Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552962
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AWM  
1533 
1538. 
wenn er mehrere Farben zu verbinden hatte. Das Monogramm ist An- 
dreas Winhart Monacensis, oder Andreas _Von München zu lesen. _Brul- 
liot I. N o. 629 gibt es ohne Auflösung. Die J ahrzahlen sind verschieden. 
1533. Andreas Weinhart? Nach Christ s. 112 findet man dieses 
Zeichen mit der Jahrzahl 1565 auf „Handrissen eines künst- 
lichen deutschen Meisters"; der genannte Schriftsteller hat 
aber dafür so wenig eine Erklärung, als sie uns möglich 
ist. Christ hatte sicher Zeichnungen mit diesem Mono- 
gramme gesehen, denn er sagt deutlich, dass sie mit der 
Feder schraffirt seien. Eine andere Frage ist die, ob das Monogramm 
genau sei. Wenn Christ's Copie vom Originale so weit entfernt ist, als 
die Nachbildung desselben beiBru1liot I. No. 630, so haben wir kein ge- 
treues Facsimile. Vielleicht handelt es sich um den im vorhergehenden 
Artikel erwähnten Andreas Winhart. 
1534. Anthonie (16 Waard, Maler, wurde 1689 im Haag geboren, 
und von Simon van der Does unterrichtet. Er lebte meh- 
 rere Jahre in Frankreich, gründete aber auch im Vater- 
lande den Ruf eines tüchtigen Künstlers. Man findet Por- 
traite, historische Darstellungen und Landschaften von ihm._ Auf meh- 
reren Gemälden zeichnete er mit dem Monogramme. Seine Tapeten 
und Schornsteinstücke sind grösstentheils zu Grunde gegangen. 
1535. Adam Wolf ang Winterschmit von Nürnberg stach natur- 
historische Darstellungen nach Zeichnungen von Martin 
A' W' W' 50' Frobenius Ledermüller, und zeichnete sie mit A. W. W. 
Er starb 1796. 
1536. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten _Hälfte des 
16. Jahrhunderts in Italien gelebt zu haben scheint. Er ist 
1  uns durch ein schön radirtes Blatt bekannt, welches Christus 
im Grabe von Maria, den hl. Frauen und einigen Aposteln umgeben, 
vorstellt. Unten rechts in der Ecke stehen die Buchstaben AX, welche 
sich nur auf den Künstler beziehen können. H. 12 Z. 10 L. Br. 7 Z. 7 L. 
1537. A. Xa herinus? Theils mit, theils ohne Schneidmesser, findet 
0a, : man diese Initialen auf kleinen Holzschnitten mit Scenen 
AX I aus dem altegl unld neäenkTestamentg, iiälcthlelwlalhrsäcghseiiälicll 
irgend ein bi isc es er zieren._ ru io  o. n nn 
einige Blätter: David, welchem der Engel mit dem Schwerte erscheint, 
das Abendmahl, die Auferstehung Christi, einen Todtenkopf mit Ruthen 8m, 
kl. 8.  Sollten diese niittelmässigenJBllääendweälchge wir nicht gesehen 
haben aus der zweiten Hälfte des 16. a r uii er s s ammen so onn en 
sie voii Xapherinus aus Antwerpen seyn. Heller nennt aber_ in derNGe- 
schichte der Formschneidekunst S. 171 nur semen Namen, indem _uber 
Seine Leistungen nichts bekannt ist.  
1538. Amalia Francisea Xaveria Gräfin von Poooi, geborne Freiin 
A X L P von Posch, malte in München schöne Landschaften in 
' 1 1   Oel, welche an dieAliilder des G. von Dillliä und llihßlllgftgeu- 
 . bauer erinnern. u einem kleinen Bi e, we c es ir en 
und Vieh vorstellt, und für Dillis genommen werden könnte, stehen die 
gegebenen Initialen. Sie bediente sich aber zur Bezeichnung ihrer Ge- 
mälde gewöhnlich der Initialen XP., oder eines aus diesen Buchstaben 
bestehenden Monogrammes, so dass wir später über diese kunstliebende 
Dame ausführlicher handeln werden. Sie ist die Mutter des Grafän 
Franz von Pocci welcher in diesem Werke ebenfalls 81118 Pühmliß e 
Stelle behauptet,
        

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