Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545917
Einleitung. 
Als ich im November des Jahres 1852 im Vorworte zum letzten 
Bande des "Neuen allgemeinen Künstler-Lexicons" von dem 
verehrlichen Publikum Abschied nahm, bemerkte ich zugleich, dass seit 
langem die Monogrammisten meine gleiche Aufmerksamkeit in Anspruch 
genommen, und dass ich im Verlaufe der Jahre ein reiches und in- 
teressantes Material zusammengebracht hätte. In der neuesten Zeit 
sind mir aber noch viele andere wichtige Beiträge zugeflossen, und ich 
gebe mich noch immer der angenehmen Hoffnung hin, dass von Seite 
der Künstler und Kunstforscher noch weitere Notizen an mich gelangen 
werden. Ja ich stelle hier zugleich die dringende Bitte an dieselben, 
mich mit der Einsendung von noch nicht edirten Monogrammen, Ini- 
tialen und figürlichen Zeichen zu beehren, da auf diesem schwie- 
rigen Gebiete nur durch ein Zusammenwirken vereinzelter Kräfte 
ein vollkommen erfreuliches Resultat erzielt werden kann. Immerhin 
ist aber zu dem mehr oder weniger Bekannten fast eben so viel des 
bisher noch nicht Bekannten hinzugekommen, so dass dadurch die vor- 
handenen Werke über Monogrammenknnde an Vollständigkeit eben so 
sehr überboten werden, als mein allgemeines Künstler-Lexicon die anderen 
IIülfsbücher dieser Art in weitem Umfange ergänzt hat. 
Der Zweck, welchen ich zu erreichen suche, ist ein doppelter. 
Einerseits soll durch das Monogrammenwerk das grosse Künstler-Lexicon 
nicht allein den möglichst vollständigen Abschluss, sondern auch ein 
reiches Supplemeut erhalten, da eine grosse Anzahl von Künstlern nur 
unter gewissen Zeichen und Initialen eingeführt werden kann, und an- 
derseits soll ein Monogrammen-Lexicon mit raisonnirenden Verzeich- 
nissen von Kunstprodukten unbekannter Meister hergestellt werden. Es 
ist also keine Rede von einem Monogrammenbuche gewöhnlicher Art, 
in welchem der beigegebene Text nur kurz den Namen des bekannten 
Künstlers angibt, bei unbekannten Meistern allenfalls das Jahrhundert 
ihrer Thatigkeit bestimmt, und dann das Uebrige dem geneigten Leser 
überlässt, welcher bei der Benützung solcher Handbücher alles das- 
jenige ündet, was er nicht sucht. Die einfache Nachbildung der Mono- 
grammen und Initialen ist selbst in dem Falle, dass sie vollkommen 
Monogrammislen. 1
        

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