Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552665
648 
AVO. 
1464. 
III. Mit den erwähnten Stellen, aber vor der Nachhülfe mit der 
Schneidnadel, womit in den Schatten, besonders an dem rechten Beine 
des grossen Musikanten, an jenem des kleinen, an den Beinen des 
sitzenden Mannes Sao. durch die engen feinen Strichlagen ein Schabton 
bewirkt ist. 
IV. Mit den Schneidnadelretouchen in den genannten Partien, aber 
bevor die rechte obere Ecke mit dem Stichel vollendet wurde. Die in 
II. erwähnten verzogenen Stellen sind beseitiget. 
V. Die obere rechte Ecke vollendet, so dass die Diagonalen bis 
an die Einfassung reichen. 
VI. Die Abdrücke nach der zweiten Retouche. Man bemerkt letztere 
in den Schatten der Thüre, im Fenster über derselben 8m. 
39) Die zwei Triktrakspieler in der Schenke. Mit dem Namen 
des Künstlers. 
I. Aetzdruck mit schwacher Einfassung, vor Anwendung der Schneid- 
nadel, welche durch die engen Lagen einen Schabton bewirkte. Der 
Grund hinter dem stehenden Zuschauer ist nicht beleuchtet, und die 
Lehne des Sessels löst sich von dem Hintergrunde nicht ab. Sehr selten. 
II. Mit dem durch die kalte Nadel bewirkten Schabton, aber ohne 
Ueberarheitung des Grundes. Die Lehne des Sessels zeigt sich kräftig 
an der Mauer. 
III. Mit den nachträglichen Arbeiten im Grunde durch die Nadel. 
Hinter dem Zuschauer ist eine beleuchtete Stelle, und der Topf im 
Fache zeigt einen Lichtreiiex, welcher beim weiteren Drucke fast ganz 
verschwindet. Sehr schön. 
IV. Mit den senkrechten Linien rechts und links auf der Schiefer- 
tafel an der Mauer, und mit gestochener Einfassung. 
40) Die zwei alten Fraubasen, und links am Baume einige Kinder. 
Mit dem Namen. 
I. Reiner Aetzdruck, mit sehr schwacher, an einigen Stellen unter- 
brochener Einfassung. W. I.  
II. Mit vollsändiger, aber leichter Einfassung. Die Schneidnadel 
hat nur sehr wenig nachgeholfen, und ging nicht über den linken Arm 
der Alten zur Rechten.  
III. Mit einem durch das Ausglitschen der Nadel entstandenen 
Striche an dem rechten Arme der Alten. Am Baume bemerkt man 
Nadelretouchen, und die Einfassung ist gestochen. 
42) Der Bauer in der Schenke, welcher der Wirthin die Zeche be- 
zahlt. Mit dem Namen. 
 Weigel erwähnt als I. eines reinen Aetzdruckes, welcher fast als 
Unicum zu betrachten sei. Im Cabinet van den Zande sind folgende 
Zustände angegeben, worunter II. und III. bei W enthalten sind. 
I. Vor den diagonalen Linien, welche später an mehreren Stellen 
des Grundes sich zeigen, besonders zwischen dem am Feuer sitzenden 
Manne und der Kaminverkleidung. Die Feuerzange in der rechten 
Hand dieses Mannes entbehrt noch der gestochenen Linie, durch welche 
sie ausgedrückt wird. Auch fehlt ein anderes Instrument von Eisen, 
welches in späteren Drucken über der Kaminverkleidung hängt. Die 
Einfassung ist gestochen. Sehr schön und selten. 
II. Mit den erwähnten Instrumenten, und mit den diagonalen Strich- 
lagen über dem sitzenden Manne, aber vor den geschlossenen Schneid- 
nadelüberarbeitungen, durch welche ein Schabton erzielt wurde. Die 
Schattenpartien, vornämlich jene links vorn, sind transparent. Schön 
und selten. 
III. Mit den schwarzkunstahnlicheu Stellen unter der Kamin-Ver- 
kleidung, unter der Decke der Stube im Grunde 8m, aber ohne die 
senkrechte Striehlage unter der Bank hinter der Frau.
        

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