Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553520
734 
BAD. 
BAF. 
1670- 
4673. 
chen. H. 2 Z. 5 L. Br. 2 Z. 10 L.  Bartsch IX p. 51 beschreibt 
dieses Blatt ebenfalls, gibt aber das Zeichen nicht genau. 
2)_ Ein junges, vom Rücken gesehenes Weib, welches ein alter 
Mann in halber Figur am Kopfe fasst. Unten steht: MORS OMNIA 
glgTiäTt An der Wölbung ist das zweite Zeichen. H. 4 Z. Br. 
1670. Johannes Baptista a Doetecuin. oder Deutechnm, 
B43 Kupferstecher aus dem_ Städtchen Deutechom in Zütphem, 
war um 1580-1610 in Antwerpen thätig. Er arbeitete 
öfter mit seinem alteren Bruder Liicas. Den Namen beider Künstler 
tragen die Blätter in Hans Vredenian de. Vries "Anis Perspectivae for- 
mulae  Antoerpiae Joarmes et Lucas a Doetecaem fecerunt." Dieses 
interessante Werk enthält Ansichten von reichen Gebäuden, Brunnen, 
Gärten etc., welche auch durch Figuren belebt sind, kl. qn. fol. 
Johann von Deutechom stach auch Karten in Kupfer, deren man in 
Huygen van Lynschoteirs Reisewerke findet. Auf einigen Blättern 
steht a  abgekürztc Name: Bapt. a Doet. oder Baptista a Doet. 
Obige I" i, und auch die Namensabbreviatur, findet man auf Blät- 
tern in",  aäDescription du penible Voyage fait entour de PUnivers  
gar-ä; Otivier äu Zgprt. Amsterdam 1610, fol. Die Platten sind in 
en ext einge ruc t. 
1571. Balthasar Anton Bunker, Landschaftsmaler und Radirer, 
ß geb. zu Saal bei Stralsund 1746, gest. zu Bern 1807. Die- 
 sem rülimlich bekannten Meister haben wir im Künstler- 
Lexicon IV. S. 4 einen ausführlichen Artikel gewidmet, und daher be- 
merken wir hier nur, dass man die lnitialen seines Namens auf Vig- 
netten und anderen kleinen Blattern in Buchern finde. Auch grössere 
Blätter sind in seltenen Aezdrücken mit B A D bezeichnet. Später 
wurden die von ihm radirten Blatten von Kupferstechern vollendet, 
und die Initialen fielen weg. Sein Werk ist sehr zahlreich, und beur- 
kundet einen tüchtigen Meister. J. P. H. Hackert war sein Vorbild. 
1572. Andreas Bernhard de Quertenmont, auch Q u artemond, und 
(1259 ß wohl irrig Quatreniont genannt, wurde 1750 zu Antwer- 
Q, ' pen geboren, und von Philipp Keminckx unterrichtet. 
Er malte historische Darstellungen und Bildnisse, und bekleidete viele 
Jahre die Stelle eines Direktors der Zeichen-Akademie in Antwerpen, 
von welcher ihn die französische Invasion befreite. Quertenmont ra- 
dirte auch einige Blätter nach Rubens und van Dyck. Das Bildniss 
des Friedericus de Marselaer, Eques Aur. Toparcha de Parck, Consul 
Bruxelae, ist bezeichnet: P. P. Bubbens pinm. An diesen Namen reihen 
sich die oben gegebenen Buchstaben, und rechts unten steht: E collec- 
tione P. F. van Vergelm Antoergi. 1779, kl. fol. Nach A. van Dyck 
radirte der Künstler die Bildnisse der Königin Henriette Marie von 
England], de: Blischoä gcähannes Malderus von Antwerpen und des 
Malers an sse yn,  o. 
1673. Battista Fontana, Maler und Radirer von Verona, wurde 
BA FO 1 um 1525 geboren, fand aber keinen Biographen, da. 
' '  nur die radirten Blätter von ihm sprechen. Bartsch 
BA.  l P. gr. XVI. p. 215 if._ beschreibt 68 Blätter von sei- 
ner Hand, welche von 1559-1579 datirt sind. Auf einigen steht der 
volle Name, auf anderen ist derselbe abgekürzt. BA. F0. liest man 
auf einem Blatte, welches Romulus und Remus mit der Wölfin vor- 
stellt. Es gehört zu einer Folge von 27 Blättern, welche die Ge- 
schichte des Romulns und seines Bruders zum Gegenstande haben,
        

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