Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552512
AVK. 
1456. 
633 
8) Der Leichnam Christi im Grabe von einem Engel gehalten, in 
einer Einfassung mit den Leidenswerkzeugen. Dieses Blatt ist nach 
F. Zuccaro gestochen, und trägt die Jahrzahl 1560, fol. 
9) Christus befreit die Altväter aus der _Vorhölle, Copie nach 
A. Dürer, B. N0. 16. Rechts in der Ecke ist das Zeichen und Romae 1567. 
H. 4Z. 3L. Br. 2Z. BL. 
10) Maria mit gefalteten Händen am Fusse des Kreuzes sitzend. 
Vor ihr liegt der Leichnam des Heilandes quer ausgestreckt auf dem 
Leintuche. Im Vorgrunde ist bewachsenes Erdreich mit Wasserparthie. 
Im Grunde breitet sich die Stadt aus, und die Luft ist durch horizon- 
tale Striche bewirkt. Rechts unten ist das Zeichen mit 1566, und die 
Schrift Michaelus Angeli I1 Bonarotti ß Flo. Ä In Vent. H. 13 Z. 10 L. 
Br. 9 Z. 11 L. 
11) Die Madonna mit dem Kinde, von St. Jacobus, Johannes, Rochus 
und Marcus verehrt. Im Vorgrunde liegt der geflügelte Löwe. Nach 
Giulio Romano, und eines der Hauptblätter des Künstlers, fol.  Es 
kommt nach und nach mit den Adressen von A. Lafreri, M. Lucchese, 
Orlandi 1602, Ant. Carenzani 1605, und G. G. Rossi vor. 
12) Die Madonna mit dem Kinde und St. Sebastian, von einem 
Pilger verehrt. Oben erscheint Gott Vater in einer Glorie von Engeln, 
Nach Filippo Bellini. Mit dem Zeichen und Romae 1 57 7. gr. fol. 
13) Die hl. Familie nach Giulio Romano. Die hl. Jungfrau wird 
von einem Engel gekrönt, und rechts steht St. Marcns, fol.  Diess 
ist wahrscheinlich jenes Blatt, welches nach der Angabe im Benardhs 
Oabinet Paiguon Dijonval N0. 575 mit A. V. K. so. bezeichnet seyn soll. 
14) Die Madonna del Rosario. Sie sitzt mit dem Kinde auf dem 
Arme in einem Oval, und vertheilt Kränze an die Nonnen. Das Jesus- 
kind halt in der Linken eine Rose, und reicht mit der Rechten den 
knieenden Mönchen Kränze. Um das Oval sind Heilige gruppirt, in 
Beziehung auf die Mysterien des Rosenkranzes. Oben ist eine Glorie 
von musicirenden Engeln, und unten schliessen andere Engel die Scene 
ab. Links in der Ecke ist das Zeichen. H. 19 Z. 6 L. Br. 18 Z. 9 L. 
15) Eine Heilige auf den Knieen vor einem Betpulte.  Neben 
ihr bemerkt man zwei Schlangen, und dem Zeichen ist die Jahrzahl 
1574 beigefügt. Die Composition rührt von F. Zuccaro her, kl. fol. 
16) St. Hieronymus in der Celle, Copie nach A. Dürer, B. No. 60, 
Diese Copie ist sehr genau, man erkennt sie aber an dem Monogramme 
des M. Kartarus mit der Jahrzahl1564 darüber, welches an der Stelle 
des Düreüschen Zeichens im Tafelchen sich befindet. H. 5 Z. Br. 6 Z. 10 L. 
17) Der Schutzengel. Er steht unten am Berge, und zeigt einem 
Jünglinge die himmlische Erscheinung. Oben sieht 1113,11 Gott Vater 
mit dem Heilande am Kreuze von Engeln umgeben. Unter dem Hei- 
lande sitzt Maria mit dem Jesuskinde auf Wolken vor der hl. Anna, 
und rechts und links sind Heilige gruppirt. In der Mitte steht: i 
S. TRINITAS. V. D. M. M. P.  
S._MARIA O. P. M. M. D. 
ONS S" ET STE DEI. I. P. M. P. 
Das Ganze erscheint in einem Rahmen mit Heiligen und Cande- 
labern in den Feldern. Oben ist das päpstliche Wappen mit der Um- 
schrift: PIVS V. GHISLERIVS ALEXAND. ORD. PRAEDICATOR. 
0. M. AET. LXIII. etc. Links an einem Candelaber ist das Zeichen, 
und gegenüber die Jahrzahl 1567. H. 16 Z. 2 L. Br. 11 Z. 8 L.
        

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