Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552584
640 
AVO. 
1464. 
im Vorgrunde zeigt sich deutlich. W. I.  Diess ist wohl jener Zu- 
stand, in welchem nach Guichardot die Schneidnadel noch nicht an- 
gewendet ist, so dass jene Partien mit dem schwarzkunstähnlichen 
Tone fehlen. 
II. Mit Anwendung der Schneidnadel, welche durch eng geführte 
Striche den Schwarzkunstton bewirkte, besonders an der Glnthpfanne, 
wie Guichardot II. bemerkt. Nach Weigel gleicht II. dem Abdrucke I., 
nur dass AVo. gesetzt ist. In diesem Falle ist II. im Cabinet van den 
Zande III. 
III. Mit retouchirten Stellen. Das Fass im Vorgrunde ist fast über- 
stochen, so dass man es kaum bemerkt. W. III.  Nach Guichardot 
ist in den gewöhnlichen Abdrücken die Schneidnadelarbeit, welche den 
Mezzotintoton bewirkte, fast ganz verschwunden, und sie sind trocken 
und ohne Wirkung. Diese Abdrücke könnten demnach den mit dem 
Stichel retouchirten Exemplaren vorangehen. 
6) Der lachende Raucher vor dem Tische. Mit dem Namen. 
I. Vor dem kleinen Striche am Rande der Mütze zwischen dem 
rechten Ohre und dem Auge des Mannes, welcher durch das Aus- 
glitschen der Nadel entstand. Im Grunde liess das Kratzeisen viele 
Spuren zurück. 
II. In diesem Zustande bemerkt man das erwähnte Ausfahren der 
Nadel, auf welches der Verfasser des Catalog Weber (F. Heimsoet) auf- 
merksam macht. 
R. Weigel nimmt als I. jenen Abdruck, in welchem man zwischen 
der Mütze und der linken Schulter des Mannes einige Spuren des Kratz- 
eisens bemerkt. Dann bemerkt er, dass am oberen Theile des Tisches 
keine perpendikulären Linien wahrzunehmen seien. Man möge daher 
bei Gelegenheit auf die Uuterscheidungszeichen Acht haben, ob sich 
nicht dreierlei Abdrücke herausstellen. 
7) Der Bauer mit dem Horn am Munde, oder der holländische 
Bäcker unter der Thüre. Mit dem Namen des Künstlers. 
I. Aetzdruck mit schwacher Bordnre, ohne Anwendung der Schneid- 
nadel, welche stellenweise einen schwarzkunstahnlichen Ton bewirkte. W.I. 
II. Mit Anwendung der kalten Nadel, welche den stärkeren Partien 
den erwähnten Ton verlieh, aber ohne die fünfte Lage im Grunde unter 
dem rechten Arme des Mannes. Die Linie vom linken Ohr abwärts 
bis zur Schulter, welche den beschatteten Grund der Thüre trennt„und 
letztere selbst bildet, ist noch sichtbar. Die Einfassungslinien sind mit 
der Nadel leicht gezogen. 
III. Mit der fünften Lage im Thürgrunde, wodurch die in II. ge- 
nannte Linie verschwand, und mit etwas verstärkter Einfassung. W. I1. 
IV. Mit Ueberarbeitungen durch den Stichel. Der untere Theil 
der Brust des Mannes ist mit horizontalen Linien überstochen, und 
auch die Einfassung mit dem Stiche] geführt. W. III. 
8) Der alte Leiermann. Mit dem Namen und der Jahrzahl 1647. 
I. Aetzdruck mit schwacher Einfassung. Man bemerkt keine Spur 
der kalten Nadel. W. I. 
II. Mit verstärkter Einfassung, und leichter Nachhülfe durch die 
Schneidnadel. Der Umriss der rechten Schulter ist unterbrochen, und 
wurde dann vereiniget. 
III. Mit Grabstichelretouchen auf der Leier, und unter dem rechten 
Arme des Alten. Die Einfassungslinien nachgestochen. W. II. 
9) Der Bauer, welcher sich an die Hausthüre lehnt (l'0bservateur)- 
Mit dem Namen des Künstlers. 
I. Vor der Schneidnadelarbeit an der Einfassung der Thüre.
        

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