Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553503
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BAB 
 BAC. 
16601 
1665. 
nach Dürer gearbeitet habe, bestimmt aber in seinem Werke über 
A. Dürer kein Blatt mit einer derartigen Bezeichnung. Heller weicht 
in der Form des Zeichens ab. Das  vor E ist anders gebildet, mit 
ausgeschweiftem ersten Schenkel. Die Zahl 12_ gibt er nach alterer 
Weise IZ, und statt f setzt er f 1579. Auf die Entzifferung des 
Zeichens müssen wir verzichten. Vielleicht hat dadurch ein Mitglied 
der Familie Wierx seinen Namen der Vergessenheit anheim gegeben. 
 Anna Barbara Steiner, die Gattin des Johann Conrad Steiner, 
Babette St lzeichnete Landschaften, und radirte auch solche in 
  geistreicher Weise. Auf Blättern dieser Art, meistens 
Babette 5561-  i Waldpartien mit Wasserplatzen, steht dieser Name. 
Babette Steiner wurde 1768 zu Winterthur geboren, und lebte noch 1850. 
1661. Unbekannter Meister. Heller (Monegiz-Lex. S. 48)_ legt 
dieses Zeichen einem italienischen Kupferstecher bei, be- 
J 54-5 stimmt aber kein Blatt mit einem derartigen Monogramme. 
Bß F' Wir glauben indessen nicht, dass es erfunden ist. Heller 
hat aber der Kunstgeschichte damit wenig gedient, weil er 
den Anhaltspunkt nicht bezeichnet hatdßliiiilliotgiberieht 
das Zeichen wir bewahren es aber für einen gliickic eren rorsc er. 
Sollte man das Monogramm auf einem Kupferstiche nach einem Bas- 
relief finden, so könnte man es auf Baccio Bandinelli deuten. Ueber 
diesen Meister handeln wir unter BBAF. 
1662. Bartolomeo Biseailio, Maler und Radirer von Genua, geb. 1632, 
BAO BISO gest. 1657. Dieser Künstler fand im Peintre-gravetir XXI. 
  p. 179 eine Stelle, indem Bartsch 40 radirte Blatter des- 
selben beschreibt. Darunter ist eines mit obiger Abbreviatur bezeichnet. 
Es stellt das Jesuskiiid mit der Weltkugel auf einer Wolke sitzend dar, 
in einem ovalen Festen von Blumen und Früchten. Iii der Mitte unten 
steht: BA" BISO H. 7 Z. 10 L. Br. e Z. e L. 
Biscaino gehört zu den tüehtigsten Künstlern seiner Zeit. Ein 
Theil seiner geistreichen Radirungen ist mit dem Namen bezeichnet, 
andere sind ohne Schrift, welche in früheren Catalogen zuweilen mit den 
Blättern des F. Amato vermischt sind. Unter BB" kommen wir auf ihn zurück. 
1663. Ghernbino Alberti, Maler und Kupferstecher von Borgo San 
Sepolchro, fand unter dem Monogramme AB C No. 208 seine 
D Stelle, da das Zeichen nur ausnahmsweise verkehrt erscheint, 
a und zwar auf Copien nacä seinen Kupferstichen. Man findet 
nur ein paar Blätter mit enien. 
1664. Frangegeu Uorduba, Maler und Radirer, wurde um 1566 in 
ä Rom geboren, und gelangte als Künstler zu Ansehen. Er nennt 
sich Gavaliere.  Corduba zeichnete mit Gio. Maggi und Doni. 
Barriere die öffentlichen Brunnen der Stadt Rom und der Umgebung, 
welche die genannten Künstler um 1618 ini Stiche herausgaben, unter 
dem Titel: Nuova raccoltä di fontane ehe si vedono nel alma cmd di 
Roma, Tivoli e Frascati, 4. Dieses Werk enthält 58 Blätter, und dar- 
unter sind 23 von Corduba gezeichnet und radirt. Auf einigen steht 
der Name, auf anderen das Monogramm oder F. C. F. R.  
1665. Baccio Bandinelli und Jakob da Backer. Diese Abbrevia- 
 turen findet man auf Kupfersticlien von Johannes 
Baca Band m" Episcopius (Bischop) und inaii deutet sie auf Baccio 
Bac, d, Bandinelli und Jakob de Banker. Letzterer ist der 
B k d Jüngere Künstler dieses Namens, welcher 1688 zu 
a0 ' ' Harlingen geboren wurde, und nach Immerzeel 1601
        

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