Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1553152
1581 
1584. 
697 
1580- Unbekannter Kupferstecher, welcher der Schule des Stephan 
B Picart angehören dürfte. Man findet ein Blatt nach N. Poussin, 
welches das berühmte Bild der Hirten bei dem Grabmale reproducirt. 
Dieses Blatt hat die Unterschrift: Le Souvenir de la mort au milieu des 
prosperitoz de la m'a etc. Links unten im Rande steht: Picart roms. m: 
me St. Jacques. rechts: au Buste de Monseig-neur. Rechts unten im 
stärker beschatteten Theile des Vorgrundes bemerkt man den Buch- 
staben B, welcher wohl den Namen des Stechers andeutet, da Picart 
nur als Verleger erscheint. Er könnte indessen die Platte vollendet haben. 
1581. Unbekannter Formsohneider, welcher um 1732 in Cöln ge- 
B arbeitet hat. Mit dem Buchstaben B. zeichnete er eine Vignette, 
welche in der 1732 daselbst gedruckten Gelegenheitsschrift auf die 
Erwahlung des Canonicus Johann Joseph von Aussem zum Rector 
magnificus der kölnischen Universität sich findet, fol. In einem von 
zwei Genien gehaltenen Schilde ist die Justitia mit Schwert und Waage 
abgebildet, und darüber steht: Cuique Suum. 
1582. Baltat, Maler und Radirer, welcher in der zweiten Hälfte 
B des 17. Jahrhunderts lebte, scheint hier eine Stelle beanspruchen 
nu können. Bartsch XXI. p. 203 macht auf ein radirtes Blatt auf- 
merksam, welches in der leichten Behandlung an die Blätter der Eli- 
sabeth Sirani erinnert, also an einen Meister der Schule des Guido Reni. 
Der genannte Schriftsteller möchte es dem Bartolomeo Biscaino zu- 
schreiben, welcher damit allenfalls den Anfang im Radiren gemacht 
hätte. Das Blatt stellt die hl. Familie vor, und ist mit B. bezeichnet. 
H.5Z.4L. Br.4Z.5L. 
B. Biscaino zeichnete gewöhnlich mit B B, und da das fragliche 
Blatt weder für ihn, noch für E. Sirani entschieden stimmt, sondern nur 
im Allgemeinen den Charakter der Schule des Guido trägt, so möchten 
wir dasselbe eher dem noch wenig bekannten Maler Baltat zuschreiben. 
Wir kennen eine Radirung von seiner Hand, welche im Gesehmacke 
des G. Reni behandelt ist, und ebenfalls die Madonna mit dem Kinde 
vorstellt. Sie sitzt in Mitte des Blattes nach rechts gerichtet, und halt 
das schlafende Kind im Schoosse. Die hl. Jungfrau ist in einem weiten 
Mantel dargestellt, im Grunde links bemerkt man einen Vorhang, und 
rechts gewährt das Fenster die Aussicht auf die Landschaft. Unten in 
der Mitte, vor der Madonna, liegt ein Kissen. Die Vorstellung er- 
scheint in einem Ovale, und unten rechts ausserhalb derselben liest 
man: Baltat im). et fe. H. 6 Z. 6 L. Br. 5 Z. 3 L. 
1583. (Itto Brandt, Maler und Zeichner in Berlin. Diese Initialen 
findet man auf neueren Holzschnitten in illustrirten 
 Werken, wie in F. Stolle's Dorfbarbier 1851, und im 
,  humoristichen Kalender für das Schaltjahr 1852, heraus- 
gegeben von Alb. Hopf. Berlin- 1852. Auf ein paar Blättern des letz- 
teren Buches steht das erste Zeichen mit der Palette. Auf Blättern 
im illustrirten Dorfbarbier steht auch der Name Brandt. Ein Zeichner 
und Maler Otto Brandt lebt in Berlin, und vielleicht bezieht sich der 
Buchstabe B. auf ihn. 
1584. Pieter van Beek gehört zu denjenigen holländischen Künst- 
B lern der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, welche im Vater- 
'  lande und auswärts wenig bekannt sind. In der Gallerie des 
k. Museums zu Berlin ist ein Seebild mit zwei stattlichen Kriegsschifen 
und einigen Booten. Im Hintergrunde bemerkt man Schiffe auf der 
Rhede und am Ufer breitet sich ein Dorf aus. Dieses Gemälde ist
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.