Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553516
BAC. 
BAD. 
1666 
1669. 
733 
in Harlem starb. Er malte tretfliche Bildnisse, historische und emble- 
niatische Darstellungen, sowie Genrebilder. Dann hinterliess er auch 
viele Zeichnungen in schwarzer Kreide, welche mit Weiss gehöht auf 
blaues Papier gefertiget sind. Es sind dies Studien nach dem Leben, 
meistens einzelne Figuren, besonders weibliche. Episcopius stach 
solche für die Paradigmata graphices variorum artifieunt. Haag 1671, 
in Kupfer. 
Ueber B. Bandinelli werden wir an einer anderen Stelle handeln, 
Er selbst hat keine Zeichnung mit dem abgekürzten Namen versehen. 
Die Signatur fälltdauf Rechnung des Stecher-s. Dies ist wahrscheinlich 
auch mit Backer er Fall. 
 steht auf einem Ku ferstiche mit ver- 
1666 Bacchus plmß schiedenen Sehiffempunter dem Titel: 
Patquctbolte Hollandois, tire du Cabinet de Mr. de Heinecltcn conseilleur 
d la cour de Dresdc. A Paris chez Beauvarlet etc. H. 7 Z. 9 L. Br. 
10 Z. 10 L. Dieses Blatt ist nach einer Zeichnung von L. Bakhuyzen 
gestochen. Er erhielt in der Schilderbent zu Rom   einamen 
Bacchus.   
1667- Baccio Bandinelli, Bildhauer von Florenz, fe  iekannt- 
BACCIVS BRANDIN INVEN hchverschiedene elchnungen, 
Baccius Florenlinuvs inrcnlor luvelch? von Nl-colo Beatmen 
 Agostino Veneziano, ltIarco de 
BACIO FIORENTINO [NVENTÜR ilitavennzt u. A. gestochen wur- 
bacio In. iden. dWilr geäicn aberlhier 
r  au' ie etre enden Bätter 
bamus llormmnus' J nicht ein, da sie in den Ar- 
Likeln der_genaini_ilten Kuptiersteeher beschrieben sind. Unter B B A F 
ommen wir au 1111 zuriic  
1668. Gio. Battista Gallestruzzi, oder Annibale Garracci? Man 
f findet ein ratlirtes Blatt, welches die Erscheinung des heil. 
i,  Geistes am Pfingstfeste vorstellt. Unten gegen links ist das 
' gegebene Zeichen. H. 7 Z.  L. Br. 5 Z. 11 L. 
Bartsch P. gr. XXI. p. 52 erklärt das Monogramm auf G. B. 
Gallestrilzzi von Florenz, welcher nach 1661 starb. Allein das er- 
wähnte Blatt erinnert eher an Annibale Carracci, nurist es" etwas 
feiner radirt, als gewöhnlich. Auch das Monogramm passt auf diesen 
Meister, da er aus Bologna stammt. Man scheint auch von jeher dieses 
Blatt dem Annibale Oarracci beigelegt zu haben, indem eine mit dem 
Monogramm C A versehene, wohl gleichzeitige Copie vorhanden ist. 
Dieses Zeichen wird dem Annibale zugeschrieben. Unter dem Mono- 
gramme A GB Nr. 308 haben wir ein anderes Blatt beschrieben, wel- 
ches von demselben Meister herrührt. Es stellt den hl. Johannes mit 
dem Lamme in einer Landschaft vor. Uebrigens ist es nicht ausge- 
macht, dass diese Blätter von A. Oarracci wirklich herrühren, so viel 
kann man aber erkennen, dass Gallestruzzi dieselben nicht radirt hat. 
1559- Unbekannter Meister. Unter diesem Zeichen führen wir 
einen deutschen Kupferstecher ein, welcher sich nach Marc 
Anton gebildet hat. Er arbeitete um 1560, Niemand sagt 
B31) uns aber, wie der Meister heisse und wo er gelebt habe. 
Die folgenden Blätter verrathen jedoch einen tüchtigen Künstler. 
1) Das Urtheil des Salomon. Er sitzt unter dem Throne in Mitte 
des Grundes, und die Frau mit dem todten Kinde kniet links vor dem 
Manne mit dem Schwerte. Die Frau mit dem lebenden Rinde in den 
Armen steht rechts. Rechts unten ist das Monogramm auf dem Tafel-
        

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