Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552762
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1478- 
4479. 
4) (B. 14.) Das Schaf mit dem saugenden Lamme, fast vom Rücken 
aue. ecsunen....   .r. .6L. 
5) (B. 15.) Die zwei Schafe, das eine rechts liegend vom Rücken 
gesehen, das aiälere links in V, Ansicht. Links unten: A. V. V. F. 1670, 
rechts der Buc stabe A. leicht geritzt. H.2Z. 6L. Br. 3Z. 6L. 
 6) (B. 16.) Die "liegende Ziege, und ein Lamm rechts gegen den 
Stettin. Essstigzxsizar. iräzizeiälrtsittrläei  
Die alten Abdrücke dieser meisterhaften Folge sind im Ganzen sehr 
selten, da die Plattembis um 1811) unbenutzt irgendwo versteckt lagen. 
Endlich erhlilelit] sie Päeri-lBenard in Paris, ulnId näichlädlessen Toiä schei- 
nen sie nac ng an ge ommen zu seyn. ur ie atte mit er ie- 
genden Ziege (N0. 16.) ging verloren. Von den ersten fünf Platten 
wurden neue Abdrücke gemacht, welche noch gut ausiielen. Sie sind 
aber in den Schattenparthien zu_ schwarz, und russfarbig, selbst in 
Exemplaren auf _kraftiges_ chinesisches Tonpapier. Doch wurde auch 
gelgöäjlrlllßlle? weisses Papier benutzt, aber in weniger Exemplaren, als 
au onpapier. 
Diess ist hinsichtlich der Abdrücke von den Originalplatten zu be- 
merken. Nun. gibt es_a_ber auch Gopien von allen sechs Blättern. 
Solche haben wir von Reinier Vinkeles, welcher sie mit A. V. V. D. 1670 
bezeichnete, wie an betreffender Stellezu ersehen ist. Im Universal- 
Kuustbuch, welches von 1867 an im bibliographischen Institute zu Hild- 
burghausen heftweise erschien, sind ebenfalls die sechs Blätter copirt. 
Ueber IIIGVCOgIGIIl Iiliaclli ldem Blatte mit der liegenden Ziege haben wir 
unter A.   ge an et. 
1478. Abraham van Werdt, Formschneider, wahrscheinlich hollän- 
discher Abkunft, war um 1640-1680 in Nürnberg 
 thätig. Er arbeitete da für die Endtefsche Bibel, 
und für eine Ausgabe der Verwandlungen des Ovidius 
 mit deutschem und französischem Text, welche 
 , 1689 zum zweiten Male aufgelegt wurde. Auf den 
Blättern in diesen Werken stehen aber gewöhnlich die Initialen A. W., 
gder ein Monogramm laus diese; lNur äas gweitä Zeichenzsteht auf 
em Blatte mit Deuca ion un irr a.  2  3  Br. 3  4 L. 
Das erste Zeichen ündet man auf einem Holzschnitte, welcher die 
Ofiicin eines Buchdruckers vorstellt. Rechts ist die Presse, und zwei 
Männer schwarzen ein. In der Mitte ist ein grosser Kasten und links 
arbeiten die Setzer. Ueber dem Kasten ist das Zeichen des  v. Werdt, 
aber grösser als obiges, und geradestehend in einem Kranze mit Geuien. 
Links unten ist obiges Zeichen, rechts der Name des A. v. Werdt, 
qu. fol. Man darf diesen Künstler nicht mit Adrian de Weerdt aus 
Alärüssel Väerrgwechseln, welcher 1570 starb. Heller nennt ihn irrig 
 van e  
1479- Adrian van der Wilge. Medaillenr, war in der ersten Hälfte 
 des 17. Jahrhunderts thatig. Man findet von ihm mehrere 
 mittelniässige Medaillen auf den Prinzen Friedrich Heinrich 
Ä-V-  von Oranien, worunter jene auf die Einnahme von Fernam- 
buco zu den besseren gehört. In dem Medaillenwerke von van Loon 
sind mehrere Stücke van der Wilge's gestocllilen. Auf einigen stehen 
die gegebenen Initialen. Dieser Künst er sc eint um 1630-1640 in 
Middelburg gearbeitet zu haben. Ob ihm das unter A. V. D. W. er- 
wähnte Blatt angehöre, können wir nicht bestimmen.
        

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