Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553209
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1591. 
von Braunschweig und Sachsen-Weissenfels in Bestallung genommen. 
Sehr schön ist sein Medaillon auf den Tod des Herzogs August Fried- 
rich von Braunschweig 1676. Das Bildniss des Generals von Raben- 
haupt steht in gleichem Werthe. Breuer zeichnete auch mit I. G. B. 
Bretton, oder le Breton, Stempelschneider in Paris um 1680. 
Titus Livius Boratini, Münzmeister inWarschau, 1653-1683. 
Der Buchstabe B auf polnischen Münzen des 17. Jahrhunderts kann 
auch die Pragstatte Bedgost (Bromberg) bedeuten. 
Justin de Beyer, geb. zu Basel 1668, war mehrere Jahre Gra- 
veur an der Münze dieser Stadt, und später an jener in Bern, wo er 
1738 starb. Er zeichnete mit B, IDB und IDBF. 
Peter Berg war Stempelschneider des Königs Friedrich IV. von 
Dänemark 1699-1730. Seine Werke sind mit B oder PB bezeichnet. 
Philipp ChristophBecker. geb. zu Coblenz 1675, war längere 
Zeit an der kaiserlichen Münze in Wien bethätiget, und stand später 
in Diensten des Churfürsten Franz Ludwig von Trier. Auf einer Me- 
daille mit dem Bildnisse dieses Fürsten von 1732 steht der Buchstabe B. 
Auch auf dem Avers eines Thalers von 1722 findet man diesen Initial. 
Becker starb 1743. 
Thomas Bernard, Stempelschneider in Paris 1678-1716. Er 
zeichnete mit B, TB (verbunden) und TB F. 
G. de Backer, Stempelschneider in Namur 1711-1715. Auf 
seinen Geprägen steht der Buchstabe B, auch G. D. B. und G. D. BAC. 
Ulrich Brupacher, Stempelschneider in Luzern 1714 -1746. 
Er zeichnete mit B und U B. 
Conrad Börcr war als Graveur in Augsburg thatig, und starb 
1756 im 46. Jahre. Seine Medaille mit dem Bildnisse des kaiserlichen 
Rathes Freiherrn Jakob Eman de Garben von 1740 ist schön zu nennen, 
wie jene auf den Freiherrn Jakob Eman von Gilbelli. Er zeichnete 
B und CB. 
Ludwig Heinrich Barbiez, Stempelschneider in Berlin 1739- 
1754 zeichnete auch L. H. B. 
D. Becker, Stempelschneider in Wien 1740-1745. Er zeichnete 
mit B., D. B. und D. B. F. 
Johann Christoph Busch, Stempelschneider und Münzmeister 
in Regensburg 1743-1763. Er zeichnete auch I. C. B. 
Heinrich Christoph Baumgarten, Münzmeister invNeu- 
strelitz 1749-1759. Er zeichnete auch H. C. B. 
Johann Heinrich Berg, Münzmeister in Rostock 1750-1764. 
Er zeichnete nach I H B. 
Johann David Biller wurde 1750 Wardein in Braunschweig, 
bekleidete von 1756-1760 die Stelle eines Münzmeisters unter preus- 
sischer Verwaltung in Dresden, und lebte von 1760-1779 in gleicher 
Eigenschaft zu Braunschweig. Seine Gepräge sind B. u. I D B. bezeichnet. 
Johann Ephraim Ba uert, ein Schwede von Geburt, stand als 
Medailleur in Diensten des Königs Friedrich V. von Dänemark. Er 
schnitt Stempel zu Münzen und Medaillen. Einer besonderen Erwähnung 
verdient die Medaille mit dem Bildnisse des genannten Königs, und 
ein Medaillon mit dem Portraite des Kaufmanns Vonhemert 1775. 
Bauerüs Thätigkeit fällt um 1760-1780. Er zeichnete auch I E B. 
Theodor Victor van Berkel, geb. zu Bosch 1739, war län- 
gere Zeit erster Gravenr an der Münze in Brüssel, lebte auch einige 
Jahre in Wien, und kehrte 1803 nach Herzogenbusch zurück, wo er 
1808 starb. Er fertigte 67 Stücke, welche theils mit 12., theils mit T.V.B. 
bezeichnet sind. Besonders schön ist die Preismedaille der Akademie 
in Brüssel, und die seltenste Denkmünze jene, welche 1787 die Patrioten 
von Utrecht Ob cives servatos prägen liessen.
        

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