Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553554
BAL. 
BAM. 
1676 
1677. 
737 
1676. Balthasar van Westerhout von Antwerpen, Arnolds Bru- 
 der, übte seine Kunst in Prag, 
Bal- 1h W- so Pmg' und stach da eine bedeutende 
Balt. v. W. S6. AnzahlvonBildnissemAndachts- 
Ball. v. W. del. et sculps. blättern, Thesen u. s. w. Auf 
Balt v W SOMZIJS et emc. Prag. mehreren Stlchä" Zeläcänetq 2er 
    Künstler mit er revia ur 
Bamm" 17' West so"  seines Namens. Die betreffen- 
den Blittter zählen wir nicht auf, da kein Irrthunrentstehen kann. 
Auch sind sie nicht von solcher Bedeutung, dass dlebKllllsgiüllälpfzlläkgf 
eines genauen Verzeichnisses bedurften. Westerhout star zu g  
1677. Giovanni Battistä (ringen, "genaiintßydelmülmi Mal? lind 
 Radirer von Verona, war Schüler Tizians, schloss SlC  a er 
später an Torbido il Moro an, und erhielt als dessen Schwieger- 
 sohn den obigen Beinamen. Sein Geburtsgallin ist unbekannt, 
 dass der Künstler um 1550-1576 t atig war. 
man gjlftsssßldnlll, gr. XVI. p. 177 beschreibt 36 Blätter von Battista del 
Mor0's Hand. Nur auf wenigen findet man das gegebene Zeichen; 
"fters stehen die Initialen B. M. auf Radirüngen desselben, worüber 
wir aber an der betreffenden Stelle handeln. Das zweite Zeichen steht 
auf dem grossen Blatte mit der hl. Familie, _B. N0. 12: Rechts sitzt 
  t  l  W' 1d Maria schlin t den linken Arm um 
fllilifäiiibleilhlckldiil? elDdselKindegirtktuzluf' dem Schoossä der letzteren, reicht 
aber noch mit einem Fusse in die Wiege." Es wendet sich lgegeälflltä 
hannes, welcher links Früchte in der Schürze darreicht. O ien 10 _t 
Joseph zum Fenster heraus, und rechts sind andere Qebaude im 
Durchsicht. Links unten steht: RAPIfAEL VRB. INV., in derEßiflsgä 
das Zeichen des Künstlers, und rechts liest man: BATT. COGNOM  g 
DEL. MORO. H. 19 Z. 3 L. Br. 16 Z.  Dieses seltene Blatt _is 
radirt und mit dem Stichel vollendet. Bartsch erkannte darin eine 
Jugendarbeit des  del Moro, was sehr zweifelhaft ist, da das älileiichl; 
-k dagegen spricht. Die Schrift durfte erst spater auges 0c e 
wilden seyn und zwar bei der Retouche durch den Stichel. Auch 
7        
ist die gomllolsithon llwht OlleilülgflfiliienDglreägiäläiielEillggliädhlilmslldrfi? 
Motive ei' i. 'am1ie nii  
   a 
seum des Louvre. Das Jesuskiiid gestaltete er" zum Johannes um, _un 
gab dafür ersterem fast llätSällghe Gesichtszüge. Auch die beiden 
Frauen sind benutzt, und die Wiege hat nur eine andere Verzierung. 
Der architektonische Grund sollte wohl das Plagiat vollkommen ver- 
deckäqie gegebenen Zeichen findet man ferner auch auf Landschaften 
   in. 
welcher aüc   i oiii_ icenino _ei  a.   
theils in der Romagiia, tlieils im Neapolitanischen RIIIfgSIIOIIFIIIEIIä Hlät 
Architektur oder mit Figuren und Thieren geziert, k  Illllä 1:1 Mord 
qu. 4. Betrachtet man diese Blatter, "so mochte man an kühnen Sie 
zweifeln, da sie nicht aus dessen früher Zeitstamfrtlgäl Äluf all-deren 
sind nicht vorzüglich in der Zeichnung, und rein geabweighend in der 
Blättern dieser Art stehen die Buchstaben Bl-x M1, nt keines dieser 
Form vonjcnen des B. del Moro. Bartsc" leiga dass er sie nicht 
landschaftlichen Blatter, und es ist wohl m08 IQ v  
fü 1 1 Morovs Arbeit hielt Eine der Landschaften, auf welcher das 
e Et; eyeichen Steht zeigt lrechts Berge mit einem Flüsse. Im Vor- 
gliundel gegen rechts sitzt der Hirt unter denl 33111119, und VÜT ihm 
hält die Schafheerde. Links breitet sich 6111 gelwhteter Wald aus.
        

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