Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552654
AVO. 
1464. 
647 
II. Mit verstärkter Einfassung. Der Kessel ist mehr überschnitten, 
der Schatten aber an einem der Füsse des Sessels nicht eingestochen. 
III. An dem unter dem Leintuche hinabgehenden Fusse des Sessels 
zeigen sich kleine senkrechte Striche, und auch andere Stellen sind 
überarbeitet. Sie wurden aber nach und nach schwächer. Die Ein- 
fassung ist gestochen. 
IV. Die mit dem Stichel retouchirten gewöhnlichen Abdrücke. Von 
den feineren Schneidnadelarbeiten ist jede Spur verschwunden. 
34) Das Benedicite, oder die Bauernfamilie beim Tischgebete. Mit 
dem Namen und der Jahrzahl 1653. 
I. Der alte Bauer ist blosköpfig. Die Holzstücke rechts vom Heerde 
sind nicht durch Grabstichellinien getrennt, und nicht alle beschatteten 
Theile der unteren Leiter sind links mit engen Kreuzschraffirungen be- 
legt. Aeusserst selten. 
II. Der Alte ist noch ohne Käppchen, die Scheiter sind aber an- 
gedeutet, und links unten an der Leiter bemerkt man Kreuzschrafiir- 
ungen. Eben so selten. 
III. Der alte Bauer ist mit einem Käppchen bedeckt, um seinen 
Kopf bemerkt man aber die Wirkung des Kratzeisens und des Polir- 
stahles nicht. Der beleuchtete Theil des Grundes zwichen der zweiten 
Leiter und der Kaminverkleidung hat keine dritte Strichlage. 
IV. Die weisse, aber etwas fleckige Partie um den Kopf des Alten 
ist mit Strichen überarbeitet, und im Grunde zeigt sich die dritte Strich- 
lage. Die Einfassung ist nie gestochen. 
E. Mehrere Figuren. 
36) Der Schleifer und der Schuhflicker. Mit dem Namen. 
I. Mit schwach geritzter Einfassung, und vor den Arbeiten mit der 
Schneidnadel, so dass die Schatten transparent sind. Sehr selten. 
II. Mit Ueberarbeitung der Schattentheile durch die Schneidnadel, 
Welche dadurch einen Schabton erhielten, besonders unter dem linken 
Arme des Schleifers. Die Einfassung ist nicht gestochen. 
III. Mit gestochener Einfassung, und abgeschwächtem Schabton. 
37) Der Mann im Mantel im Gespräche mit einem Weibe. Mit 
dem Zeichen. 
I. Reiner Aetzdruck mit schwacher Einfassung. Der obere Theil 
des Hutes des Mannes ist nicht umrissen. Auch ein Theil des Mantels 
und des rechten Beines ist ohne Oontour. Zwischen dem Mantel und 
der Hosen des linken Beines fehlt ebenfalls der Umriss. Aeusserst selten. 
II. Mit derselben Einfassung, und von I. nur dadurch unterschieden, 
dass sich der Contour zwischen dem Mantel und dem linken Beinkleidc 
des Mannes zeigt. Eben so selten. 
III. Mit schwacher Einfassung, aber mit den Umrissen an den in 
I. bemerkten Theilen. 
IV. Mit verstärkter Einfassung. Der Ziehbrunnen, vorher nur sehr 
schwach angedeutet, ist mit der kalten Nadel übergangen. Der Theil 
des Schenkels aber, welcher unter dem Mantel herabreicht, wurde erst 
im weiteren Drucke mit Kreuzstrichen bearbeitet. 
V. Mit den Kreuzstrichen auf dem Schenkel, und mit gestochener 
Einfassung. 
N 38) Die wandernden Musikanten vor dem Bauernhause. Mit dem 
amen. 
I. Reiner Aetzdrnck mit sehr schwacher Einfassung. Aeussert selten. 
II. Mit verstärkter Einfassung durch die Nadel, aber vor den zwei 
verschobenen Stellen, deren eine vor dem Knaben mit dem Tamburin, 
die andere auf der Bank sich zeigt, wie Guichardot bemerkt. 
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