Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552900
672 
15104 
1514. 
Andreas Woltreck oder Woltereck, Münzmeister in Glückstadt, zeich- 
nete Münzen von 1702-1724 mit A. W. 
Alexius Wegelin, Medailleur und Münzmeister des Fürsten von 
Anhalt-Cöthen, soll um 1750-4755 Gepräge mit A. W. signirt haben. 
Anton Wiedemann zeichnete etliche Medaillen mit Bildnissen von 
Fürsten des k. k. österreichischen Hauses, und von berühmten Männern 
auf solche Weise. Er war von 1754-1770 Hofmedailleur in Wien. 
Unter der Abbreviatur A. WIDE. kommen wir auf ihn zurück. 
J. L. Albert Wagner, Medailleur von Durlach, geb. 1773, war an 
der k. Münze in Stuttgart bethätiget, und fertigte viele Stempel zu 
Münzen und Medaillen. Auf einigen stehen die Initialen A. W., wie 
auf dem schönen Medaillen mit dem Bildnisse des Bildhauers Heinrich 
Danecker mit der Legende: Was War I Als Schonhit J Hier Empfunden l 
W511 Einngtti gläslgzhrhezt Uns I Entgegen Gehen. [ Schiller 1 1826 l A.W. 
gne r 
Albert Welle war von 1829  1840 Münzmeister in Arolsen. Er 
zeichnete Gepräge mit A. W. 
15H). Anselmus Weeling, geb. zu Herzogenbusch 1675, malte Ca- 
binetsbilder i_n der Weise des G. Schalken und G. Dow, 
ÄW ohne aber diese Meister zu erreichen. _Er soll einige 
 Gemälde mit A. W. bezeichnet haben, wir wissen aber 
nur von einäm Bälde Kmit dem Naäiefi, welches dem Schalken unter- 
schoben wur e. er ünst er star 747. 
1511. August Friedrich Winkler fand oben unter dem Monogramm 
(de W A. W. No.1489 eine Stelle, da. auf einigen radirten Blättern 
  die Bezeichnung wechselt. Die Initialen A. W. findet man 
auf einem geistreichen Blatte nach Dirk llIaas, welches einen nach rechts 
gerichteten Reiter vorstellt. H. 7 Z: 8 L. Br._6 Z. 4 L. Das Gegen- 
stück zeigt einen nach links traversirenden Reiter. A. F. Winkler gab 
1810 Studien für Pferdezeichner heraus. In diesem Werke sind 11 Ra- 
dirungen von seiner Hand. 
 1512. A. Wülf, Zeichner und Genremaler in Düsseldorf, gehört zu 
den jüngeren Künstlern der berühmten Schule jener 
A 1M Stadt. Er mäilt Scenen aus dem Volksleben, inhweächen 
 ,   ewöhnlich as komische Element vorherrsc en ist. 
In den Düsseldorgr Monatsblättern 1853 sind Illustrationen nach seinen 
Zeichnungen, theils mit dem Namen, theils mit den Initialen desselben 
versehen. Eine lithogaphische Beigabe, welche mit A. W. bezeichnet 
ist, stellt einen Mann vor, welcher zur Nachtszeit einem anderen mit 
dem Stocke aufpasst. Unten steht: "Durch diese hohle Gasse muss er 
kommen. Es führt kein anderer Weg zu meiner K0nigunde!i' Ob auch 
Gemälde auf solche Weise bezeichnet sind, wissen wir nicht. 
1513- August von Wille, Zeichner und Maler in Düsieldorf, fand 
oben unter dem Monovramm A W. "c.1493 eine 
 Q W ehrenvolle Stelle, undcdaher bemerken wir hier 
l nur, dass er anssordem auch der gegebenen Ini- 
tialen sich bedient habe. Man findet sie auf Illustrationen und Litho- 
graphien in den Düsseldorfer Monatsblättern 18H 11'. Seinen Ruf grün- 
dete er aber als Landschaiäsmalir, fund dahg sind die Zeichnungen für 
die genannte humoristische eitsc ri tnuras ückenbüsser zu etrac ten. 
 Anton Waterloo, Maler und Radirer, fand oben unter dem 
Monogramme A. W. N0. 1496 eine 
wvi etf Stelle, undddaher ist läier nur sach- 
 zutragen, ass man ie gege enen 
AWF; JLWE; 14W"? a)! Initialen auf verschiedenen Radir-
        

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