Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552897
1504 
1509. 
671 
wirkt.  Auf den früheren Werken des Künstlers findet man die Ini- 
tialen des Namens, auf späteren gewöhnlich den letzteren ausgeschrieben. 
l5Ü4. Anton Wünsch, Lithograph,_geb. zu Godesberg 1800, gehört 
13x XX] zu denjenigen Künstlern seines Faches, welche in Cöln auf 
1-  der von Senefelder eröffneten Bahn lobenswerthe Arbeiten 
lieferten. Er trat 1817 mit Friedrich August Mottu aus 
 Offenbach in Verbindung, und gründete mitldieseiäi eine 
lithographische Anstalt aus welcher verschiedene schöne B ätter ervor- 
gingen. Merlo (Kunst,- und Künstler in Köln p. 538) verzeichnet eine 
ziemliche Anzahl von Lithographien dieses 1833 verstorbenen Künstlers. 
Das Bildniss des Königs Leoläold I. von Belgien ista mit AdW. bezleichget, 
kl. fol. Das Monogramm {in et man auf dem Bil nisse es po nisc en 
Generalissimus Jan Skrzynecki, 4. 
1595. Unbekannter Kupfersteoher, welcher im 17. Jahrhunderte 
in Deutschland lebte, und gewöhnlich für den Buchhandel 
 arbeitete. Seine Blätter sind nicht von Bedeutung. 
1506- Abraham Waesherge, Kupferstecher und Kunsthandler, war 
A W Exc um 1630-1640 im Haag thätig. In seinem Verlage cr- 
   schienen verschiedene Blätter von holländischen Meistern, 
A "W "xc- auf welchen man theils die vollständige Adresse, theils die 
äiäilreviatur geäfflglagietns iöndett, väie auf Solcläen voliü CäiSFlIlb de lfaiäse, 
1 em van e e er uas  van uee orn  y en roe o er 
Wtenbruck u. s. w. Waesberge vertrieb auch eine Copie der kleinen 
Passion von Albrecht Dürer, welche aus dem Verlage des Broer Janssen 
im Haag auf ihn überging, und seinen Namen erbte. Sie besteht in 
35 Blättern, welche die Bilder von der Seite des Originals geben. Wir 
haben _No. 257 darüber gehandelt. Die Stiche aus Waesberge's Verlag 
sind nicht alle erster Art, da. er auch altere Platten an sich brachte, 
und sie zum zweitenrnale abdrucken liess, zuweilen mit der früheren 
und seiner eigenen Adresse. So steht auf dem Blatte des Uytenbroek 
mit Hagar und Ismael: Broer Jamsen ewcu. A. W. Ewc. 
l5Ü7. Anton Wierx, über welchen wir unter dem Monogramme 
A W so ANT. W. No.1081if. gehandelt haben, zeichnete nur wenige 
   seiner zart gestochenen Blatter mit den Initialen A. W. Auf 
den meisten steht der Name, und daher verweisen wir auf den ausführ- 
lichen Artikel im Künstler-Lexicon XXI. S. 396. 
1508. Anton Watteau? Diese Bezeichnung findet man auf einem 
A W Pmw Blatte in der Enrope illustre. Paris 1750, 4. Es enthält 
   das Bildniss des Olivier de la Marche, und kommt schon 
in den Memoires de Sully. London 1717, vor. F. Basan hat es ge- 
stochen, vielleichtknach elläßm ziltiääen Bilde von Anton Watteau. Wir 
haben für A. W. eine an ere ir ärung. 
IÖÜQ. Medailleure und Münzmeister, welche mit A. W. zeichneten. 
A W Albrecht Wylde stand um 1517 in Riga der Münze vor. Auf 
  rigaüschen Geprägen jener Zeit findet man die Buchstaben_A.W. 
Im Reichelischen Cataloge, St. Petersburg 1842, sind solche beschrieben. 
gsmus Wagner, Münzmeister in Erfurt, war lläll 1617-16241älää3tig. 
drian oder Anton Water 008 Stempelschnei er war um in 
Brüssel thatig. Man findet Medaillen von seiner Hand, welche theils 
mit A. W. in Antiqua, theils in Onrsiv bezeichnet sind. Auf anderen 
Denkmünzen steht A. WA. F, oder AW. F. Schlickeysen nennt ihn 
Adrian, Immerzeel Anton Waterloos. Van Loon gibt einige der Me- 
daillen dieses Künstlers in Abbildung.
        

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