parmensis formis 1584. mne" seme Maul" mehr 
   an Cornel Cort, als an 
Bamsta Parmenszs D. D. Boma Formzs. parmegianino_ Rost lässt 
ihn um 1530 in Rom geboren werden, allein der Künstler deutet in 
seinem Beinamen auf Parma. In Rom ist aber der Kreis seiner Tha- 
tigkeit zu suchen. Er hatte daselbst eine Kunsthandlung, und ein 
Theil der Blätter mit Baptistais Adresse ist wohl von fremder Hand. 
Vor allen nennen wir ein interessantes Blatt, welches die Bildnisse 
der neun Herzoge von Mailand aus dem Hause der Visconti und Sforza 
enthält, halbe Figuren in Abtheilungen. Es ist dem Cardinal Ales- 
sandro Farnese dedicirt, und bezeichnet: Battista Parmensis. D. D. 
Roma Formis. H. 13 Z. Br. 18 Z. 9 L.  Von nicht minderem 
Werthe ist auch ein Blatt mit der Ausstellung des Heilandes. Rechts 
an einer Stufe steht: Anto. Coregivm in. Bap. pur. for, R0. 1589. 
H. 13 Z. Br. 9 Z. 9 L. Einige andere Blätter mit obiger Bezeich- 
nung haben wir im Künstler-Lexicon X. S. 534 beschrieben, und da- 
her übergehen wir dieselben. 
1530- Johannes Baptista a Doetecum oder Deutechum fand oben 
Ba t a D unter den Initialen B. a. D. bereits eine Stelle, 
P-  und am haben wir auch auf die Blätter hin- 
Bapt. a Doet. gewiesen, welche die Abbreviaturdes Namens 
Baptism a DOM tyräglen. Man findet sie in S. Ohviers Reise- 
1681. Giambattista Oima da Gonogliano soll nach Brulliot III. 
No. 134 einige Gemälde mit dem Namen BAP. T4, 
T andere mit dem beigefügten Monogramme, wel- 
ches der genannte Schriftsteller I. No. 1158 gibt, 
B bezeichnet haben. Werke mit der einen oder 
Ä, der andern Bezeichnung nennt er nicht, und da 
auch wir keine weitere Kunde davon haben, so 1st es nöthig, auf den 
Charakter des Meisters einzugehen, um zu erkennen, ob Bilder dieser 
Art von Gima herrühren können oder mcht. Schüler des Giovanni
        

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