Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1546595
2) St. Catharina, rechts am Fusse eines Baumes sitzend, wo unten 
das Monogramm sich zeigt, 12. 
3) Die hl. Familie mit drei Engeln, um einen dreischaligenBruilnen 
sitzend. Dieses Blatt wird im deutschen Kunstblatt 1853 S. 215 als 
im Cabinet zu Gotha vorhanden erwähnt. 
4) Eine bekleidete Jungfrau mit dem Füllhorn auf dem Drachen 
sitzend. Eine Darstellung dieser Art ist im Cabinet zu Gotha, und 
wird in dem oben genannten Kunstblatt erwähnt. 
5) Der Knabe Herkules mit den Schlangen. Er sitzt nach links 
gerichtet, und um jeden Arm ist eine Schlange gewunden. Rechts oben 
im horizontal überlegten Grunde ist das Zeichen. H. 1 Z. Br. 11 L. 
Dieses Blatt ist äusserst selten. 
6) Das nackte Weib mit dem Leuchter, halbe Figur, deren rechte 
Schulter und der rechte Arm nicht sichtbar sind. Das lange, vom 
Winde bewegte Haar geht nach rechts über den Leuchter hin, welchen 
sie mit ausgestrecktem Arme halt. Unter dem Leuchter ist das Mono- 
gramm. H. 1 Z. 4 L. Br. 1 Z. 1 L. 
Von diesem ausserst seltenen Blättchen findet man in Börner's_ 
handschriftlichen Collectaneen eine Durchzeichnung. 
7) Eine fast von vorn gesehene, nach links gerichtete weibliche 
Halbiigur, mit fünf grossen Federn auf dem Barette. Ohne Zeichen, aber 
in der Weise Altdorfefs, wie das folgende Blatt. H. 1 Z. 5 L. B122 Z. 5 L. ? 
8) Die Frau und der F ahnenträger, Kniestück. Die erstere, links 
gesehen, tragt ein Barett mit vier Federn, und auch der bärtige Fahnen- 
triiger hat lange Federn auf dem Hute. Rechts oben ist das Zeichen. 
H. 1 Z. 8 L. B122 Z. 10 L. 
Dieses Blatt, so wie das obige, stammt ans der früheren Zeit des 
Meisters. Es gleicht jenem mit der Madonna von 1507, B. 15. 
9) Ein kelchartiger Becher mit Deckel, auf welchem eine geflügelte 
Kugel ist. In Mitte des verzierenden Frieses mit zwei in Laubwerk 
ausgehenden Köpfen ist das Zeichen. H. 6 Z. 10 L. Br. 4 Z. 2 L. 
10) Ein Becher mit Deckel, auf welchem eine kleine Vase angebracht 
ist. Oben auf dem Knopfe bemerkt man drei Cherubimköpfe, und an der 
Leiste, wo der Deckel aufsitzt, ist das Zeichen. H. 9 Z. 3 L. Br. 4 Z. 3 L. 
11) Ein Becher mit Deckel auf dunklem Grunde. Oben in der Mitte 
ist das Zeichen, 1 Z. 7 L. vom oberen Rande der Platte entfernt. Ra- 
dirtes Blatt. H. 6 Z. 6 L. Br. oben 3 Z. 5 L., unten 3 Z. 3 L. 
Bartsch beschreibt von No. 75-96 eine Folge von 22 Blättern mit 
solchen Gefassen, welche ebenfalls von ungleicher Grösse sind. 
12) Ein verziertes Feld mit einer Art Candelaber, welcher oben 
mit einem geiiügelten Engelskopfe geziert ist. Rechts und links unter 
diesem gehen Füllhörner aus, und zu den Seiten des Candelabers windet 
sich Laubwerk in Form eines S. Unten sind Delphinsköpfe mit Ara- 
besken. In der Mitte des Candelabers bemerkt man das Zeichen. 
n. 2 z. s L. Br.1Z.6'f1 L. _ 
Vgl. Ottley Notices N0. 70, Heinecke I. p. 187, und R. Weigel, 
Kunstkatalog N0. 6931.  
13) Ein ähnliches Feld mit breiten Blättern, welche sich von links 
unten nach oben winden, so dass in der Mitte ein grosses dreizackiges 
Blatt der Breite nach sich zeigt. Links oben das Zeichen. H. 2Z. 3L. 
Br. 1 Z. 61K, L. 
Ein s_o ches Blatt findet sich im k. Kupferstich-Cabinet zu München. 
14) Ein Ornament in Schellenform, vielleicht eine Balsambüchse, 
oben mit einem Ring, unten in eine Perle endend. Im Ringe ist das 
Zeichen. H. 1 Z. 2 L. Br. 11 L. 

        

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